Die öffentliche Safari 4 Beta ist da!

Kaum ist man mal einige Zeit nicht am PC, wird der geliebte Mac-Browser Safari in einer neuen Version, die sich jetzt in der öffentlichen Beta befindet, veröffentlicht. Im Gegensatz zu der schon länger für Entwickler erhältlichenVersion von Safari 4, enthält die öffentliche Testversion nun erstmals viele neue Features, die das schon etwas angestaubte Interface mit mächtig Eye-Candy auflockern.

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Aber nicht nur am Aussehen hat sich viel verändert, auch unter der Motorhaube gibt es einiges zu bestaunen. Hier die Features im Schnell-Überblick:

  • Top Sites: Die 24 meist-besuchten Websiten werden jetzt in einer Übersicht angezeigt, so kommt man am Schnellsten zu seinen Lieblingsseiten.
  • Cover Flow: Mit der bekannten Cover Flow Ansicht kann man jetzt durch seinen Browser-Verlauf oder die Bookmarks navigieren. Ein gutes Feature, vor allem, wenn man Seiten anhand des Aussehens wieder finden will.
  • Volltext Browser-Verlauf: Safari speichert nun ein Thumbnail und den gesamten Text einer Seite um diese mit der Suche später wieder finden zu können.
  • “Chrome”-Tabs: Tabs werden jetzt, ähnlich wie bei Googles Browser “Chome”, am oberen Fensterrand platziert.
  • Nitro Javascript Engine: Javascript wird nun laut Apple um bis zu 30 mal schneller als beim Internet Explorer 7 und 3 mal schneller als beim Firefox 3 ausgeführt.
  • Windows-Aussehen: Windows-Benutzer dürfen sich jetzt über einen angepassen Windows-Look freuen. Safari sieht jetzt auch in der Windows-Welt nicht mehr wie ein Fremdkörper aus.
  • Entwickler-Tools: Dem Safari 4 wurde eine neue Version des Web-Inspektors spendiert. Dazu gibts noch einen Artikel später, sobald ich alles ausprobieren konnte.

Hier findet ihr den Download

[via TUAW]

Sequel Pro: Der MySQL-Manager für den Mac

appiconWer viel mit MySQL arbeitet, kennt das Problem: Das Standard-Webinterface PhpMyAdmin ist zwar für die gelegentliche Nutzung ganz ok, wenn man aber regelmäßig mit größeren Datenbeständen arbeitet, wäre eine richtige Desktop-Applikation nicht schlecht. Das Software-Portfolio für den Mac hat da leider sehr wenig zu bieten. CocoaMySQL war eines der wenigen Programme, jedoch wird/wurde es nicht mehr weiterentwickelt und fühlt sich deswegen schon ziemlich betagt an.

Einige findige Entwickler haben jedoch die Idee und den Code von CocoaMySQL aufgegriffen und ein neues Open Source Projekt mit dem Namen Sequel Pro gestartet. Im Gegensatz zu CocoaMySQL, fühlt sich das Programm endlich wie ein richtiges Mac Programm an und fügt sich nahtlos in die bestehende Serie von Web-Development Applikationen ein. Das Interface wurde zwar ansprechend gestaltet, es findet sich jedoch noch einiges an altem Ballast von den CocoaMySQL-Zeiten. Zusätzlich wurde die Performance entscheidend verbessert und auch größere Datenbanken und Tabellen funktionieren jetzt ohne Probleme.

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Sequel Pro gehört eindeutig zu den Programmen, die jeder Web-Entwickler auf seinem Mac haben sollte. Gerade die Zukunft wird sicherlich noch einiges an neuen Features bringen und die alten Macken beseitigen.

Die aktuelle Version von Sequel Pro gibt es hier zum Download.

Twitter-Tipp: Safari140

safari140_3David Watanabe hat sich schon mit vielen, extrem populären Mac Programmen und Erweiterungen einen Namen in der Entwicklergemeinschaft gemacht. Er ist unter anderem für das Torrent-Programm Xtorrent, den RSS-Reader Newsfire oder die Browser-Extension Inquisitor verantwortlich. Jetzt hat er sein Können in eine Twitter-Erweiterung für den Safari gesteckt.

Das Programm für Mac OS X Leopard hört auf den Namen Safari140 und ist der wahrscheinlich schnellste und einfachste Weg, eine Seite bei Twitter zu posten. Twitterer, die bisher auf ein Bookmarklet zurückgegriffen oder gar die URLs jedes Mal per Hand verkürzt und dann getwittert haben, werden Safari140 lieben. Über einen Safari-Menüeintrag oder den Shortcut CTRL + T kann die derzeit besuchte Seite in Windeseile an Twitter gesendet werden – zu lange Adressen werden selbstverständlich bei is.gd verkürzt.

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Miro 2.0 ist da!

miro-logoNachdem es in letzter Zeit etwas ruhiger um das Miro-Projekt geworden ist, können die Entwickler des Opensource HD Videoplayers jetzt mit einem großen Update aufwarten. In der Version 2.0 werden die bekannten Funktionen mit ein paar weiteren Features kombiniert und unter einem komplett neuen Interface vereint. Falls ihr schon immer nach einer schnellen und einfachen Möglichkeit gesucht habt, eure Lieblings-Videopodcasts zu verwalten, Videos von den bekannten Videoportalen wie Youtube herunterzuladen, Bittorrent-Feeds zu abonnieren oder einfach nur HD-Videos auf der Festplatte anzuschauen, dann werdet ihr Miro lieben. Der Player kann sich zurecht als “TV des Internets” bezeichnen. 

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Miro 2.0 könnt ihr hier herunterladen, einen ausführlichen Changelog gibt es hier!