iPad-Jailbreak nach nur einem Tag

Lange hat es nun ja nicht wirklich gedauert und nun trudeln auch schon die Meldungen über den ersten iPad-Jailbreak in meinen Twitter-Stream und den RSS-Reader ein. Anscheinend handelt es sich dabei um eine Variation des “Spirit” getauften Cracks, der letztens auch schon für das iPhone OS 3.1.3 verwendet wurde und eine Sicherheitslücke im Browser ausnützt. @MuscleNerd, ein Mitglied des iPhone Dev Teams, hat zur Bestätigung ein Bild als Beweismittel hochgeladen:

Ich hoffe, dass es bald auch eine massentaugliche Version des Jailbreaks gibt und man so auch Apple-unkonforme Apps installieren kann.

[via macnn]

Crysis auf dem iPad? Cloud Gaming macht’s möglich

Nein, das ist jetzt kein verspäteter Aprilscherz. Crysis, ein vor allem wegen seiner phänomenalen Grafik hochgelobtes Performancemonster, wird in diesem Video direkt auf dem iPad gespielt. Naja nicht komplett auf dem iPad. Moderne Cloud Gaming-Technologie von OTOY macht das Wunder möglich. Alle Berechnungen finden ausschließlich auf entfernten Hochleistungsrechnern statt und es werden lediglich Steuerbefehle hin- und das gerenderte Videomaterial zurückübertragen.

Ein ziemlich anderer Ansatz von Gaming, aber wenn es funktioniert, dann lasse ich mir auch das als Zukunft der Spieleindustrie einreden. Es müssten halt noch unsere Handynetze so schnell werden, dass diese Zauberei auch mobil möglich ist.

Internationale iPad-Käufe? eBay macht’s möglich

So kurz vor/nach dem iPad-Launch versucht irgendwie jeder vom Medien-Hype des Gadgets zu profitieren und einen kleinen Teil des Kuchens abzubekommen. Auch an eBay scheint das nicht vorbeigegangen zu sein: Die Auktionsplattform hat eine spezielle iPad-Seite veröffentlicht, die genau das Richtige für Spätentschlossene und internationale Käufer ist.

Google Mobile passt sich an das iPad an

Mit der offiziellen Veröffentlichung des iPads heute in Amerika hat der Kampf um die Vorherrschaft bei den Tablet-Computern so richtig an Fahrt gewonnen. Quasi im Minuten- Stundentakt gibt es Ankündigungen und Pressemitteilungen zu neuen Apps und Web-Services, die alle um die Gunst der frischgebackenen iPad-Besitzer buhlen. Auch Google hat sein Web-Portal für das Apple-Gadget angepasst und stellt eine optimierte GMail-Website zur Verfügung. Im Grunde handelt es sich dabei nur um eine Weiterentwicklung des ohnehin schon genialen iPhone-Webapps, die Änderungen machen die Bedienung jedoch noch schneller und intuitiver.

Wer – wie ich – noch immer kein iPad sei Eigen nennen kann und das Ganze einmal ausprobieren möchte, kann mit folgenden User-Agent und einem WebKit-Browser einen Blick darauf werfen:

Mozilla/5.0(iPad; U; CPU iPhone OS 3_2 like Mac OS X; en-us) AppleWebKit/531.21.10 (KHTML, like Gecko) Version/4.0.4 Mobile/7B314 Safari/531.21.10

Erste iPad-Werbung heute bei den Oscars

Etwas überraschend hat Apple heute bei der Oscar-Verleihung die erste Werbung zum neuen iPad über die Bildflächen flimmern lassen. Zwar hat man sich nicht für eine Werbepause eines Super Bowls entschieden, aber die Academy Awards sind zweifellos auch keine schlechte Idee, um große Aufmerksamkeit zu erregen:

Der Song heißt übrigens There Goes My Love und ist von der Band The Blue Van. Derzeit steht der Counter auf MySpace noch bei bescheidenen 101 Aufrufen. Mal schauen, wie schnell sich diese Zahl ändern wird ;)

Apple iPad – der Computer für alle, die keinen Laptop brauchen

Je länger ich darüber nachdenke, desto klarer erscheint mir Apples Hintergrundgedanke vor meinen Augen. Apple will mit dem iPad keine Laptops und schon gar keine Desktop-Computer ersetzen, sie wollen ein Gerät für Leute anbieten, die in Wirklichkeit gar keinen richtigen Laptop brauchen und diesen nur besitzen, weil sie keine Alternative haben. Wie viele Leute kennt ihr, die ihren Laptop nur zum Internet surfen, Musik hören, Videos schauen und ein wenig Textverarbeitung benutzen? Eine Menge wahrscheinlich. Ich spreche hier von genau den Nutzern, die es alle paar Wochen schaffen, die Windows-Installation zu zerschießen, von Viren geplagt sind und keine Lust haben, sich mit den technischen Details auseinanderzusetzen. Jene, denen man immer wieder helfen muss, damit sie mit dem Computer zurecht kommen. Das iPad bringt die iPhone-Experience auf den großen Bildschirm und gleichzeitig auch die Vorteile, die wir alle so genießen, wenn wir unseren mobilen Begleiter dabei haben.

Die Programme auf dem iPad sind – was den Funktionsumfang anbelangt – durchwegs mit den Desktop-Pendants auf einem Level. Sie wurden nur mit einem Touchscreen-freundlichen User-Interface ausgestattet und können so direkt mit dem Finger bedient werden. Wenn man die Screenshots der Apple-eigenen Apps durchgeht, fallen einem direkt die Parallelen zur jeweiligen Desktop-Version auf: iTunes auf dem iPad sieht so aus wie iTunes auf dem Mac, Mail so wie Mail, das Adressbuch so wie das Adressbuch – nur wurden hier und da ein paar größere Buttons eingefügt und andere Anpassungen vorgenommen, damit sich alles schön mit dem Finger bedienen lässt.

Der 0815-Computernutzer braucht sich trotz des großen Funktionsumfangs aber keine Gedanken über die Technik dahinter machen, es funktioniert einfach! Und genau hier sehe ich den großen und fast übermächtig wirkenden Vorteil des iPads. Viele User benötigen einfach gar keine Möglichkeit, die noch so kleinsten Aspekte am System an die eigenen Wünsche anzupassen und duzende Programme parallel laufen zu lassen. Sie wollen ein möglichst wartungsfreies Gerät, mit dem sie die alltäglichen Tätigkeiten erledigen und es anschließend wieder zur Seite legen können. Warum sollte man sich noch einen normalen Laptop um 500€ kaufen, wenn man um das gleiche Geld ein portables Gerät haben kann, um das man sich nicht mehr kümmern muss und das schlicht und einfach genau das macht, was man von ihm verlangt?