Eine ziemlich deutliche ästhetische Änderung im heute morgen veröffentlichten iTunes 10 ist die geänderte Position der vormals horizontalen Ampel-Buttons am oberen Fensterrand. Mit der neuen Version wurden die Buttons erstmals in einer offiziellen Apple-Anwendung vertikal angeordnet, was wohl sogar im Gegensatz zu Apples eigener Human Interface Guidelines steht. Für alle, die sich partout nicht an die Neuerung gewöhnen können, gibt es zum Glück Abhilfe:
Ihr müsst einfach “defaults write com.apple.iTunes full-window -1” im Terminal eingeben und mit Enter bestätigen und schon ist die alte Platzierung zurück.
Apple hat heute mit großer Begeisterung des Publikums ein neues Preisschema für das digitale Ausleihen von TV-Serien festgelegt. Zukünftig werden Episoden von Fox und ABC um nur noch 99 Cent via iTunes und dem neuen Apple TV gestreamt, aber auch Amazon hat den Trend diesmal anscheinend nicht verpasst und sogar noch einen drauf gesetzt. Dort können nämlich die gleichen Shows nicht nur gestreamt sondern auch um 99 Cent gekauft und heruntergeladen werden.
Irgendwie hört sich Apples Angebot jetzt doch nicht mehr so gut an, oder?!
Wie Apple heute bekannt gegeben hat, wird die Pressekonferenz als Videostream übertragen und kann demnach von jedem kostenlos mitverfolgt werden. Da der Stream auf Apples HTTP Live Streaming-Technologie basiert, ist das Abspielen nur von Mac OS X Snow Leopard und Geräten mit iOS 3 oder höher möglich. Bei Macrumors gibt es jedoch einen Workaround für alle, die kein kompatibles Betriebssystem besitzen.
Bis nächsten Montag wird es höchstwahrscheinlich wieder ein wenig ruhiger auf meinem Blog. Der Grund dafür ist ein kleiner Kurzurlaub in Paris inklusive des Rock en Seine-Festivals.
Wie Google heute in ihrem Mobile-Blog angekündigt hat, ist das Google Mobile iOS-App ab heute in der Lage, Push-Notifications für Kalender-Einträge und neue Nachrichten in Gmail zu erhalten. Alle Nutzer des hervorragenden Gmail WebApps kommen damit in den Genuss von Echtzeit-Benachrichtigungen und könnten eigentlich Apples integriertes Mail-Programm komplett umgehen.
Außerdem werden nun Informationen über Flüge, Wetter, Aktien-Kurse und Währungs-Umrechnungen direkt angezeigt, ohne das man den Suche-Button benutzen muss.
Obwohl wir mit iOS 4 endlich die Multitasking-Funktionen bekommen haben, die wir uns schon so sehnsüchtig erwartet haben, gibt es doch noch viele Einschränkungen, für die Apple keine Programmierschnittstellen anbietet. Jailgebreakte Geräte haben zum Glück noch immer die Möglichkeit, den Backgrounder zu installieren, der echtes Multitasking bei allen Programmen erlaubt. Setzt man dazu noch die multifl0w-Oberfläche ein, bekommt man eine nahezu perfekte Multitasking-Implementierung – aber seht selbst:
Schon seit Mai sind Googles Absichten bekannt, einen eigenen Store für WebApps aufzumachen, der direkt in Chrome – den hauseigenen Browser – eingebunden wird. Auf diese Weise sollen normale Anwendungen und sogar grafisch aufwändige Spiele direkt im Browser ausgeführt werden. Der Clou daran, es werden lediglich Links zu den Files im Internet angelegt, eine “echte” Installation, wie sie normalerweise auf der Festplatte üblich ist, wird nicht benötigt.
Auf der GDC Europe, eine Entwickler-Messe, die im Vorfeld der Gamescom in Köln stattfindet, haben Mark DeLoura und Michael Mahemoff von Google weitere Informationen über den Chrome Webstore veröffentlicht. Entwicklern wird komplette Freiheit über die Art und Technologie der WebApps gelassen. Ob die Programme und Spiele in HTML5 und Javascript oder Flash geschrieben werden ist komplett in der Hand der Publisher. Für Spiele könnten vor allem die Native Client und Web GL-Technologien interessant sein, die das Ausführen von nativen Maschinencode direkt im Browser erlauben und damit eine dementsprechend hohe Performance an den Tag legen. Aber auch Javascript schafft in den heutigen Browser-Implementierungen bereits eine sehr hohe Leistung, immerhin hat Googles Web Toolkit-Team erst vor kurzem einen HTML5-Port von Quake II vorgestellt.
Nach der Entwicklung können die WebApps dann zusammen mit ein paar zusätzlich notwendigen Informationen (Meta-Daten, Icons, etc) in den Chrome Webstore hochgeladen werden. Einen Approval-Prozess wie bei Apples App Store soll es laut Google in der Regel nicht geben. Ebenfalls gibt es keine Umsatzbeteiligung von Google, lediglich eine Abwicklungs-Gebühr von ungefähr 5% behält sich der Suchmaschinen-Gigant. Bezahlen können Kunden wie auch schon im Android Market über Google Checkout, das eine einfache Transaktion ermöglicht. Neben kostenlosen und kostenpflichtigen Programmen gibt es auch noch die Möglichkeit, gratis Test-Versionen anzubieten. Leider gibt es noch kein einheitliches In-App-Kauf-System, dieses soll jedoch später nachgereicht werden. Google erlaubt jedoch großzügigerweise die Einbindung von externen Plattformen.
Ich bin mir derzeit ziemlich sicher, dass Google mit dem Chrome Webstore den nächsten großen Wurf landen könnte. Wenn diese Technologie nämlich dann noch in das eigenen Chrome OS-Betriebssystem eingebunden wird, und davon gehe ich mal stark aus, dann hat Google eine Plattform für nahezu alle Computer dieser Welt geschaffen und so auf einen Schlag die größtmögliche Marktabdeckung erreicht. Immerhin lässt sich der Chrome-Browser auf Windows-, Linux- und Mac-Computern installieren.
In den vergangenen Wochen hatte ich die Möglichkeit die High End-Taschenlampe LED LENSER M7 auszuprobieren und darüber ein kleines Video zu machen. Ich muss ehrlich zugeben, dass mich selten eine Taschenlampe so in ihren Bann gezogen hat. Dass liegt einerseits sicher am stolzen Preis von 100 €, aber auch an der edlen Verarbeitung und brillianten Leuchtkraft. In einem Test erhellten sich Objekte in 250 Metern Entfernung, was schon ziemlich beeindruckend ist. Obwohl die Taschenlampe unglaublich viele Funktionen eingebaut hat, funktioniert alles über eine Ein-Knopf-Bedienung. Der einzige Haken an der ganzen Sache ist hauptsächlich der Preis, den nicht jedermann für eine Taschenlampe ausgeben will …
Fabian Pimminger - geboren im Dezember 1989 - lebt in Inzersdorf im Kremstal, Österreich - Schüler, bald Student - süchtig nach Musik, Web Design, Internet - liebt Gadgets - verabscheut Spinnen, sonstige Krabbeltiere, Sonntage und Montage.