Archive for the ‘Gadgets’ Category

WWDC: Kommt heute das Magic Trackpad?

Montag, Juni 7th, 2010

So kurz vor der WWDC-Keynote ist es nicht unüblich, dass noch alle möglichen Gerüchte und Spekulationen rund um die Vorstellungen heute Abend auftauchen. Schon öfters ist es passiert, dass es trotz der unvorstellbaren Geheimhaltungspraktiken des Technologiekonzerns, Informationen und sogar Fotos von neuen Produkten kurz vor der Keynote nach Außen geschafft haben. Der amerikanische Tech-Blog Engadget hat es geschafft, an Informationen und sogar Fotos zu einem neuen Zubehör von Apple zu kommen. Das Magic Trackpad ist quasi ein Multi-Touch Trackpad, wie man es von Apples Laptops bereits kennt, das via Bluetooth als Eingabegrät verwendet werden kann. Richtig interessant wird es aber erst, wenn man dieses Gerücht mit den vielen Apple TV-Gerüchten kombiniert, denn ein Trackpad würde sich für so ein Gerät viel besser eignen als eine konventionelle Fernbedienung.

MeeGo 1.0 für Netbooks und N900 veröffentlicht

Donnerstag, Mai 27th, 2010

MeeGo, das quelloffene Vorzeigeprojekt von Nokia und Intel, das ursprünglich aus einer Fusion zwischen der Maemo-Plattform und dem Moblin-Betriebssystem kommt, nähert sich mit großen Schritten der Fertigstellung. Heute wurde endlich die Version 1.0 der Core Software Platform & Netbook User Experience veröffentlicht. Mit dieser stabilen können sich Anwendungs-Entwickler jetzt so richtig an die Arbeit machen und erste Programme für das linuxbasierte Betriebssystem aus den Codezeilen stampfen. Zum Ausführen der Images benötigt man derzeit entweder ein Netbook mit Intels Atom-Prozessor oder ein N900 von Nokia.

Nokia Booklet 3G im Test

Montag, Mai 17th, 2010

Der Aufstieg der Netbooks hat der Computer-Branche in den vergangenen zwei bis drei Jahren eine gewaltige Brise Rückenwind verschafft. Die kleinen Notebooks, die zwar im Gegensatz zu ihren großen Brüdern bei der Rechenleistung nicht mithalten können, dafür aber deutlich handlicher und kostengünstiger sind, haben wahrhaftig eine Marktlücke für sich entdeckt und erfolgreich ausgefüllt. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass sogar branchenfremde Unternehmen ein Stück des stark wachsenden Kuchens abbekommen wollen und mit konkurrenzfähigen Produkten um Marktanteile ringen. Gleichermaßen ist auch die Nutzung des mobilen Internets seit einiger Zeit kontinuierlich angestiegen. Datenpakete wurden ständig günstiger, UMTS-Datenmodem in Form von USB-Sticks wurden eingeführt und Discounter mischten den hart umkämpften Markt mit einigen Preisaktionen auf. Und genau diese zwei Entwicklungen haben den finnischen Mobiltelefon-Hersteller höchstwahrscheinlich dazu bewogen, seine Expertise im Mobilfunk- und Hardware-Bereich zu bündeln und mit dem Nokia Booklet 3G auf dem Nokia World Event im September 2009 erstmals ein selbstentwickeltes Netbook der Öffentlichkeit zu präsentieren. Rund ein halbes Jahr nach dem Launch in Österreich habe ich es endlich geschafft, einen Blick auf das Gerät zu werfen und es gründlich unter die Lupe nehmen zu können …

Auf den ersten Blick ist das Booklet 3G eines der ästhetischsten Netbook-Modelle, die mir je untergekommen sind. Die Mischung aus Aluminium und sehr sparsam eingesetzten Plastik-Elementen lassen es sehr robust, edel und vor allem alles andere als billig aussehen. Das Top-Cover ist in einer der drei Farben Schwarz, Blau oder Silber eingefärbt, wobei mir die schwarze Variante am eindeutig am besten gefällt. Auch bei dem brillanten 10,1 Zoll-Display wurde nicht gesparrt. Eine Auflösung von 1280×720 ist für Netbooks unüblich hoch, hilft aber dabei, mehr Inhalte auf dem kleinen Screen darzustellen. Das kann stellenweise von Vorteil sein, aber zum Beispiel bei einigen Webseiten zu Problemen mit der Lesbarkeit führen. Glücklicherweise haben moderne Browser eine exzellente Zoom-Funktion, die auch dieses Manko wieder wett macht. Obwohl die Tastatur auf Grund der Gehäusegröße recht klein gehalten wurde, lassen sich alle Tasten ohne Probleme erreichen und mit etwas Eingewöhnung angenehm und schnell bedienen. Lediglich der Anschlag könnte ein wenig klarer sein. Das Touchpad macht im Großen und Ganzen einen akzeptablen Eindruck, wer aber jenes von einem MacBook gewohnt ist, wird erstmals enttäuscht sein. Gegen die Konkurrenz aus dem Hause Apple – die meiner Meinung nach eindeutig die besten Touchpads verwenden – kommt das Nokia Booklet 3G nicht an. Auch wenn sich Multi-Touch-Funktionen und -Gesten mit einem neueren Treiber nachrüsten, reagiert es teilweise recht zaghaft auf die Eingaben und Bewegungen der Finger.

Bei der restlichen Ausstattung hält sich Nokia größtenteils an die Standards der Netbook-Branche. Der Intel Atom Z530 Prozessor mit 1.6 GHz ist in der Rechenleistung akzeptabel und energiesparend, jedoch kann man den 1 GB großen Arbeitsspeicher heute nicht mehr als zeitgemäß bezeichnen. Als Speicherplatz steht eine 120 GB Festplatte mit 4200 Umdrehungen pro Minute zu Verfügung. Das reicht zwar prinzipiell für die alltäglichen Arbeiten aus, könnte aber mittlerweile auch durch ein größeres und vor allem schnelleres Modell ausgetauscht werden. Dafür sticht das Booklet 3G bei der Konnektivität heraus. Mit einer Kombination aus WLAN, Bluetooth und integriertem UMTS-Modem samt A-GPS hält man sich alle Möglichkeiten offen. Der Wegfall des sonst obligatorischen UMTS-Sticks fällt positiv auf, vor allem wenn man viel unterwegs ist und nicht immer auf ein WLAN-Netz zurückgreifen kann. Das Booklet 3G wird so beispielsweise in langen Zugfahrten zum treuen Reisebegleiter und lässt einem durch die starke Akkuleistung nicht so schnell im Stich. Über acht Stunden habe ich im Test mit ständigem WLAN-Betrieb, Surfen und Arbeiten mehrere Male problemlos erreicht. Ein aktiviertes WLAN-Modul sollte man auch unbedingt in den Akku-Test mit einbeziehen, denn einen Ethernet-Anschluss sucht man vergebens. Auch auf einen VGA-Port wurde im Gegenzug zu einem HDMI-Ausgang verzichtet, was vor allem bei Präsentationen einige Probleme bereiten wird. Gerade für ältere Beamer und Projektoren ist ein VGA-Anschluss nämlich oftmals Pflicht.

Das vorher bereits angesprochene Assisted-GPS kann standardmäßig leider nur in Verbindung mit dem Ovi Maps Gadget auf dem Desktop verwendet werden. Ein paar kleine Tricks aus dem offiziellen Nokia-Forum helfen jedoch, die Funktion auch für andere Programme – etwa Google Earth – freizuschalten. Bleibt die Frage, warum so etwas nicht von Anfang an angeboten wird.

Softwaremäßig setzen die Finnen auf Microsofts neues Betriebssystem Windows 7. Der Kunde kann sich dabei zwischen der abgespeckten Starter Edition oder der Home Premium-Version entscheiden. Software und Treiber werden mit einem bereits installierten Software Updater auf dem Laufenden gehalten. Auch für die Kommunikation mit Facebook und Twitter wurde gedacht – darum kümmert sich das Social Hub getaufte Mini-Programm, das zusätzlich für den Versand von SMS- und MMS-Mitteilungen zuständig ist.

Nokia hat mit dem Booklet 3G sicherlich eines der edelsten Netbooks gebaut, das ich jemals in die Hand bekommen habe. Es ist klein und handlich, glänzt aber gleichzeitig auch durch die robuste Materialwahl und Verarbeitung und hebt sich genau dadurch von der übrigen Netbook-Welt angenehm ab. Bei den inneren Werten hat Nokia aber leider doch den Rotstift zu oft angesetzt und bei der Ausstattung gesparrt, was man bei einem stolzen Verkaufspreis von 619 Euro (zusammen mit einem abgeschlossenen Vertrag natürlich billiger) nicht wirklich verstehen kann. Gerade eine Verdopplung des Arbeitsspeichers würde die Performance erheblich verbessern und das Arbeiten mit mehreren gleichzeitig laufenden Programmen angenehmer machen. Alles in allem ist Nokia aber ein ausgesprochen gutes Erstlingswerk gelungen, ich freue mich schon auf ein überarbeitetes Nachfolgemodell.

Danke an Nokia für die Zurverfügungstellung des Testgeräts.

[Zur Produktseite @ nokia.at]

JooJoo bekommt kurz vor Veröffentlichung eine Runderneuerung

Donnerstag, März 11th, 2010

Die Geschichte des iPad-Konkurenten JooJoo ist um einiges kurioser, als jene von Apples Produkt, aber nichtsdestotrotz scheinen wir uns dem endgültigen Veröffentlichungstermin endlich zu nähern. Der amerikanische Tech-Blog Engadget hat heute ein paar neue Infos über das Tablet zugespielt bekommen, die das JooJoo wieder in “die Liga des iPads” zurückbringen sollen. Verschwunden ist beispielsweise der einfärbige Hintergrund und das simple aber durchaus langweilige Interface-Design. Hochauflösende Hintergrundbilder peppen jetzt den Homescreen auf und verleihen eine viel angenehmere Atmosphäre als die grellen Farben. Auch die verwirrende Pinch-Geste, um zum Homescreen zurückzukehren, wurde ausgetauscht: Eine vertikale Swipe-Geste bringt nun eine Statusleiste zum Vorschein, über die man in weiterer Folge auf den Startbildschirm kommt.

Zur Texteingabe steht jetzt zusätzlich zu der bereits bekannten Fullscreen-Tastatur ein kleineres Pendant bereit, das sich beliebig als Overlay auf dem Bildschirm platzieren lässt und so den Arbeitsablauf weniger blockieren soll. Was die Multimedia-Fähigkeiten des Tablets anbelangt, gibt es ebenfalls auch ein paar Änderungen: YouTube-Videos können sowohl über Flash – dessen Unterstützung übrigens bereits vollkommen integriert ist – als auch mit dem eigenen Videoplayer abgespielt werden. Letztere Methode kommt außerdem beim Abspielen lokaler Videos (via USB-Stick zum Beispiel) zum Einsatz werden und nützt eine ganze Palette bekannter Codecs. Welche das genau sind, wurde leider noch nicht verraten. Zu guter Letzt wurde noch einen Farbwechsel des Gehäuses bekannt gegeben, das von “schwarz” in “champagne” geändert wurde wurde.

[weitere Bilder gibt's bei Engadget]

SnowPlow, der Schneeräum-Roboter

Sonntag, März 7th, 2010

Nach dem neuerlichen Wintereinbruch diese Woche kommt dieses Gadget wie gerufen, um dem Schneechaos auf dem eigenen Grundstück schnell ein Ende zu bereiten und die weiße Pracht in Ruhe genießen zu können. RoboPlow nennt sich der Traum jedes verzweifelten Schneeschauflers und ist ein computergesteuerter Schneeräum-Roboter, der mit einer 1,3 Meter breiten Schaufel alle Schneeprobleme aus dem Weg schafft. Fehlt nur noch eine Salz-Streu-Erweiterung ;)

Windows Phone 7 Series: Microsoft wirft alte Lasten über Board

Montag, Februar 15th, 2010

Heute war es endlich soweit: Microsoft hat in Barcelona auf dem Mobile World Congress – der größten Mobilfunk-Messe in Europa – die Bombe platzen lassen und die neue Version seines Smartphone-Betriebssystems vorgestellt. Zu meiner Überraschung wurde das komplette Windows Mobile-Konzept über Board geworfen und von Grund auf ein neues System konzipiert. Eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche, alle Multimedia-Fähigkeiten des Zune HDs, Social Networking und die Anbindung an Microsofts Gaming-Service Xbox Live sind nur die Spitze des Eisbergs. Auch was das Hardware-Design anbetrifft, will der Elektronik-Konzern in Zukunft seinen Partnern ”strengere” Regeln vorgeben und zusätzlich jegliche UI-Veränderungen und Brandings von Providern verbieten.

Ich bin begeistert, dass Microsoft sich zu diesem Schritt entschlossen hat. Es wird sich auf alle Fälle auszahlen. Auch, wenn ich mich mit der Benutzeroberfläche noch immer nicht wirklich anfreunden kann. Hier gibt es noch einige Bilder und ein umfangreiches Walkthrough-Video.

Das iPad von Apple ist da!

Mittwoch, Januar 27th, 2010

Steve Jobs höchstpersönlich hat gerade das lang erwartete iPad auf Apples heutigem Event vorgestellt. Hier geht’s zum Live-Ticker!

Morgen ist es soweit: Das Apple Tablet kommt?!

Dienstag, Januar 26th, 2010

Endlich hat die Geheimniskrämerei und die Gerüchteküche ein Ende. Morgen wird Steve Jobs auf dem Apple Event das seit Jahren erwartete Tablet-Produkt vorstellen. Viele werden begeistert sein, noch mehr Apple-Jünger sicherlich enttäuscht und einige davon werden trotzdem sofort im Online-Shop zuschlagen. Als kleiner Vorgeschmack habe ich hier für euch eine Zusammestellung von Engadget über die lange, lange, lange Reise des iPad, iSlate oder wie es dann auch immer heißen mag. Ich bin ja schon einmal gespannt, auf welches Gadget sich die Hype-Maschinerie in den kommenden fünf Jahren konzentrieren wird …

Tutorial: Ballonjagd mit selbstgebautem Star Trek Phaser

Samstag, Januar 16th, 2010

Wer sich schon immer mit einem Star Trek Phaser auf Alienjagd begeben wollte, der sollte sich dieses Tutorial einmal genauer ansehen. Jedenfalls reicht die Laser-Diode eines konventionellen Pioneer BDR-205 12X Blu-Ray-Brenners aus, um Luftballons zum Zerplatzen zu bringen. Bei der Benutzung sollte man jedoch unbedingt eine Schutzbrille tragen, denn auch das menschliche Auge kann durch eine Reflektion des Strahls dauerhaft beschädigt werden.

Der Happiness Hat: Mit einem Lächeln geht alles gleich leichter?!

Dienstag, November 17th, 2009

Wer sich öfters mal dabei erwischt, mit einem finsteren Blick durch die Gegen zu marschieren und dementsprechend die miese Laune wirklich auszuleben, der sollte sich folgendes Gadget einmal genauer ansehen. Der Happiness Hat zwingt sozusagen zum Dauerlächeln und soll dem Gehirn eben jenes antrainieren. Über einen Sensor wertet die Haube dabei pausenlos die Mimik des Trägers aus und gibt sofort einen adäquaten Schmerzreiz zurück wenn kein Lächeln erkannt wird.

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The Happiness Hat is a wearable device that detects if you’re smiling and provides pain feedback if you’re not. An enclosed bend sensor attaches to the cheek and measures smile size, a servo motor moves a metal spike into the head inversely proportional to the degree of smile. Through repeated use of this conditioning device you can train your brain to smile all the time. This is the first in a series of Tools for Improved Social Interacting.