Xbox 360 Kinect gehackt

So schnell kann’s gehen. Aam 4. November wurde ein Open Source-Wettbewerb zum “Öffnen” von Microsofts neuem Xbox 360 Kinect Zubehör eröffnet und bereits sieben Tage später gibt es einen Gewinner. Ein Hacker, der in der Szene unter dem Namen Hector auftritt und sich bereits durch andere Projekte einen ausgezeichneten Ruf schaffen konnt, hat sich an die Arbeit gemacht, einen PC-Treiber für die Sensor-Leiste zu entwickeln. Genau dieser steht jetzt auf GitHub als Open Source-Code zur Verfügung und kann von jedermann in weiteren Projekten verwendet werden. Damit stehen ihm die 3000 USD Preisgeld zu, die von Adafruit ausgeschrieben wurden.

Mit dem Treiber stehen vielen interessanten Projekten nun Tür und Tor offen, denn die Kinect-Hardware bietet einzigartige Funktionen zum kleinen Preis und ist damit äußerst erschwinglich für Hobby-Entwickler. Von kompletter 3D-Körper- und Gesichts- und Stimmerkennung über Positionierung einer Geräusch-Quelle im 3D-Raum bis hin zur Hintergrundgeräuschunterdrückung. Möglich machen das ein  Mikrofonarray,  ein Tiefensensor und eine RGB-Kamera, die im Zusammenspiel mit der richtigen Software beeindruckende Ergebnisse erzielen können. Man kann gespannt sein, was findige Entwickler aus dem Code herausholen können …

Infinity Blade: Grafik-Wunder auf dem iPhone

Die Spiele-Schmiede Epic Games – bekannt durch die Unreal- und Gears of War-Serien – hat einen neuen Trailer zum iPhone-Rollenspiel Infinity Blade veröffentlicht, das besonders durch die exzellente Grafik herausstechen soll. Dass die Jungs bei Epic ihr Handwerk verstehen, zeigt bereits die spielbare Tech-Demo Epic Citadel, bleibt nur zu hoffen, dass sie mindestens genauso viel Augemerk auf die Steuerung, Story und Spielmechanik legen …

10 unglaubliche Fakten über Facebook Social-Games

In Zeiten, wo FarmVille mehr Spieler als das populäre Onlinespiel WoW anlockt und sich das Social-Game-Entwickler Zynga traditionelle Videospielentwicklungs-Studios einverleibt, ist das neue Social Gaming-Genre nicht mehr so einfach zu ignorieren, wie früher in dessen Anfangszeiten. Die Integration mit Facebook und anderen Netzwerken hat den meist recht einfachen Spielen zu einen so großen Schub verholfen, dass sie sogar traditionelle Spiele teilweise meilenweit überflügeln. All Facebook hat hierzu eine Reihe von interessanter Fakten zusammengestellt und visualisiert – ziemlich bemerkenswert, oder?

Alles Gute zum 25. Geburtstag, Super Mario

Am 13. September 1985 ist Super Mario, der sympatische Nintendo-Held, den wir alle in den vielen Jahren lieben gelernt haben, zum ersten Mal in Super Mario Bros. über die Bildschirme. Seit dem sind schon 25. Jahre vergangen und ich denke es wird mal wieder Zeit, auf die vielen Spiele zurückzudenken, die uns das Maskottchen des japanischen Traditionsherstellers beschert hat:

Wie der Nintendo 3DS funktioniert

Vor einigen Monaten hat Nintendo auf der diesjährigen E3, der weltweit größten Videospielmesse, den neuesten Handheld des japanischen Traditionsherstellers vorgestellt. Besonderes Gimmick des Nintendo 3DS ist die echte 3D-Darstellung, die keine spezielle 3D-Brille voraussetzt. Möglich macht das eine neuartige Displaytechnologie von Sharp, wie diese funktioniert, erfahrt ihr in folgendem Video:

[via Nintendo-Online.de]

EA Sports Active 2.0 angekündigt

Nachdem konventionelle Sportarten derzeit eher das nachsehen haben, kommt die Spieleindustrie, was Abnehmen, Fitness und Wohlbefinden anbelangt, seit ungefähr einem Jahr erst richtig in Fahrt. Nintendo’s WiiFit hat das Genre quasi neu erfunden und seitdem sprießen die Nachahmer wie Pilze aus dem Boden. Auch EA ist nahezu seit Anfang mit von der Partie und hat mit EA Sports Active einen wirklich hilfreichen Fitnesstrainer entwickelt, der jetzt endlich einen Nachfolger bekommt.

Damit die Übertragung der Spieler-Bewegungen in die virtuelle Welt noch besser klappt, kommen in EA Sports Active 2.0 komplett neue Arm- und Beingurte zum Einsatz. Zusätzlich dazu misst ein Herzfrequenzmessgerät die Anzahl der Herzschläge pro Minute und gibt interessante Einblicke in den eigenen Körper. Alle Daten können außerdem erstmals auf eine Onlineplattform hochgeladen und mit Freunden verglichen werden. Das Spiel wird für die Wii, Playstation 3 und das iPhone/iPod Touch bereits im Herbst erscheinen.

Nintendo DSi + Face Tracking + virtuelles 3D = Super Awesomeness

Eine der wirklich lästigen Tatsachen an der neuen 3D-Technologie, die angeheizt durch den Blockbuster Avatar jetzt auch unsere Wohnzimmer erobern soll, sind die obligatorischen 3D-Brillen, ohne die man nicht in den Genuss der dritten Dimension kommt. Innovative Entwickler zeigen aber zum Glück immer wieder, dass es auch anders geht:

Das Spiel Rittai Kakushi e Attakoreda für den Nintendo DSi geht komplett andere Wege und verwandelt den Handheld in ein virtuelles Puppenhaus, in das man aus den unterschiedlichsten Perspektiven hineinschauen kann. Die Front-Kamera erkennt dabei die Augen des Spielers und dessen Blickwinkel, woraus anschliessend ein passendes Bild berechnet werden kann. In Bewegung kommt so der 3D-Effekt zustande. Schaut euch aber am besten selbst das Video an:

Wii Fit Plus: Spielend fit und aktiv bleiben

Alle Jahre wieder bläst der Herbstwind die letzten Blätter von den Bäumen und läutet still und heimlich die Winterzeit ein. Mit im Gepäck kommen – ob wir wollen oder nicht – Kekse, Punsch und all die anderen leckeren Köstlichkeiten, die einem ungewollt die Kilos auf die falschen Stellen treiben. Die horrenden Gebühren für ein Abo im Fitnessstudio und der gemütliche Platz vor dem heimlichen Fernsehe machen es zusätzlich nicht gerade einfacher, in den kalten Wintermonaten fit und trainiert zu bleiben.

Gott sei dank gibt es inzwischen auch angenehme Mittel und Wege, diese Probleme in Angriff zu nehmen und dem inneren Schweinehund den Kampf anzusagen. Genau in diese Kategorie lässt sich Wii Fit von Nintendo einordnen, das seit der Veröffentlichung vor über eineinhalb Jahren die Verkaufscharts im Sturm erobert hat und derzeit den Rang des zweitbestverkauften Videospiels aller Zeiten innehat. Zusammen mit dem Balance Board ausgeliefert kann man es sozusagen als die Mutter aller Fitness-Spiele bezeichnen.

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Für alle, die bisher trotz des massiven Medienrummels noch nichts von Wii Fit oder dem Balance Board gehört haben, hier ein kleiner Exkurs über das ursprüngliche Wii Fit: Das Spiel wurde damals im Juni 2007 auf der amerikanischen Videospielmesse E3 vorgestellt und ist anschließend ungefähr ein Jahr später in Europa zusammen mit dem Balance Board erschienen. Dieses Zubehör ist sozusagen das Herzstück von Wii Fit und zweifellos hauptverantwortlich für den bahnbrechenden Erfolg des Spiels. Es misst sowohl das Gewicht als auch die Haltung und den Schwerpunkt des darauf stehenden Spielers. Durch verschiedenste Aktivitäten und regelmäßige Trainingseinheiten soll es helfen im Laufe der Zeit einerseits der Gleichgewichtssinn beziehungsweise die Haltung zu verbessern und andererseits den Body-Mass-Index positiv zu verändern. Dazu kommen noch eine Hand voll Yoga-Übungen zum Entspannen der Muskeln. Insgesamt sind es 40 Aktivitäten, die in die Gruppen Balancespiele sowie Yoga-, Aerobic- und Muskelübungen aufgeteilt sind und erst während des Spielens nach und nach freigeschalten werden.

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Der Nachfolger Wii Fit Plus ist im Grunde eine Verbesserung des alten Wii Fit, das dieses “nur” um einige sehr nützliche Aktivitäten und Funktionen erweitert. Zu den bisherigen Aktivitäten gesellen sich ganze 15 neue Balancespiele und je drei neue Yoga- beziehungsweise Muskelübungen. Das Repertoire reicht hierbei von einem virtuellen Skihang, den man wahlweise mit virtuellen Skiern oder einem Snowboard hinunter jagt, über eine Radfahrt durch Wuhu Island (das von Wii Sports Resort bekannt sein dürfte) bis hin zum Golftraining. Hier ist die korrekte Gewichtsverlagerung besonders wichtig, um den perfekten Abschlag mit dem Golfschläger zu erreichen. Nintendos Entwickler haben bei den Spielen wirklich ihrer Kreativität freien lauf gelassen und die Bewegungssteuerung ausgezeichnet umgesetzt. Es gibt kaum Momente, in denen man nicht selbst am eigenen Versagen schuld ist.

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Falls bereits ein Spielstand des Vorgängers auf der Konsole vorhanden ist, kann dieser auf Wunsch problemlos übernommen werden, sodass alle bisherigen Leistungen und Errungenschaften beim Spielwechsel nicht verloren gehen. Startet man ohne einen Spielstand zu übernehmen, gilt es gleich am Anfang sein persönliches Profil einzurichten, das dann in Form eines Miis alle zukünftigen Aktivitäten aufzeichnet und auch grafisch darstellt. Während der Einrichtung reicht es seine Größe manuell einzugeben, das Gewicht ermittelt das Balance Board von selbst. Bis zu acht verschiedene Profile können auf diese Weise zum Beispiel für verschiedene Familienmitglieder erstellt werden. Sogar Haustiere haben in Wii Fit Plus ihren eigenen Platz und können sich gemeinsam mit ihrem Besitzer auf die virtuelle Waage stellen. Der Fortschritt jedes einzelnen Spielers kann zentral über Diagramme betrachtet und auch mit dem anderer verglichen werden. Optional schützt ein Passwort vor dem Zugriff Dritter.

Ein typischer Wii Fit-Trainingstag beginnt mit der routinemäßigen Aufzeichnung des Gewichts und der Berechnung Body-Mass-Indexes. Anschließend wird das persönliche Wii Fit Alter durch zwei kleine Koordinations-Tests ermittelt. Dieses sollte übrigens nahe am realen Alter liegen und im Idealfall genau diesem entsprechen. Im Anschluss stempelt man seinen Kalender noch ab und kann dann gleich mit weiteren Trainingseinheiten beginnen, die sich aus den vorher erwähnten Spielen und Aktivitäten zusammensetzten. Für Anfänger erleichtern vorgefertigte Trainingspläne, die auf unterschiedliche Effekte ausgerichtet sind, die Auswahl der Übungen. Fortgeschrittene Benutzer können sich individuelle Pläne zusammenstellen und das Programm an ihre eigenen Wünsche anpassen.

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Alle Übungen werden vor Beginn von einem virtuellen Trainer (oder einer Trainerin) vorgezeigt und ausführlich erklärt, denn nur bei richtiger Ausführung wirken die Aktivitäten gezielt. Sofern möglich, wird man auch während des Verlaufs auf mögliche Fehler aufmerksam gemacht und kann die Haltung entsprechend korrigieren.

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Ich persönlich war schon nach den ersten paar Tagen wirklich überrascht, wie schnell man mit dem Spiel Fortschritte erkennen kann. Nicht nur fallen einem die verschiedenen Übungen bereits nach einigen Trainingseinheiten spürbar leichter, auch der Gleichgewichtssinn verbessert sich merklich. Ein regelmäßiger Besuch im Wii Fit Plus Fitness-Studio zahl sich also wirklich aus und macht gleichzeitig eine Menge Spaß. Vor allem in Gesellschaft anderer wird die Highscore-Jagd gleich noch einmal um einiges lustiger. Das Spiel ist als Paket zusammen mit dem Balance Board für 87,95 Euro erhältlich. Besitzer des Vorgängers benötigen im Grunde nur die neue Software, die auch als Stand-Alone-Version zu einem Preis von 18,95 Euro verkauft wird. Wer sich bereits für den ersten Teil begeistern konnte, kann bedenkenlos zugreifen. Neueinsteiger kann lediglich der etwas heftige Preis abschrecken – man sollte aber dennoch bedenken, dass man das Balance Board in einer ganzen Reihe anderer Spiele als optionale Steuerung verwenden kann und es somit auch eine Investition in die Zukunft ist.

Zum Schluss möchte ich noch allen die Erlebnis-Videos auf Wii.com ans Herz legen, die wirklich einen guten Einblick in die Vielfalt der Spiele geben.

Weitere Tests zu Wii Fit Plus findet Ihr bei Testfreaks

Nintendo DSi XL: Größeres Modell für ältere Gamer vorgestellt

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Wenn es um das Erweitern von Zielgruppen geht, kann Nintendo so schnell keiner etwas vormachen. Seit der Vorstellung des ursprünglichen Nintendo DS und der darauf folgenden Konsole Wii hat es der japanische Traditionshersteller geschafft, laufend neue Käufer für seine Produkte begeistern zu können – selbst wenn diese vorher noch nie etwas mit Videospielen zu tun hatten. Passende Software-Produkte, wie die Touch-Generation-Spiele, Wii Sports oder Wii Fit, sprechen sowohl junge als auch ältere Spieler an und obwohl Gaming früher als Männerdomäne bekannt war, entdecken neuerdings zunehmend auch Frauen diesen Bereich für sich.

Heute hat Nintendo abermals ein Produkt vorgestellt, das eine neue Zielgruppe für den Konsolenhersteller erschließen soll. Der Nintendo DSi XL sieht im Grunde wie ein vergrößertes DSi-Modell aus und scheint wie gemacht für die ältere Spielerschaft:

Gleich auf den ersten Blick stechen die zwei 4,2 Zoll Displays ins Auge, die um 93 % größer als jene des derzeitigen Modells sind. Zusätzlich zu dem normalen Stylus wird dem DSi XL ein größere Touchpen beigelegt, um eine noch komfortablere Bedienung zu ermöglichen. Außerdem werden – neben dem Web-Browser – die zwei bisher veröffentlichten Brain Training-Spiele und das Dictionary-Programm ab Werk auf dem Gerät gespeichert sein. Diese müsste man sich sonst als kostenpflichtige Version im DSiWare-Shop herunterladen.

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Der Nintendo DSi XL kommt in drei verschiedenen Farben bereits nächsten Monat in Japan auf den Markt kommen und mit 20.000 Yen (ca. 150€) nur minimal mehr kosten als das kleinere Modell.