Unterwegs bei der Heimfahrt Essen bestellen – Lieferung später, wenn man daheim ist. Ein Konzept, das sich für meine Ohren wunderbar ganz gut anhört, vor allem weil das App dazu von Mjam – meine Lieblings-Lieferportal in Wien kommt. Wartezeitminimierung ist das Stichwort, das mir als Use-Case für die Mjam-App als erstes einfällt und das scheint mit der App wunderbar möglich zu sein.
Alle essentiellen Funktionen für die Essensbestellung gibt es auch in der mobilen App, inklusive Zutatenauswahl, PayPal-Zahlung und Bestellbestätigung. Nur eine Möglichkeit, die letzten Bestellungen abzurufen/nochmals zu bestellen, habe ich vergeblich gesucht. Schade, an dem Punkt der Hauptseite fangen nämlich die meisten meiner Bestellungen bei Mjam an. Der Mensch ist eben ein Gewöhnungstier und bestellt gern immer und immer wieder die gleichen Mahlzeiten ;) Außerdem können keine Gruppenbestellungen über die Mobile App gestartet werden, was ein nettes Zusatzfeature wäre, im Fall, dass mehrere Personen getrennt unterwegs sind und sich später zum Essen treffen.
Nachdem das Mittagessen heute schon erledigt ist, muss ich den Real-Life-Test ein andermal machen – vielleicht schon heute Abend ;)
Die App ist derzeit nur für iOS-Geräte im App Store verfügbar, laut Auskunft von Mjam wird aber bereits an der Android-Umsetzung gearbeitet.
Habe heute durch Zufall ein wirklich nützliches Tool gefunden, das dem ein oder anderen (App)-Entwickler mit Sicherheit weiterhelfen könnte. Vor allem bei Apps, die eine Internet-Verbindung benötigen, kann es gerade im mobilen Einsatz des Öfteren vorkommen, dass die Verbindung abreisst, verdammt langsam ist oder sich unvorhersehbar verhält. Genau auf diese problematischen Fälle sollte man im besten Fall auch als Entwickler vorbereitet sein, um eine möglichst gute Usability für die Nutzer zu ermöglichen. Das kostenlose Tool “Network Link Conditioner”, das den Mac OS X Developer-Tools beiliegt, simuliert solche Gegebenheiten.
Das Preference Panne versteckt sich in Programme -> Dienstprogramme -> Network Link Conditioner und kann mittels Doppelklick installiert werden. Danach stehen eine Vielzahl vordefinierter Netzwerk-/Verbindugs-Typen zur Auswahl. Wem das nicht ausreicht, kann sich i wenigen Sekunden seine eigenen Simulationen erstellen.
Internet, eBook-Reader und Tabets hin oder her – in Wirklichkeit geht doch nichts über die gute alte druckfrische Tageszeitung am Frühstückstisch. Mit der “Rückkehr” in die analoge Welt geht aber auch eine ganze Reihe an Dingen verloren, die sich bereits in unseren digitalen Lifestyle eingegliedert und an die wir uns einfach gewöhnt haben. Dazu gehört beispielsweise Link-Sharing via Twitter/Facebook, um interessante Artikel an Freunde und Follower weiterzuleiten und sie auf lesenswerte Artikel aufmerksam zu machen. Oder das Speichern der Website in eine Read-Later-Liste, wie es von Instapaper oder Read it later angeboten wird, um einen Bericht später in Ruhe zu lesen. Beides geht mir bei Printmedien ab, wobei man in Österreich oft auch die Artikel der Printmedien in den Onlinemedien findet. Jedoch ist dann meistens entweder der Text nicht der gleiche oder man findet ihn nur sehr umständlich. Wirklich komfortabel kann man die Prozedur ebenfalls nicht bezeichnen.
Das Bilderkennungs-Unternehmen kooaba will mit ihrem Tool Paperboy bei genau diesen Problemen Abhilfe schaffen. Einfach das iPhone oder Android-Handy auf den Teil der Zeitung richten, mit dem man interagieren will, und der “Zeitungsjunge” erledigt den Rest – verspricht die Herstellerhomepage.
Im Hands-on funktionierte das Ganze wirklich so wie versprochen. Ausprobiert habe ich es sowohl mit einer Ausgabe des Standards als auch mit der Presse. Einfach die App aus dem App Store (oder dem Android Market) laden, starten und die Seite der Zeitung fotografieren. Es wird zwar darauf hingewiesen, man solle nur die ganze Seite ablichten, bei mir reichte es jedoch fast immer, nur einen Teil davon zu fotografieren. Nach kurzer Ladezeit erscheint dann die erkannte Seite auf dem Display samt einiger Optionen, was man damit anstellen kann.
Wie schon erwähnt lässt sich der Link via Twitter, Facebook und auch E-Mail oder SMS versenden. Der Empfänger erhält anschließend einem Link, mit dem sich die ganze Zeitungsseite nach belieben ansehen kann. Leider lässt sich der Link nicht auf einen Artikel beschränken. Es wäre wünschenswert, wenn man die einzelnen Artikel einer Seite getrennt sharen könnte, damit man den Focus auf einen Artikel lenken kann. Zusätzlich zu den Optionen zur Weiterempfehlung lässt sich die eine Kopie der Zeitungsseite auch im Online-Portal von kooaba speichern oder auf den eigenen Evernote-Account hochladen.
Ein weiteres Feature ermöglicht es, spezielle Zusatzinhalte zu Artikeln und Berichten abzurufen. Der Printartikel kann dadurch mit weiteren Links oder Videos erweitert werden. Leider konnte ich diesen Dienst bisher nicht ausprobieren, da es scheinbar noch keine Kooperationen mit österreichischen Tageszeitungen gibt – zumindest wäre mir bisher nichts aufgefallen. Im Video oben könnt ihr euch jedoch ein Bild über die Funktion machen.
Wer öfters in Tageszeitungen blättert, für den könnte Paperboy eine willkommene Bereicherung des Printmediums darstellen. Gerade die Sharing-Option stelle ich mir äußerst hilfreich vor. Verbesserungswürdig erscheint mir die Landing-Page, auf die verlinkt wird. Der Artikel in reiner Textform, optimiert für Bildschirme und Web-Browser, würde die Angelegenheit um einiges angenehmer gestalten.
Wer häufig Dokumente auf dem Mac einscannt und eventuell auch anderen bereitstellen will, kennt die Problematik: Das OS X interne Scanprogramm funktioniert beim automatischen Ablauf mehr schlecht als recht. Einmal werden die Papiergrenzen nicht erkannt, das andere mal wird das Dokumente auf mehrere Einzelteile zerstückelt. Im manuellen Modus kann man die Papiergröße aber auch nicht fix einstellen, dies muss man jedes mal per Hand nachjustieren. Hat man diesen Prozess mal überwunden, geht es weiter mit abspeichern und hochladen, was ebenfalls nicht optimal gelöst ist. Will man dann noch OCR anwenden, wird’s noch komplizierter. ScanDrop versucht all diese Schritte zusammenzufassen und das Leben des Benutzers einfacher zu gestalten.
Scandrop erledigt den aufwändigen Scanprozess komplett in Eigenregie und kümmert sich – wenn gewünscht – ebenfalls um’s Hochladen zu diversen Online-Services. Natürlich ist lokales Abspeichern und Versenden via Mail auch kein Problem. Richtig in Fahrt kommt ScanDrop zugegeben aber erst in Kombination mit Cloud-Services. Nur so kommt man nämlich in den Genuss der zusätzlichen Funktion von Evernote, Google Docs oder OfficeDrop – dem hauseigenen Dienst. Texterkennung ist neben dem Speicherplatz wohl das wichtigste Merkmal, denn so werden die hochgeladenen Dokumente im Handumdrehen archiviert und durchsuchbar.
Wer häufig Dokumente im Internet bereitstellt und dafür nur einen einfachen Multifunktionsdrucker als Scanner zur Verfügung hat wird den schnellen Workflow, den ScranDrop bietet, schnell zu schätzen wissen und nicht mehr darauf verzichten wollen. OCR ist zwar für mich persönlich nicht so wichtig, stellt aber für eine Vielzahl von Anwendungsfällen eine essentielle Funktionalität dar. Vor allem weil man so die Dateien schneller wieder findet.
Das herrlich funktionierende Helferlein gibt’s für 7,99 € im Mac App Store.
Wirkliche Innovationen sind heutzutage im Browser-Markt sehr sehr rar gesät. Meistens übertrumpfen sich die Entwickler “nur” mit Performance-Sprüngen und einer besseren Unterstützung der Webstandards. Dass es auch anders geht, zeigt Mozilla mit dem Tab Candy genannten Feature, das eine bessere Ordnung der Browsertabs ermöglicht und oft die unübersichtliche Navigation erleichtern soll.
Das Web-Browser-Business ist heutzutage ein hart umkämpftes Geschäftsfeld. Große Player wie Microsoft, Google, Apple und Mozilla streiten sich in lang anhaltenden Feature-Schlachten um die heiß begehrten Marktanteile und bringen im Akkordtempo neue Performance- und Geschwindigkeits-Verbesserungen heraus um die Mitbewerber auszustechen. Oft vergessen wird hier die norwegische Firma Opera, die zwar im mobilen Bereich stark vertreten sind, im Desktop-Sektor jedoch bisher nicht wirklich Fuß fassen konnten und heute mit dem Opera 10.60 die neueste Inkarnation ihres Browsers veröffentlicht haben:
Eine schnellere Java-Script Engine soll den Browser 50% schneller machen als den ohnehin schon blitzschnellen Vorgänger (10.50)
Bessere HTML5-Unterstützung und WebM Video und Geolocation (Demo)
Einigermaßen überraschend wurde gerade ein neues Update für Safari veröffentlicht, das den Browser (Mac, Windows) auf Version 4.0.5 aktualisiert. Leider gibt es nicht viel Neues, sondern nur ein paar Bug- und Security-Fixes:
Der Download ist direkt über die Softwareaktualisierung oder hier erhältlich.
So ist das eben in der Welt der Browser, kaum ein Tag vergeht, ohne dass nicht ein neuer Alpha-, Beta- oder Nightly-Build eines Browsers oder dessen Rendering Engine veröffentlicht wird. Und jeder verspricht Performance-Verbesserungen und bessere Kompatibilität im Gegensatz zur Konkurrenz, die aber die Veränderungen wiederum auf Schritt und Tritt verfolgt und im nächsten Moment nachzieht.
Heute hat das norwegische Unternehmen Opera die aktuelle Beta-Version 10.50 des gleichnamigen Browsers für Mac OS X veröffentlicht. Erstmals setzt man hierbei nicht mehr auf das mittlerweile angestaubte Carbon-Framework, sondern nützt die neuere Cocoa-Technologie von Apple. Dazu kommen noch anscheinend massive Geschwindigkeits-Verbesserungen, mit Hilfe deren Opera den ehemaligen Speed-King WebKit vom Thron stoßt, und folgende Features:
Stabilization Improvements: You will find that this build is much more stable than the pre-alpha build.
More polished user interface: The whole UI is more polished now. We’re still not done yet, and expect more polishes and improvements in the builds to come.
Opera Unite: Opera Unite now works with this release. You can browse through and download unite apps through the Unite Apps Repository.
HTML5 <video>: This beta now supports the html5 <video> tag.
Widgets as standlone apps: We’ve already talked about widgets as standalone apps, but this functionality was till now, only available in windows builds. Now even in this build of 10.50 beta for mac, you can use widgets as standalone apps. Check out this ODIN post by Patrick Lauke on standalone widgets for more information.
New Developer Tools Menu: You can go to ‘View->Developer Tools’ Menu to access common and usefull tools for developers, such as Opera Dragonfly, cache information, the error console, the source code of the page, and more.
Endlich ist es soweit: Google Chrome ist nun auch für den Mac als Beta-Version verfügbar. Nachdem Windows- und sogar Linux-Anwender schon längere Zeit die Vorteile des Google-Browsers nützen, kommen ab sofort auch endlich Mac-User in dessen Genuss. Zusammen mit der hauseigenen performanten Javascript-Engine V8 und der WebKit-Bibliothek – die übrigens auch bei Safari zum Einsatz kommt – gehört das Programm zweifellos zu den schnellsten Wegen, auf dem Mac das Internet zu erkunden.
Leider scheinen es ein paar Dinge, die wir in der Windows-Fassung lieben gelernt haben, noch nicht in die aktuelle Mac-Version. Der amerikanische Blog TechCrunch hat diese schön und ausführlich zusammengefasst.
Google Chrome ist auf alle Fälle einen Blick wert – selbst wenn man mit seinem bisherigen Lieblings-Browser vollkommen zufrieden ist, sollte man immer einmal wieder einen Blick über den Tellerrand wagen … vielleicht lohnt es sich ja ;)
Über zwei einhalb Jahre sind mittlerweile seit der Veröffentlichung von Microsoft Office 2007 vergangen und es wird schön langsam Zeit für eine neue Version, um wieder kräftig Geld in die Kriegskassen des Redmonder Softwaregiganten zu spülen. Immerhin ist das Geschäft mit der Office-Suite ein lukratives Standbein, das sich Microsoft auch in Zukunft gerne beibehalten und am besten sogar ausbauen möchte: Immerhin entfällt aktuell über ein Drittel des Umsatzes und 60% des Gewinnes auf den Verkauf von Microsoft Office 2007.
Statt totaler Geheimhaltung, wie man es von Apple zum Beispiel gewöhnt ist, schlägt Microsoft mit Office 2010 ähnlich der Windows 7 Veröffentlichung eine komplett andere Richtung ein und stellt ein weiteres mal eine kostenlose Beta-Version zum ausführlichen Testen zur Verfügung. Nach der Technical Preview-Version, die nur einem eingeschränkten Personenkreis zugänglich war, kann bei der Microsoft Office Professional Plus 2010 Beta jeder Benutzer mit einer Live-ID (Hotmail, Live.com) teilnehmen.
Im Produktumfang der Professional Plus-Version kommen zusätzlich zu den allseits bekannten Programmen (Word, PowerPoint, Outlook, Excel) noch einige Weitere hinzu, die wohl dem einen oder anderen bisher noch kein Begriff sein dürften. Sozusagen kann man es auch als Möglichkeit sehen, einmal die komplette Produktpalette auszuprobieren. Mit dabei sind:
Über diesen Link geht es direkt zur Beta-Anmeldung. Ich würde mich über eure Erfahrungs-Berichte freuen!