Archive for the ‘Gadgets’ Category

Amazon Kindle kommt nach Europa (und Österreich)

Mittwoch, Oktober 7th, 2009

Der Amazon Kindle hat sich innerhalb kürzester Zeit zum Aushängeschild des Onlinehändlers in den USA entwickelt und soll schon in Kürze auch den internationalen Markt erobern. Da das so genannte Whispernet – die kostenlose Möglichkeit drahtlos Bücher über das Handynetz herunterzuladen – eines der größten Verkaufs-Argumente für den digitalen E-Book-Reader ist, benötigt Amazon für die Einführung nationale Partner, die für die benötigte Infrastruktur sorgen.

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Als Amazon vor einigen Monaten den deutschen Kunden eine Abfuhr wegen überhöhten Tarif-Vorstellungen der potenziellen Mobilfunk-Partnern erteilt hat, stand eine mögliche Veröffentlichung erstmals in den Sternen. Umso erstaunlicher ist die heutige Bekanntgabe, dass der Kindle noch diesen Monat in über 100 Ländern auf den Markt kommt. Der Datenaustausch wird jedoch nicht mehr wie geplant direkt mit lokalen Partnerunternehmen verhandelt – diesen Job übernimmt der amerikanische Mobilfunkkonzern AT&T, der für Amazon die notwendigen Roaming-Konditionen  aushandelt. Wie man auf der Karte sehen kann, liegt die 3G-Netzabdeckung in Österreich durch den ausgezeichneten Ausbau bereits nahezu bei 100%.

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Da Amazon für internationale Kunden ebenfalls die Gebühren übernimmt, wird der Service auch weiterhin kostenlos angeboten. Lediglich die Blog-Funktion und der Web-Browser sind außerhalb Amerikas deaktiviert.

Zu einen Preis von umgerechnet ca. 190 Euro (+ Zollgebühren) kann der internationale Kindle direkt über das amerikanische Portal Amazon.com bestellt werden. Die Preise für neue Buch-Erscheinungen betragen zwischen 11,99 und 13,99 US-Dollar. Viele Bücher sind jedoch auch schon unter 5,99 Dollar verfügbar. Für die Abwicklung des Verkaufs ist das US-Portal zuständig – deswegen sollte man die Kursschwankungen von Euro und Dollar regelmäßig im Auge behalten.

Ich bin schon gespannt, wie sich die Situation in Europa durch diese Ankündigung verändern wird. Sony startet in Kürze wohl mit einem ähnlichen Angebot an neuen Readern durch. Ob Amazon das Blatt wenden kann?

Endlich ein unüberhörbarer Wecker

Samstag, September 26th, 2009

An manchen Tagen ist es einfach unmöglich für mich pünktlich und rechtzeitig aus dem Bett zu kommen. Gerade wenn es jetzt im Herbst wieder später hell wird, geht meine innere Uhr nochmals um einiger falscher und der läutende Wecker wird im Tiefschlaf schonmal einfach so ausgeschaltet. Vielleicht sollte ich mal meine handwerklichen Fähigkeiten auf die Probe stellen und mir so ein Ding bauen …

E-Books: Sony macht Jagd auf den Amazon Kindle

Mittwoch, August 26th, 2009

Amazons digitaler E-Book Reader, der Amazon Kindle, hat sich zweifellos zu einem riesengroßen Erfolg für den Onlinehändler entwickelt. Bis Mitte April wurden geschätzte 300.000 Einheiten des aktuellen Modells versandt – und das nach nur zwei Monaten seit der Veröffentlichung. Aber nicht nur die Verkaufszahlen der Geräte selbst bereiten dem Hersteller Freude, auch die Menge an Bücher-Downloads kann sich mehr als sehen lassen. Sofern eine Kindle-Version eines Buches verfügbar ist, sollen bereits 35 Prozent der verkauften Einheiten bei Amazon über das digitale Downloadportal abgewickelt werden. Keine schlechten Zahlen wenn man bedenkt, dass diese Industrie noch in den Kinderschuhen steckt und die Verbreitung der Geräte in Relation gesehen nach wie vor sehr klein ist.

Beflügelt durch diese Erfolge scheint auch Sony auf den Geschmack der E-Book-Distribution gekommen zu sein. Während der japanische Elektronikkonzern bereits seit längerem einen Reader im Programm hat, geht Sony jetzt scheinbar in die Offensive und stellt innerhalb kürzester Zeit gleich eine ganze Reihe an neuen Geräten vor.

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Auf einer Pressekonferenz in der New York Public Library gesellt sich mit dem Reader Daily Edition erstmals ein 3G-fähiges Gerät zu den anderen Modellen hinzu, bei dem die Bücher kostenlos über das Mobilfunknetz von AT&T geladen werden können. Eine zusätzliche Vertrags-Gebühr fällt dabei – genau wie bei Amazon – nicht an. Der Kindle bietet eine ähnliche Funktion unter dem Namen Whispernet nämlich ebenfalls kostenlos an und konnte dies bisher als Alleinstellungsmerkmal für sich behaupten. Darüber hinaus hat Sony jedoch mit ausgewählten Bibliotheken verhandelt und bietet in Zukunft eine Art “elektronisches Ausleihen” an, um digitale Bücher kostenlos und völlig drahtlos bei einer Bibliothek auszuleihen. Im Anschluss an die dreiwöchige Lesezeit werden diese automatisch durch das integrierte DRM gelöscht.

Mit diesem Schritt stellt Sony dem PRS-600 Reader Touch Edition und dem PRS-300 Reader Pocket Edition ein mächtiges Flaggschiff zur Seite und versucht Amazon im Zukunfsmarkt E-Books Marktanteile strittig zu machen. Wann die Geräte jedoch in Österreich erhältlich sind, steht noch in den Sternen. Weder Amazon noch Sony geben eine genauere Auskunft darüber.

Zune HD Benutzeroberfläche: Schlicht, Simpel, … Langweilig?!

Sonntag, Mai 31st, 2009

logo-zuneMicrosoft versucht es ein weiteres mal mit dem neuen Zune HD, sich die Krone der portablen Mediaplayer aufzusetzen und Apple in die Schranken zu weisen. Die Leute unter J Allard schaffen es immer wieder Hardware und Software zu eine, Gesamtprodukt zu verschmelzen und ein ansprechendes Benutzer-Interface zu gestalten, das durchaus überzeugen kann – etwas, das dem Rest von Microsofts Produktentwicklern zweifellos fehlt. Beim aktuellen Zune frage ich mich aber, ob es nicht schon ein bisschen zu simpel und fast schon steril geworden ist. Ein paar bunte Icons und Farbtupfer – à la iPhone – würden dem Ganzen den letzten Schliff verpassen.

[Via GeeksAreSexy]

Musik-Abo: Microsofts neue Zune Werbespots

Dienstag, Mai 12th, 2009

Die neue Werbekampagne von Microsoft stellt in der Blogosphäre derzeit ein sehr brisantes Thema dar. Während die meisten Stimmen ganz einfach einen Musik-Abo Dienst ablehnen und die bezahlten Musik-Dateien direkt besitzen wollen, stört mich viel eher die Aufmachung und Argumentation der Werbung. Der Zune-Pass oder andere Subscription-Modelle sind grundsätzlich - auch wenn das Angebot auf dem Markt nicht angenommen wird - gar keine schlechte Idee. Warum muss ich die bezahlte Musik unbedingt besitzen? Solange man regelmäßig Musik hört, der Geschmack häufig wechselt und man stets aktuelle Titel auf der Festplatte haben will, könnte sich ein Musik-Abo sogar rentieren.

Auch der relative junge Musikdienst Spotify geht in eine ähnliche Richtung – jedoch setzt das schwedische Unternehmen komplett auf Streaming und unterstützt keinen Download der Musiktitel. Leider hat weder Microsoft noch einer der anderen Dienste bisher Abonnentenzahlen veröffentlicht, Spotify soll sich aber zumindest in der werbefinanzierten Version ziemlich gut schlagen.

Am Schluss muss sich jeder Konsument selbst fragen, welche Variante für ihn besser ist und das Modell an die eigenen Gewohnheiten anpassen. Von vornherein jedoch das Abo-Modell abzulehnen, halte ich für die falsche Vorgehensweise. Vor allem in Zukunft wird es sicherlich immer weniger wichtig, die eigentlichen Dateien selbst zu besitzen, sondern überall darauf zugreifen zu können. Jeder muss sich jedoch vor Augen halten, dass die heruntergeladene Musik nur während der Abolaufzeit abgespielt werden kann. Zusätzlich kann eine Einstellung des Services zur Folge haben, dass man auf seine Lieblingstitel verzichten muss.

Kodak Zx1: Rausnehmen und aufnehmen!

Montag, Mai 11th, 2009

“Rausnehmen und aufnehmen”. Genau dieses Motto müssen sich die Entwickler bei Kodak gehalten haben, als es um die Konzipierung der Zx1 Mini HD-Videokamera ging. Während sich die handlichen Aufnahmegeräte in Amerika bereits größter Beliebtheit erfreuen, sind die Geräte in Europa eher selten anzutreffen. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass es am heimischen Markt vor allem an Produkten fehlt und die Konsumenten noch zu wenig auf den neuen Trend aufmerksam geworden sind. Kodak hat nun die Gunst der Stunde genutzt und bringt mit der Zx1 bereits seine zweite HD-Videokamera in Miniaturausführung nach Österreich

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Der Zx1 Mini-Camcorder wurde auf der diesjährigen Consumer Electronics Show am 7. Jänner der Weltöffentlichkeit vorgestellt und stellt das Nachfolgermodell der Zi6 dar. Im Vergleich zum klobigeren Vorgänger wurde sowohl beim Gewicht als auch bei den Maßen einiges eingespart, was das Gerät nochmals um einiges kleiner und handlicher macht.  Leider muss darunter auch das nun auf 2 Zoll geschrumpfte Display leiden. Zum Glück bleibt aber die brillante Schärfe und der hohe Kontrast erhalten, sodass der Bildschirminhalt auch bei Sonneneinstrahlung noch erkennbar ist.

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Die ausgewählten Materialien wirken hochwertig und auch die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen. Das Gerät wirkt mit der gummierten Rückseite und der Front aus gebürstetem Edelstahl  im Gegensatz zum Vorgänger robuster und macht einen äußerst guten Ersteindruck. Nebenbei stellt das IP43-Zertifikat den Schutz gegen Staub, Spritzwasser und Eis sicher. Lediglich extreme Kälte und ein eventuelles Untertauchen im Wasser verträgt der Zx1 nicht. So steht auch einem Outdoor-Ausflug in Begleitung des Camcorders nichts im Wege.

Leider setzt Kodak bei der Stromversorgung auf gewöhnliche AA-Batterien. Im Lieferumfang sind bereits zwei dafür verwendbare NiMH-Akkus sowie ein Ladegerät enthalten. Als Speicherort der digitalen Videos kann zum einen der integrierte 128 MB Flashspeicher genutzt oder eine optionale MicroSD-Speicherkarte eingesetzt werden. Bis zu 32 GB lassen sich auf diese Weise dank SDHC-Standard kostengünstig nachrüsten. Die Verbindung zum PC oder Mac wird über einen proprietären Anschluss hergestellt. Es können somit keine üblichen USB-Kabeln verwendet werden, jedoch ist es alternativ immer noch möglich, die Speicherkarte mit einem Card-Reader auszulesen falls das spezielle Anschlusskabel gerade nicht greifbar ist.

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Das primäre Einsatzgebiet der Zx1 befindet sich – obwohl auch Fotos mit dem 3 Megapixel CMOS-Sensor aufgenommen werden können – ganz klar im Bereich der Videoaufzeichnung. Die Auflösung lässt sich hierbei in drei Stufen regeln: VGA, 720p/30 Frames und 720p/60 Frames. Natürlich reicht die Qualität der Aufnahmen nicht an jene von professionelleren Geräten um 700-1000 Euro heran, sie kann sich aber gerade wegen des vergleichsweise kleinen Geräts durchaus sehen lassen. Bei Übergängen von Hell auf Dunkel wird das Bild in Windeseile angepasst und auch der Fokus arbeitet schnell und zuverlässich. Jedoch ist es schade, dass es keinen Makro-Modus mehr gibt. Im Anschluss lassen sich die Videos auf den Computer übertragen oder über ein mitgeliefertes HDMI-Kabel direkt auf dem Fernseher anzeigen.

Alles in allem hat mich die Zx1 nach der 4 wöchentlichen Testzeit wirklich überzeugen können. Für gerade einmal 150 Euro bekommt man einen kleinen Pocket-Camcorder, der nebenbei auch Videos in HD-Qualität aufzeichnen kann. Das äußerst robsute Gehäuse und die einfache Bedienung runden den Gesamteindruck wunderbar ab. Lediglich die Tatsache, dass keine Speicherkarte im Lieferumfang beiliegt, trübt das Angebot ein wenig. Aus diesem Grund sollte man noch einmal 30-40 Euro für zusätzliche Speicherkarten einplanen. Einmal an das Gerät gewohnt, wird es ein ständiger Begleiter, der jeden wichtigen Moment im Leben festhält.

Abschließend noch ein kleines Testvideo, dass ich bei höchster Auflösung aufgezeichnet und selbstverständlich ohne nachträgliche Farbbearbeitung hochgeladen habe. Die volle HD-Auflösung lässt sich leider nur direkt auf der Vimeo-Seite anschauen:

Danke an Kodak für die Zurverfügungstellung des Testgeräts.

Ein erstes Lebenszeichen vom neuen ZuneHD

Samstag, April 11th, 2009

Nachdem Brian Seitz vom Zune Entwicklungsteam bei Microsoft mit einen Tweet bereits definitiv einen neuen Zune Player angekündigt hat, konnte Engadget nun ein paar Promotion Artworks des iPod-Konkurrenten von Microsoft auftreiben. Das neue Gerät – ZuneHD genannt – ist scheinbar mit einem Touchscreen ausgestattet und soll auch von der Größe her, ungefähr dem iPod Touch entsprechen.

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[via Engadget]

Heute gekauft: Nintendo DSi

Dienstag, April 7th, 2009

Als bekanntermaßen gadgets-liebender Mensch habe ich mich heute spontan doch zum Kauf eines neuen Nintendo DSi entschlossen. Erste Tests kommen später in den kommenden Stunden/Tagen – ich muss mich jetzt mal an die Einrichtung der Netzwerkeinstellungen machen. Meine Farbauswahl viel – passend zum G1 – auf das schwarze Modell.

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Nintendo: Bald auch Apps statt nur Games!

Freitag, März 20th, 2009

Es sieht derzeit alles danach aus, als würde Nintendo seinen DSiWare-Shop schon sehr bald als direkte Konkurrenz zu Apples AppStore positionieren. Bisher wurden über den Download-Service von Nintendo nur reine Spiele angeboten. Dieser Umstand wird sich jetzt Gerüchten zufolge schnellstmöglich ändern. Wie Nintendo auf einer Entwickler-Konferenz in London unter Ausschluss der Öffentlichkeit bekannt gegeben hat, sollen sich Entwickler nicht mehr nur auf Spiele, sondern auch auf Anwendungen konzentrieren. Nachdem der neue Nintendo DSi mit einem Microfon, zwei Kameras und auch WLAN ausgestattet wurde, könnten auf dieser Plattform einige interessante Programme entstehen. Ich wünsche mir jedenfalls schonmal einen Twitter-Client ;)

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“Given the advanced functions in the DSi, such as the microphone and camera, the company told us that there are a variety of opportunities for a variety of apps, both in a games sense and a non-games sense, that we could offer.”

Wir können wirklich gespannt sein, wie Nintendo den Download-Service zukünftig ausrichtet. Erste Schritte davon könnten bereits auf der Game Developers Conference in drei Tagen ankündigt werden. Im Zuge dieser neuen Strategie wäre auch die Bekanntgabe von öffentlichen Ressourcen möglich. Ein schwerwiegendes Manko von Nintendos Entwicklungspolitik ist ja weiterhin, dass Privatpersonen und kleinere, unabhängige Entwickler keinen Zugriff auf SDKs, Tools oder Dokumentationen bekommen und ihnen somit die Entwicklung versperrt bleibt. Bleibt zu hoffen, dass diese Restriktion bald aufgehoben wird.

[via Developmag]

iPod Shuffle – “The first music player that talks to you”

Mittwoch, März 11th, 2009

Mit dem neuen iPod Shuffle konnte Apple ein weiteres mal überraschen. Keiner hatte nach der Ankündigung der Desktop-Computer letzten Dienstag mit einer Produktankündigung in dieser Woche gerechnet.

Wie immer haben die Apple-Entwickler und Produktdesigner auch beim neuen iPod Shuffle ein bestehendes Konzept aufgegriffen und konsequent weiter gedacht. Das herausstechendste Feature des neuen Mini-Players ist die integrierte Sprachausgabe. Statt dem Display, auf das in der Shuffle-Reihe bewusst verzichtet wird, spricht der Shuffle jetzt zu seinem Benutzer und ließt Playlisten und Titel vor. Damit sich Liedtitel in verschiedenen Sprachen richtig anhören, erkennt iTunes die Sprache und passt die Stimme entsprechend an. Insgesamt sind 14 Sprachen enthalten – auch Deutsch ist dabei!

Der iPod Shuffle ist eine dieser Ankündigungen, wo ich mich nachher frage, wieso bisher niemand daran gedacht hat. Die Erweiterung ist so simpel wie genial. Das größte Manko des vorherigen iPod Shuffles – das fehlende Display – wird durch die Sprachausgabe wett gemacht. Bleibt nur zu hoffen, dass es in der Realität auch funktioniert.