Endlich hat die Geheimniskrämerei und die Gerüchteküche ein Ende. Morgen wird Steve Jobs auf dem Apple Event das seit Jahren erwartete Tablet-Produkt vorstellen. Viele werden begeistert sein, noch mehr Apple-Jünger sicherlich enttäuscht und einige davon werden trotzdem sofort im Online-Shop zuschlagen. Als kleiner Vorgeschmack habe ich hier für euch eine Zusammestellung von Engadget über die lange, lange, lange Reise des iPad, iSlate oder wie es dann auch immer heißen mag. Ich bin ja schon einmal gespannt, auf welches Gadget sich die Hype-Maschinerie in den kommenden fünf Jahren konzentrieren wird …
Wer sich schon immer mit einem Star Trek Phaser auf Alienjagd begeben wollte, der sollte sich dieses Tutorial einmal genauer ansehen. Jedenfalls reicht die Laser-Diode eines konventionellen Pioneer BDR-205 12X Blu-Ray-Brenners aus, um Luftballons zum Zerplatzen zu bringen. Bei der Benutzung sollte man jedoch unbedingt eine Schutzbrille tragen, denn auch das menschliche Auge kann durch eine Reflektion des Strahls dauerhaft beschädigt werden.
Wer sich öfters mal dabei erwischt, mit einem finsteren Blick durch die Gegen zu marschieren und dementsprechend die miese Laune wirklich auszuleben, der sollte sich folgendes Gadget einmal genauer ansehen. Der Happiness Hat zwingt sozusagen zum Dauerlächeln und soll dem Gehirn eben jenes antrainieren. Über einen Sensor wertet die Haube dabei pausenlos die Mimik des Trägers aus und gibt sofort einen adäquaten Schmerzreiz zurück wenn kein Lächeln erkannt wird.
The Happiness Hat is a wearable device that detects if you’re smiling and provides pain feedback if you’re not. An enclosed bend sensor attaches to the cheek and measures smile size, a servo motor moves a metal spike into the head inversely proportional to the degree of smile. Through repeated use of this conditioning device you can train your brain to smile all the time. This is the first in a series of Tools for Improved Social Interacting.
Der Amazon Kindle hat sich innerhalb kürzester Zeit zum Aushängeschild des Onlinehändlers in den USA entwickelt und soll schon in Kürze auch den internationalen Markt erobern. Da das so genannte Whispernet – die kostenlose Möglichkeit drahtlos Bücher über das Handynetz herunterzuladen – eines der größten Verkaufs-Argumente für den digitalen E-Book-Reader ist, benötigt Amazon für die Einführung nationale Partner, die für die benötigte Infrastruktur sorgen.
Als Amazon vor einigen Monaten den deutschen Kunden eine Abfuhr wegen überhöhten Tarif-Vorstellungen der potenziellen Mobilfunk-Partnern erteilt hat, stand eine mögliche Veröffentlichung erstmals in den Sternen. Umso erstaunlicher ist die heutige Bekanntgabe, dass der Kindle noch diesen Monat in über 100 Ländern auf den Markt kommt. Der Datenaustausch wird jedoch nicht mehr wie geplant direkt mit lokalen Partnerunternehmen verhandelt – diesen Job übernimmt der amerikanische Mobilfunkkonzern AT&T, der für Amazon die notwendigen Roaming-Konditionen aushandelt. Wie man auf der Karte sehen kann, liegt die 3G-Netzabdeckung in Österreich durch den ausgezeichneten Ausbau bereits nahezu bei 100%.
Da Amazon für internationale Kunden ebenfalls die Gebühren übernimmt, wird der Service auch weiterhin kostenlos angeboten. Lediglich die Blog-Funktion und der Web-Browser sind außerhalb Amerikas deaktiviert.
Zu einen Preis von umgerechnet ca. 190 Euro (+ Zollgebühren) kann der internationale Kindle direkt über das amerikanische Portal Amazon.com bestellt werden. Die Preise für neue Buch-Erscheinungen betragen zwischen 11,99 und 13,99 US-Dollar. Viele Bücher sind jedoch auch schon unter 5,99 Dollar verfügbar. Für die Abwicklung des Verkaufs ist das US-Portal zuständig – deswegen sollte man die Kursschwankungen von Euro und Dollar regelmäßig im Auge behalten.
Ich bin schon gespannt, wie sich die Situation in Europa durch diese Ankündigung verändern wird. Sony startet in Kürze wohl mit einem ähnlichen Angebot an neuen Readern durch. Ob Amazon das Blatt wenden kann?
An manchen Tagen ist es einfach unmöglich für mich pünktlich und rechtzeitig aus dem Bett zu kommen. Gerade wenn es jetzt im Herbst wieder später hell wird, geht meine innere Uhr nochmals um einiger falscher und der läutende Wecker wird im Tiefschlaf schonmal einfach so ausgeschaltet. Vielleicht sollte ich mal meine handwerklichen Fähigkeiten auf die Probe stellen und mir so ein Ding bauen …
Amazons digitaler E-Book Reader, der Amazon Kindle, hat sich zweifellos zu einem riesengroßen Erfolg für den Onlinehändler entwickelt. Bis Mitte April wurden geschätzte 300.000 Einheiten des aktuellen Modells versandt – und das nach nur zwei Monaten seit der Veröffentlichung. Aber nicht nur die Verkaufszahlen der Geräte selbst bereiten dem Hersteller Freude, auch die Menge an Bücher-Downloads kann sich mehr als sehen lassen. Sofern eine Kindle-Version eines Buches verfügbar ist, sollen bereits 35 Prozent der verkauften Einheiten bei Amazon über das digitale Downloadportal abgewickelt werden. Keine schlechten Zahlen wenn man bedenkt, dass diese Industrie noch in den Kinderschuhen steckt und die Verbreitung der Geräte in Relation gesehen nach wie vor sehr klein ist.
Beflügelt durch diese Erfolge scheint auch Sony auf den Geschmack der E-Book-Distribution gekommen zu sein. Während der japanische Elektronikkonzern bereits seit längerem einen Reader im Programm hat, geht Sony jetzt scheinbar in die Offensive und stellt innerhalb kürzester Zeit gleich eine ganze Reihe an neuen Geräten vor.
Auf einer Pressekonferenz in der New York Public Library gesellt sich mit dem Reader Daily Edition erstmals ein 3G-fähiges Gerät zu den anderen Modellen hinzu, bei dem die Bücher kostenlos über das Mobilfunknetz von AT&T geladen werden können. Eine zusätzliche Vertrags-Gebühr fällt dabei – genau wie bei Amazon – nicht an. Der Kindle bietet eine ähnliche Funktion unter dem Namen Whispernet nämlich ebenfalls kostenlos an und konnte dies bisher als Alleinstellungsmerkmal für sich behaupten. Darüber hinaus hat Sony jedoch mit ausgewählten Bibliotheken verhandelt und bietet in Zukunft eine Art “elektronisches Ausleihen” an, um digitale Bücher kostenlos und völlig drahtlos bei einer Bibliothek auszuleihen. Im Anschluss an die dreiwöchige Lesezeit werden diese automatisch durch das integrierte DRM gelöscht.
Mit diesem Schritt stellt Sony dem PRS-600 Reader Touch Edition und dem PRS-300 Reader Pocket Edition ein mächtiges Flaggschiff zur Seite und versucht Amazon im Zukunfsmarkt E-Books Marktanteile strittig zu machen. Wann die Geräte jedoch in Österreich erhältlich sind, steht noch in den Sternen. Weder Amazon noch Sony geben eine genauere Auskunft darüber.
Microsoft versucht es ein weiteres mal mit dem neuen Zune HD, sich die Krone der portablen Mediaplayer aufzusetzen und Apple in die Schranken zu weisen. Die Leute unter J Allard schaffen es immer wieder Hardware und Software zu eine, Gesamtprodukt zu verschmelzen und ein ansprechendes Benutzer-Interface zu gestalten, das durchaus überzeugen kann – etwas, das dem Rest von Microsofts Produktentwicklern zweifellos fehlt. Beim aktuellen Zune frage ich mich aber, ob es nicht schon ein bisschen zu simpel und fast schon steril geworden ist. Ein paar bunte Icons und Farbtupfer – à la iPhone – würden dem Ganzen den letzten Schliff verpassen.
Die neue Werbekampagne von Microsoft stellt in der Blogosphäre derzeit ein sehr brisantes Thema dar. Während die meisten Stimmen ganz einfach einen Musik-Abo Dienst ablehnen und die bezahlten Musik-Dateien direkt besitzen wollen, stört mich viel eher die Aufmachung und Argumentation der Werbung. Der Zune-Pass oder andere Subscription-Modelle sind grundsätzlich - auch wenn das Angebot auf dem Markt nicht angenommen wird - gar keine schlechte Idee. Warum muss ich die bezahlte Musik unbedingt besitzen? Solange man regelmäßig Musik hört, der Geschmack häufig wechselt und man stets aktuelle Titel auf der Festplatte haben will, könnte sich ein Musik-Abo sogar rentieren.
Auch der relative junge Musikdienst Spotify geht in eine ähnliche Richtung – jedoch setzt das schwedische Unternehmen komplett auf Streaming und unterstützt keinen Download der Musiktitel. Leider hat weder Microsoft noch einer der anderen Dienste bisher Abonnentenzahlen veröffentlicht, Spotify soll sich aber zumindest in der werbefinanzierten Version ziemlich gut schlagen.
Am Schluss muss sich jeder Konsument selbst fragen, welche Variante für ihn besser ist und das Modell an die eigenen Gewohnheiten anpassen. Von vornherein jedoch das Abo-Modell abzulehnen, halte ich für die falsche Vorgehensweise. Vor allem in Zukunft wird es sicherlich immer weniger wichtig, die eigentlichen Dateien selbst zu besitzen, sondern überall darauf zugreifen zu können. Jeder muss sich jedoch vor Augen halten, dass die heruntergeladene Musik nur während der Abolaufzeit abgespielt werden kann. Zusätzlich kann eine Einstellung des Services zur Folge haben, dass man auf seine Lieblingstitel verzichten muss.
“Rausnehmen und aufnehmen”. Genau dieses Motto müssen sich die Entwickler bei Kodak gehalten haben, als es um die Konzipierung der Zx1 Mini HD-Videokamera ging. Während sich die handlichen Aufnahmegeräte in Amerika bereits größter Beliebtheit erfreuen, sind die Geräte in Europa eher selten anzutreffen. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass es am heimischen Markt vor allem an Produkten fehlt und die Konsumenten noch zu wenig auf den neuen Trend aufmerksam geworden sind. Kodak hat nun die Gunst der Stunde genutzt und bringt mit der Zx1 bereits seine zweite HD-Videokamera in Miniaturausführung nach Österreich
Der Zx1 Mini-Camcorder wurde auf der diesjährigen Consumer Electronics Show am 7. Jänner der Weltöffentlichkeit vorgestellt und stellt das Nachfolgermodell der Zi6 dar. Im Vergleich zum klobigeren Vorgänger wurde sowohl beim Gewicht als auch bei den Maßen einiges eingespart, was das Gerät nochmals um einiges kleiner und handlicher macht. Leider muss darunter auch das nun auf 2 Zoll geschrumpfte Display leiden. Zum Glück bleibt aber die brillante Schärfe und der hohe Kontrast erhalten, sodass der Bildschirminhalt auch bei Sonneneinstrahlung noch erkennbar ist.
Die ausgewählten Materialien wirken hochwertig und auch die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen. Das Gerät wirkt mit der gummierten Rückseite und der Front aus gebürstetem Edelstahl im Gegensatz zum Vorgänger robuster und macht einen äußerst guten Ersteindruck. Nebenbei stellt das IP43-Zertifikat den Schutz gegen Staub, Spritzwasser und Eis sicher. Lediglich extreme Kälte und ein eventuelles Untertauchen im Wasser verträgt der Zx1 nicht. So steht auch einem Outdoor-Ausflug in Begleitung des Camcorders nichts im Wege.
Leider setzt Kodak bei der Stromversorgung auf gewöhnliche AA-Batterien. Im Lieferumfang sind bereits zwei dafür verwendbare NiMH-Akkus sowie ein Ladegerät enthalten. Als Speicherort der digitalen Videos kann zum einen der integrierte 128 MB Flashspeicher genutzt oder eine optionale MicroSD-Speicherkarte eingesetzt werden. Bis zu 32 GB lassen sich auf diese Weise dank SDHC-Standard kostengünstig nachrüsten. Die Verbindung zum PC oder Mac wird über einen proprietären Anschluss hergestellt. Es können somit keine üblichen USB-Kabeln verwendet werden, jedoch ist es alternativ immer noch möglich, die Speicherkarte mit einem Card-Reader auszulesen falls das spezielle Anschlusskabel gerade nicht greifbar ist.
Das primäre Einsatzgebiet der Zx1 befindet sich – obwohl auch Fotos mit dem 3 Megapixel CMOS-Sensor aufgenommen werden können – ganz klar im Bereich der Videoaufzeichnung. Die Auflösung lässt sich hierbei in drei Stufen regeln: VGA, 720p/30 Frames und 720p/60 Frames. Natürlich reicht die Qualität der Aufnahmen nicht an jene von professionelleren Geräten um 700-1000 Euro heran, sie kann sich aber gerade wegen des vergleichsweise kleinen Geräts durchaus sehen lassen. Bei Übergängen von Hell auf Dunkel wird das Bild in Windeseile angepasst und auch der Fokus arbeitet schnell und zuverlässich. Jedoch ist es schade, dass es keinen Makro-Modus mehr gibt. Im Anschluss lassen sich die Videos auf den Computer übertragen oder über ein mitgeliefertes HDMI-Kabel direkt auf dem Fernseher anzeigen.
Alles in allem hat mich die Zx1 nach der 4 wöchentlichen Testzeit wirklich überzeugen können. Für gerade einmal 150 Euro bekommt man einen kleinen Pocket-Camcorder, der nebenbei auch Videos in HD-Qualität aufzeichnen kann. Das äußerst robsute Gehäuse und die einfache Bedienung runden den Gesamteindruck wunderbar ab. Lediglich die Tatsache, dass keine Speicherkarte im Lieferumfang beiliegt, trübt das Angebot ein wenig. Aus diesem Grund sollte man noch einmal 30-40 Euro für zusätzliche Speicherkarten einplanen. Einmal an das Gerät gewohnt, wird es ein ständiger Begleiter, der jeden wichtigen Moment im Leben festhält.
Abschließend noch ein kleines Testvideo, dass ich bei höchster Auflösung aufgezeichnet und selbstverständlich ohne nachträgliche Farbbearbeitung hochgeladen habe. Die volle HD-Auflösung lässt sich leider nur direkt auf der Vimeo-Seite anschauen:
Danke an Kodak für die Zurverfügungstellung des Testgeräts.
Nachdem Brian Seitz vom Zune Entwicklungsteam bei Microsoft mit einen Tweet bereits definitiv einen neuen Zune Player angekündigt hat, konnte Engadget nun ein paar Promotion Artworks des iPod-Konkurrenten von Microsoft auftreiben. Das neue Gerät – ZuneHD genannt – ist scheinbar mit einem Touchscreen ausgestattet und soll auch von der Größe her, ungefähr dem iPod Touch entsprechen.