Google klassifiziert das gesamte Internet als Malware

Seit ein paar Minuten scheint bei Google weltweit ein schwerer Fehler aufzutreten. Egal welcher Suchbegriff eingegeben wird, jedes Ergebnis wird mit einem Hinweis gekennzeichnet, dass die Seite den Computer beschädigen könnte. Damit fällt auch die direkte Verlinkung flach und eine manuelle Eingabe der Adresse ist nötig um zum Suchergebnis zu kommen. Wie der Twitter-Aufruhr derzeit zeigt, scheinen wohl wirklich alle Nutzer diesen Fehler derzeit zu Gesicht zu bekommen. Derzeit ist noch nicht bekannt, wieso der Fehler auftritt. Für alle verzweifelten Googlenutzer bleibt nur folgende Adresse: at.search.yahoo.com ;)   EDIT: Das Problem scheint nach 40 Minuten behoben zu sein!

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Googles Content Distribution Network für Javascript-Libraries

Kaum eine moderne Seite kommt in der heutigen Zeit ohne eine vernünftige Javascript bzw. AJAX Library aus. Diese helfen bei der schnellen Entwicklung von Webanwendungen und zaubern all die tollen Effekte auf unsere Bildschirme, die man in der Web 2.0 Generation lieben gelernt hat. Der einzige Nachteil dabei ist, dass die Dateigröße der Libraries über die Zeit ziemlich angestiegen ist. Script-Dateien von 100kb und mehr sind keine Seltenheit und beschäftigen sowohl Seitenbetreiber als auch Besucher mit hohem Traffic. Durch den Blog von David Walsh bin ich auf die AJAX Libraries API von Google aufmerksam geworden, die sich um dieses Problem annimmt. Sowohl die alten, als auch neuen Javascript-Libraries werden dabei von Google gehostet und kostenlos zur Verfügung gestellt. Google betreibt eines der größten Content Distribution Network (kurz CDN) der Welt und hat dementsprechend ausreichende Kapazitäten um diese Last abzunehmen. Als Webentwickler braucht man diese nur noch einbauen. Dies halt ein paar sehr große Vorteile: Google betreibt […]

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404-Fehlerseiten – So geht’s richtig!

Jeder Internet-Nutzer kennt sie: Die 404-Fehlerseiten, die genau immer dann auftauchen, wenn man gerade einem interessanten Link gefolgt ist und schon gespannt auf den Seiteninhalt wartet. Sie unterbrechen kurzzeitig den Arbeitsfluss und sind oftmals störend, weil sie keine Hilfestellungen bieten und den Besucher auf sich allein gestellt lassen. Der aktuelle Blogpost im SmashingMagazine zeigt, wie diese 404-Errorseiten auf unterschiedlichste visuelle Weisen gestaltet werden können. Angestoßen von diesem Artikel habe ich mich mal auf die Suche gemacht, welche Maßnahmen man nicht nur vom designtechnischen Aspekt für die Gestaltung der Fehlerseiten setzen soll, sondern auch welche Punkte für die User- und Bedienfreundlichkeit wichtig sind. Dabei bin ich auf zwei besonders interessante Artikel gestoßen: Bei A List Apart wird besonders darauf hingewiesen, dass es immer einen realen Grund gibt, warum Benutzer auf Fehlerseiten geleitet werden. Diese Gründe, sei es nun ein falscher Suchmaschinen-Eintrag oder ein älterer Bookmark-Link, gehören getrennt behandelt, damit der User sein gewünschtes Ziel – […]

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Was Nintendo vom AppStore lernen kann

Vor 12 Tagen war es Apple sichtlich eine Freude die Erfolgsmeldung schlechthin zu veröffentlichen: Über 500 Millionen Downloads wurden bisher über den AppStore verbucht, in dem mittlerweile über 15.000 verschiedene Programme zum Download bereit stehen. Apple hat es geschafft in weniger als einem Jahr ein funktionierendes und profitbringendes Ökosystem für die Erweiterung des iPhones und iPod Touchs zu schaffen. Angespornt durch diesen offensichtlichen Erfolg versuchen nun immer mehr Mobiltelefonhersteller auf den Zug aufzuspringen: Von Google über Palm bis hin zu Blackberry  hat jeder den Trend erkannt, sowohl Hobbyentwicklern als auch kommerziellen Softwareproduzenten einen einfachen und komfortablen Weg für die Entwicklung und Distribution zu bieten! Wendet man jedoch den Blick von den Mobiltelefonherstellern ab und nimmt die Strategie der Konsolenhersteller unter die Lupe, kann man von dieser Trendwende noch nicht viel entdecken. Alle drei (Nintendo, Sony und Microsoft) haben zwar in dieser Generation erfolgreich ihre Online-Distributions-Plattformen aufgebaut, geben diese jedoch nur […]

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iPhone-Backgrounder Update – DER Jailbreak-Grund

Wie ich gerade gesehen habe, hat das iPhone-Programm Backgrounder eine Aktualisierung spendiert bekommen. Nach Installation ist es auf dem iPhone endlich möglich, Programme durch längeres Drücken der Home-Taste in den Hintergrund zu schicken – ohne dass diese beendet werden. So kann ohne Sorgen unterwegs das Ö3-App, eine IM-Anwendung und gleichzeitig der Safari fürs Web geöffnet sein. Die Programme im Hintergrund funktionieren ohne Störung weiter und erfüllen ihre Aufgaben meistens ohne Veränderungen. Nur in Ausnahmefällen kommt es zu Einschränkungen. Durch das neue Update wurde endlich ein eigenes Symbol für den Backgrounder im Springboard hinzugefügt, das in die Einstellungen des Backgrounders führt. Dort können ab sofort Programme festgelegt werden, die automatisch in den Hintergrund gelegt werden. Einen Haken hat die Sache leider: Den Backgrounder gibts nur über Cydia nach einem erfolgreichen Jailbreak. Ihr müsst also zuerst euer iPhone für nicht autorisierte Programme öffnen – dies könnte jedoch bei zukünftigen Firmware-Updates zu Problemen führen. [via iPhone-Ticker]   […]

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Lesercharts.de – Blog-Ranking anhand der RSS-Lesern

Blogcharts und Rankings gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Viele bewerten beispielsweise nach dem Volumen der Backlinks oder der Höhe des Pageranks, doch die Anzahl der RSS-Feed Abonnenten wurde bisher noch nicht als Kriterium in Betracht gezogen. Über Twitter und die Blogwiese bin ich heute auf Lesercharts.de aufmerksam geworden. Frank Helmschrott hat sich die Mühe gemacht und genau so einen Chart-Service erstellt. Die Auswahl der Blogs ist derzeit zwar noch nicht wirklich aussagekräftig, weil sich jeder Blogger selbst mit einer kurzen Mail für die Aufnahme anmelden muss. Der Großteil der deutschen Blogs wird aber hoffentlich schon bald in den Charts auftauchen. Einzige technische Vorraussetzung ist übrigens ein RSS-Feed, der via Feedburner ausgeliefert wird, und eine aktivierte Awareness-API. Ich freue mich schon die Entwicklungen in der deutschen Blogosphäre mitverfolgen zu können. Für mich sind die Feedleser immer noch eine der treuesten und wertvollsten Lesergruppen, weil sie immer wieder auf den Blog zurückkehren und den […]

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Streetview in Wien

Da sich Google anscheinend mit dem Ablichten der europäischen Städte für Google Streetview zu viel Zeit lässt und derzeit nur ausgewählte Metropolen in den Service aufnimmt haben die Leute hinter dem Dienst  NORC die Gunst der Stunde ergriffen und bieten ab sofort den Großteil von Wien in Streetview-ähnlicher Weise an. Neben Wien werden auch einige Städte in Rumänien, Tschechien, der Slovakei, Polen und Russland für den virtuellen Rundgang bereitgestellt. Besonders hervorzuheben ist die Fullscreen-Funktion, mit der die Fotos in voller Pracht angesehen werden können. Leider scheint sich ab und zu noch eine Fehlermeldung einzuschleichen. [Helge.at via Luca@Twitter]

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Die Geschichte des Internets …

Dieser kurze Animationsfilm von Melih Bilgil fasst die Erfindung und Entwicklung des Internets in prägnanten 8 Minuten zusammen. Bemerkenswert ist, wie der große Informationsumfang mit einfachen und vor allem schlichten Symbolen und Animationen visualisiert wurde. Viel Spaß beim Ansehen:  

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Social Music Lock-In?

Jedes Lied, das ich mir am Mac via iTunes und unterwegs mit dem iPod/iPhone anhöre, wird automatisch an die Server von Last.fm übertragen. Dort wird es gescrobbelt, also meinem Profil zugewiesen und verarbeitet. Da Musik einen wichtigen Teil meines täglichen Lebens darstellt und iTunes nahezu im Dauerbetrieb läuft, wurden auf diese Weise seit Juni 2006 über 26.000 Lieder von Last.fm gescrobbelt. Mit Hilfe der Daten konstruiert Last.fm ein möglichst genaues Abbild meines Musikgeschmacks, das dann auf der Last.fm Website zur Anwendung kommt: Neue Künstler werden vorgeschlagen, personalisierte Radiostationen erstellt, Personen mit ähnlichen Vorlieben angezeigt oder die musikalische Übereinstimmung mit einem Freund berechnet. Die Verwendung der Daten findet nahezu keine Grenzen und ist wohl nur durch manche technischen Hürden beschränkt. Doch was passiert, wenn ein konkurrierender Service startet, der eine noch umfangreichere Nutzung ermöglicht oder auch nur einen besseren Algorithmus verwendet und mir dadurch bessere Musikvorschläge liefert? Last.fm bietet derzeit keine Möglichkeit die kompletten Musikdaten eines […]

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Social Networks in Österreich

Vor über zwei Jahren hat ReadWriteWeb in Zusammenarbeit mit dem Österreicher Sebastian Moser die Lage der heimischen Sozialen Netzwerke untersucht. In der Zwischenzeit hat sich die Situation gänzlich verändert: Einige konnten Benutzer gewinnen, andere verloren einen Teil der User und andere versanken in die Bedeutungslosigkeit. 2008 kann man zurecht als das Jahr der internationalen Social Networks in Österreich bezeichnen. Vor allem die zwei relativ neuen Mitbewerber Facebook und Netlog konnten massiv an Zugriffen gewinnen und überholten Mitte des Jahres die alten Platzhirsche Szene1 und Myspace. Auch sms.at (nicht auf der Grafik) wurde mittlerweile von den drei Internationalen überholt.  Interessant ist auch der doch sehr markante Einbruch von Szene1 im Oktober 2007. Regelmäßige Nutzer von Szene1 wissen wahrscheinlich bereits, wodurch dieser verursacht wurde: Der Marktführer im Raum Oberösterreich unterzog sich in dieser Zeit einem Relaunch um laut eigenen Aussagen “Europa zu erobern” (siehe Werbefolder). In der Realität schreckte das neue Design und häufige Fehler in der Übergangsphase […]

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Ein Platz ist noch frei als T-Mobile G1-Testblogger

Passend zum schon länger geplanten Relaunch meines Blogs haben sich die Verantworlichen von mobileblogger.at  entschlossen, noch einen Testplatz für das kommende Smartphone G1 von T-Mobile zur Verfügung zu stellen. Dieses erscheint übrigens am 30. Januar hier in Österreich. Bei der Plattform mobileblogger.at handelt es sich um eine Sammlung von Erfahrungsberichten, die von verschiedenen österreichischen Bloggern zum T-Mobile G1 verfasst wurden. Ich hab die Aktion jedenfalls schon genützt – Wer noch Lust hat, kann sich via support@mobileblogger.at bewerben. Weitere Informationen gibt es hier.

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Friend-o-Meter: Erstes Playground-Projekt

Mit dem Friend-o-Meter hab ich nun mein erstes Playground-Projekt auf die neue Blog-Plattform umgezogen. Das Tool untersucht die Musikübereinstimmungen der einzelnen Freunde auf last.fm und errechnet auf Grund der Daten einen gesamten Friendscore. Anhand dieser Punktzahl kann das Verhältnis des eigenen Musikgeschmacks zu jenem der Freunde gemessen werden. Der Friend-o-Meter war damals eines meiner ersten Mashups und konnte mit den selbst erarbeiteten PHP-Kenntnissen gerade so umgesetzt werden. Dementsprechend ist es auch nicht wirklich auf eine gute Performance getrimmt und arbeitet ein wenig langsam – wobei dies aber auch auf die Menge der API-Requests zurückzuführen ist.

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BlogAnzahl = BlogAnzahl + 1

Als Admartinator letztes Jahr seinen Blog dicht machte und seine Seite fortan als Lifestream weiterlebt wurde viel Staub über die Relevanz von Blogs in der Blogosphäre aufgewirbelt. Vor allem der Ausspruch “Blogs sind tot.” lenkte gewaltige Aufmerksamkeit auf sich. Mit dem Aufkommen von Microblogging-Diensten wie Twitter, Social-Networks wie Facebook und Special-Interest-Communities wie Flickr oder last.fm wurde die Lust zu Bloggen bei einigen wohl ziemlich dezimiert. Die oben genannten Dienste können, wie bei Admartinator derzeit, zu einem Lifestream zusammengefasst werden, der namensgemäß das “Leben” und die Aktivitäten im Netz wiedergibt. So bekommt der Besucher einen möglichst vollständigen Einblick in die digitalen Machenschaften einer Person. Obwohl ich mich als großer Fan von Twitter outen muss, kommen mir in letzter Zeit immer wieder Gedanken vom Start eines eigenen Blogs. Diese 140-Zeichen Tweets sind zwar perfekt zur schnellen und einfachen Kommunikationen, können aber umfangreichere Berichte und Meinungsäußerungen nur schlecht ersetzen. Im Jahr 2009 wird […]

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