Gerade bin ich zufällig mal wieder auf die TV-Sektion von YouTube gekommen und habe bemerkt, dass die englischen Videos von 4oD komplett ohne Ländersperre abspielbar sind. Ich weiß jedoch nicht, ob das nur ein temporärer Fehler ist, oder ob uns endlich die wunderbaren Serien des britischen Senders, wie Skins, The Inbetweeners oder Shameless, als Video on Demand zur Verfügung stehen. Also nützt die Gelegenheit, bevor alles wieder vorbei ist!
Update: Es hat nicht lange gedauert und die Inhalte sind wieder gesperrt. Bleibt nur noch die Frage offen, ob das Feature vielleicht bald auch bei uns kommt und die Freigabe unabsichtlich zu früh passiert ist. Immerhin sieht man einen “Neu”-Hinweis in der Navigationsleiste beim “TV”-Eintrag.
Wie uns die Vergangenheit lehrt, braucht es oft mehr als einen Anlauf, um potenziellen Nutzern eine Idee schmackhaft zu machen. Dieses Phänomen existiert nicht nur bei bei der Einführung von Hardware und Gadgets, auch bei Internetdiensten setzt sich am Ende keinesfalls immer das erste Produkt seiner Art durch. Oft sind es nur kleine Variationen, die einem Konkurrenten zum Erfolg verhelfen.
Der gerade erst von Peter Sunde, einem der Gründer von Pirate Bay, vorgestellte Dienst Flattr scheint genau in diese Kategorie zu fallen. Micro-Payments und Paid Content sind ein bereits ein alter Hut, haben aber für mich persönlich immer einen negativen Beigeschmack. Man denkt zu viel nach. Brauche ich das virtuelle Gut wirklich? Sollte das nicht eigentlich billiger angeboten werden? Genau an diesem Punkt kommt Flattr ins Spiel und verlangt gleich zu Beginn einen Pauschalbetrag für die monatlichen Konsumationen, den man dann nach Herzenslust über einen Flattr-Button, ähnlich der Digg-Buttons, direkt an Ort und Stelle aufteilt. Gefällt der veröffentlichte Artikel, Podcast oder Musiktitel gibt es einen Klick auf den dazugehörigen Button und schon hat man den Publisher ein wenig reicher gemacht. Am Ende des Monats wird das im Vorhinein gezahlte Geld unter all den “Geflattrten” aufgeteilt und jeder erhält ein kleines Stück vom Kuchen, wie es in der Videopräsentation so schön gesagt wird:
Für den Service heißt es jetzt gerade am Anfang viele Publisher und User zu gewinnen und die Flattr-Button quer über’s Internet zu verteilen. Die monetären Anreize bestehen ja – also dürfte das kein allzu großes Problem werden. Wenn die Akzeptanz der User dann erst einmal da ist, könnten wir schon bald eine Renaissance des Paid Contents erleben. Endlich eine Art, die mir Bezahlinhalte sympathisch macht und gleichermaßen die Urheber für ihre Leistungen entlohnt. Denn auch wenn sie nur einen minimalen Teil des Pauschalbetrags erhalten, so ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass mehr Nutzer Geld dafür bezahlen und immerhin macht Kleinvieh ja auch Mist ;)
Mit Google Buzz will der Suchmaschinenbetreiber endlich auch ein Stück des populären Social Media-Kuchens abbekommen, den sich Twitter und Facebook und Co bisher geteilt haben. Der Dienst wird ab sofort direkt über ein Tab sowie über die Inbox von GMail erreichbar sein und ab sofort als soziales Herzstück von Googles Online-Strategie fungieren. Mal abwarten, ob jemand auf den Twitter-Klon umsteigt:
Neben dem Desktop-Client in GMail gibt es zusätzlich für alle Android- und iPhone-Benutzer eine Web-Anwendung, die auf den ersten Blick keine Wünsche offen lässt:
Der Social-News Dienst Digg.com ist wohl eines der besten Beispiele, wie schnell man in der Welt von Facebook, Twitter und Co vom heißen Eisen zum Altmüll degradiert werden kann. Vor einigen Jahren noch als das wunderbarste Startup hochgelobt, haben heute eine ganze Reihe anderer Services diesen Platz eingenommen. Nichtsdestotrotz hat Digg eine beispielhafte Karriere hinter sich und wird sicherlich auch in Zukunft seinen Weg gehen. Man kann Kevin Rose und seinen Gefährten nur dazu gratulieren …
Facebook hat heute ein neues Feature für alle Nutzer freigeschaltet, das nicht nur auf den ersten Blick extrem nützlich erscheint, sondern auch noch fabelhaft funktioniert. Ungefähr seit einem Monat ist bekannt, dass Facebook an der “Reply by E-mail“-Funktion arbeitet.
Dadurch lassen sich Antworten auf Kommentare direkt über E-Mail verfassen in dem man auf die Benachrichtigungs-Mail antwortet. Facebook filtert unbrauchbare Elemente (Signatur, Zitate, ..) aus der Antwort heraus und veröffentlicht den restlichen Test automatisch als Kommentar. Die neue Funktion beschleunigt die Reaktion auf Kommentare wesentlich und es ist nicht mehr unbedingt notwendig, die Links in dem E-Mails zu öffnen.
Foursquare und Gowalla sind die zwei Geo-Dienste, um die sich seit kurzem alles im location-based Web dreht. Während man sich bei Gowalla schon immer von jedem beliebigen Ort auf der Welt anmelden und die so genannten Check-Ins durchführen konnte, war Foursquare bisher auf einige wenige Städte beschränkt. In Österreich war das beispielsweise nur Wien und selbst dieses gibt es noch nicht allzu lange als Auswahlmöglichkeit. Das Match um die Krone der Location-Services dürfte nach der aktuellen Ankündigung von Foursquare nochmals um einiges interessanter werden: Laut CNET wird der Dienst nämlich schon bald für alle Orte geöffnet und damit löst sich das Alleinstellungsmerkmal von Gowalla – dem Erzrivalen quasi in Luft auf.
Das Update soll in der nächsten Zeit (Tage?) für alle User in Kraft treten. Damit könnte Foursquare vor allem in ländlicheren Gebieten oder den anderen Landeshauptstädten einige User gewinnen.
Seit Anfang Oktober setzt Twitter nun schon auf die eigenen User, um die Website endlich auch in anderen Sprachen zur Verfügung zu stellen und damit die Reichweite des Services beachtlich zu erhöhen. Facebook hat eine ähnliche Strategie vorgemacht und quasi das Crowdsourcing zur Übersetzung salonfähig gemacht. Jetzt ist es auch für uns deutsche Nutzer soweit – Twitter.com ist ab sofort in unserer Sprache verfügbar!
Deutsch ist eine der weitverbreitetsten Sprachen der EU und ist die letzte Sprache, die wir im Jahr 2009 auf Twitter.com einführen.
Mit der unentbehrlichen Hilfe unserer vielen fantastischen Übersetzer und Übersetzerinnen, haben wir fünf neue Sprachen in weniger als zwei Monate eingeführt – eine riesen Leistung für unsere Internationalisierungsgruppe. Umso schneller wir Twitter für Leute überall auf der Welt zugänglich machen, desto schneller die verschiedenen Kulturen der Welt den globalen Gespräch auf Twitter beeinflussen können.
Hier sind ein paar deutschsprachige Benutzer, die sich schon aktiv auf Twitter engagieren und Dich vielleicht interessieren:
@SPIEGEL_Eil—deutsche Zeitschrift
@Paulvandyk—Grammy nominierter DJ aus Berlin
@silenttiffy—deutsche Schriftstellerin
@Dieternuhr—Kabarettist und Moderator
@Calmund—langjähriger Bundesliga-Manager
Um Deine Sprachpräferenzen einzustellen, besuche Deine Einstellungsseite und wähle Deutsch im Aufklappmenü “Sprache” aus. Die ganze Web-Oberfläche wird sich sofort übersetzen! Als nächster Schritt, besuche und folge dem offizielen “Twitter auf Deutsch” Profil, @Twitter_De. So können unsere deutsche Benutzer sich über Neuigkeiten bei Twitter auf dem Laufenden halten. Zuletzt, sag Deinen Freunden Bescheid und geh voran und twittere!
Mit dem heutigen Tage bricht eine neue Ära der Musikvideos auf YouTube an. In Zukunft sollen 85 % der Musikstücke direkt über VEVO – der neuen Plattform des Musiklabels Universal und YouTube selbst – gestreamt werden. Darunter befinden sich neben Universal-Inhalten auch Videos von EMI, Sony Music und anderen Labels, die über Werbeeinblendungen finanziert und direkt von dem Joint-Venture gemanaged werden. Als nettes Gimmick gibt es zusätzlich die Option, synchronisierte Songtexte direkt auf der Seite anzeigen zu lassen und damit immer den passenden Text zum Mitsingen bei der Hand zu haben. Im Gegenzug wurden dafür leider die HD-Versionen gestrichen. Diese sollen erst nächstes Jahr wieder aktiviert werden.
Wie es derzeit aussieht, wurden die regionalen Beschränkungen der VEVO-Videos auf YouTube selbst aufgehoben – die VEVO-Hauptseite ist aber nicht für Österreicher erreichbar. Ob es sich dabei nur um einen Fehler handelt, kann man derzeit nicht sagen. Ich schätze aber, dass die Videos auf YouTube schon bald nur mehr für User aus den USA erreichbar sind.
Zugegebenerweise war Mathematik nicht wirklich mein Lieblingsfach in der Schule. Das größte Problem war meistens, dass man mit modernen Hilfsmitteln zwar schnell an die Ergebnisse jeder noch so verzwickten Rechnung kommt, das Herausfinden der Lösungsschritte dazwischen dafür aber umso kniffliger ist. Was hätte ich für Lösungshefte gegeben, die mir einfach Schritt für Schritt die Rechnung vorkauen und mir das Leben damit ein wenig einfacher gemacht hätten.
Zukünftige Generationen werden sich wohl über dieses alltägliche Schulproblem nicht mehr die Köpfe zerbrechen: Der Internetdienst Wolfram|Alpha – bekannt durch die schier unvorstellbare Anzahl gespeicherter Informationen und gleichzeitige Aufbereitung dieser – zeigt ab sofort zusätzlich zum Ergebnis die Lösungswege vieler mathematischen Rechnungen an. Über den Button “Show steps” werden nun die einzelnen Schritte inklusive einer Anleitung zur richtigen Lösung angezeigt. Millionen Schüler und tausende Mathegeplagte werden in diesem Moment in Freudentränen ausbrechen – der Traum von einer kostenlosen Rechenhilfe mit kompletten Lösungswegen ist in Erfüllung gegangen … DANKE!
Unglaublich, aber wahr: Vor ein bisschen mehr als fünf Jahren kannte die breite Masse keine wirkliche Alternative zu Microsofts Internet Explorer 6, denn erst damals erblickte der Mozilla Firefox das Licht der Web-Welt. Moderne Webstandards waren für die IE6-Benutzer oftmals genauso ein Fremdwort, wie RSS, CSS und schnelle Javascript-Engines, die den Weg zu GMail und Co. geebnet haben. Was liegt also näher, als dieses Jubiläum gebührend zu Feiern und die richtungsweisende Zeit Revue passieren zu lassen:
Fabian Pimminger - geboren im Dezember 1989 - lebt in Inzersdorf im Kremstal, Österreich - Schüler, bald Student - süchtig nach Musik, Web Design, Internet - liebt Gadgets - verabscheut Spinnen, sonstige Krabbeltiere, Sonntage und Montage.