Facebook-Sicherheitsleck: Chat-Nachrichten von Freunden lesen

Die negativen Nachrichten über Facebook und das Sicherheits-Thema scheinen in letzter Zeit gar nicht mehr aufzuhören. Gerade hat sich das größte Social Network von den vorherigen Problemen ein wenig erlöst, schon ist das nächste Problem da:

Wie TechCrunch berichtet, kann man direkt über eine in Facebook integrierte Funktion Chat-Nachrichten von seinen Freunden LIVE mitlesen, solange die Tabs in deren Session geöffnet sind. Man braucht dazu nur in die Privatsphäre-Einstellungen zu gehen, dort gibt es eine Funktion mit Hilfe man neue Einstellungen “als ein Freund testen kann”. Blöderweise werden dabei irgendwie dessen Chat-Nachrichten zusätzlich gleich mitübertragen.

http://www.youtube.com/watch?v=ny8ui4delEo&feature=player_embedded

Ich hoffe Facebook braucht diesmal nicht zu lange für einen Fix – immerhin kann man so an ziemlich sensible Informationen kommen, die sicherlich nicht für jedermann gedacht sind.

EDIT: Sieht so aus, als hat Facebook den Chat jetzt offline genommen – gut so!

Google testet erneut ein anderes Design

Gerade habe ich auf der Suche nach guten Aprilscherzen Googles Suchpower zu Hilfe gezogen und musste erstaunt feststellen, dass sie schon wieder ein neues Design testen. Das Ganze scheint eine Variation eines älteren Testversuchs zu sein mit dem wesentlichen Zusatz eines Location-Features. Wer ist noch in den Genuss des neuen Styles gekommen? Würde mich über ein paar Meldungen und Kommentare freuen.

Die Lage des Twitterversums

Obwohl es Twitter noch gar nicht so lange gibt und selbst in dieser kurzen Zeitspanne Probleme über Probleme aufgetreten sind, hat der Microblogging-Shootingstar eine phänomenale Entwicklung hinter sich und es hat nicht den Anschein, dass das Wachstum in Zukunft stagnieren wird. Muhammad Saleem hat für den amerikanischen Blog Mashable eine wirklich interessante Grafik zusammengebastelt, die einige nennenswerten Tatsachen zu Tage bringt:

[großes Bild @ Mashable]

YouTube TV-Shows ab sofort ohne Ländersperre?!

Gerade bin ich zufällig mal wieder auf die TV-Sektion von YouTube gekommen und habe bemerkt, dass die englischen Videos von 4oD komplett ohne Ländersperre abspielbar sind. Ich weiß jedoch nicht, ob das nur ein temporärer Fehler ist, oder ob uns endlich die wunderbaren Serien des britischen Senders, wie Skins, The Inbetweeners oder Shameless, als Video on Demand zur Verfügung stehen. Also nützt die Gelegenheit, bevor alles wieder vorbei ist!

Update: Es hat nicht lange gedauert und die Inhalte sind wieder gesperrt. Bleibt nur noch die Frage offen, ob das Feature vielleicht bald auch bei uns kommt und die Freigabe unabsichtlich zu früh passiert ist. Immerhin sieht man einen “Neu”-Hinweis in der Navigationsleiste beim “TV”-Eintrag.

Flattr macht Paid Content sympathisch

Wie uns die Vergangenheit lehrt, braucht es oft mehr als einen Anlauf, um potenziellen Nutzern eine Idee schmackhaft zu machen. Dieses Phänomen existiert nicht nur bei bei der Einführung von Hardware und Gadgets, auch bei Internetdiensten setzt sich am Ende keinesfalls immer das erste Produkt seiner Art durch. Oft sind es nur kleine Variationen, die einem Konkurrenten zum Erfolg verhelfen.

Der gerade erst von Peter Sunde, einem der Gründer von Pirate Bay, vorgestellte Dienst Flattr scheint genau in diese Kategorie zu fallen. Micro-Payments und Paid Content sind ein bereits ein alter Hut, haben aber für mich persönlich immer einen negativen Beigeschmack. Man denkt zu viel nach. Brauche ich das virtuelle Gut wirklich? Sollte das nicht eigentlich billiger angeboten werden? Genau an diesem Punkt kommt Flattr ins Spiel und verlangt gleich zu Beginn einen Pauschalbetrag für die monatlichen Konsumationen, den man dann nach Herzenslust über einen Flattr-Button, ähnlich der Digg-Buttons, direkt an Ort und Stelle aufteilt. Gefällt der veröffentlichte Artikel, Podcast oder Musiktitel gibt es einen Klick auf den dazugehörigen Button und schon hat man den Publisher ein wenig reicher gemacht. Am Ende des Monats wird das im Vorhinein gezahlte Geld unter all den “Geflattrten” aufgeteilt und jeder erhält ein kleines Stück vom Kuchen, wie es in der Videopräsentation so schön gesagt wird:

Für den Service heißt es jetzt gerade am Anfang viele Publisher und User zu gewinnen und die Flattr-Button quer über’s Internet zu verteilen. Die monetären Anreize bestehen ja – also dürfte das kein allzu großes Problem werden. Wenn die Akzeptanz der User dann erst einmal da ist, könnten wir schon bald eine Renaissance des Paid Contents erleben. Endlich eine Art, die mir Bezahlinhalte sympathisch macht und gleichermaßen die Urheber für ihre Leistungen entlohnt. Denn auch wenn sie nur einen minimalen Teil des Pauschalbetrags erhalten, so ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass mehr Nutzer Geld dafür bezahlen und immerhin macht Kleinvieh ja auch Mist ;)

[via Basic Thinking]

Buzz: Google’s Antwort auf Twitter, Facebook und Co

Mit Google Buzz will der Suchmaschinenbetreiber endlich auch ein Stück des populären Social Media-Kuchens abbekommen, den sich Twitter und Facebook und Co bisher geteilt haben. Der Dienst wird ab sofort direkt über ein Tab sowie über die Inbox von GMail erreichbar sein und ab sofort als soziales Herzstück von Googles Online-Strategie fungieren. Mal abwarten, ob jemand auf den Twitter-Klon umsteigt:

Neben dem Desktop-Client in GMail gibt es zusätzlich für alle Android- und iPhone-Benutzer eine Web-Anwendung, die auf den ersten Blick keine Wünsche offen lässt:

Die ersten 5 Jahre von Digg in 5 Minuten …

Der Social-News Dienst Digg.com ist wohl eines der besten Beispiele, wie schnell man in der Welt von Facebook, Twitter und Co vom heißen Eisen zum Altmüll degradiert werden kann. Vor einigen Jahren noch als das wunderbarste Startup hochgelobt, haben heute eine ganze Reihe anderer Services diesen Platz eingenommen. Nichtsdestotrotz hat Digg eine beispielhafte Karriere hinter sich und wird sicherlich auch in Zukunft seinen Weg gehen. Man kann Kevin Rose und seinen Gefährten nur dazu gratulieren …

Facebook bringt nützliche “Reply by E-Mail”-Funktion

Facebook hat heute ein neues Feature für alle Nutzer freigeschaltet, das nicht nur auf den ersten Blick extrem nützlich erscheint, sondern auch noch fabelhaft funktioniert. Ungefähr seit einem Monat ist bekannt, dass Facebook an der “Reply by E-mail“-Funktion arbeitet.

Dadurch lassen sich Antworten auf Kommentare direkt über E-Mail verfassen in dem man auf die Benachrichtigungs-Mail antwortet. Facebook filtert unbrauchbare Elemente (Signatur, Zitate, ..) aus der Antwort heraus und veröffentlicht den restlichen Test automatisch als Kommentar. Die neue Funktion beschleunigt die Reaktion auf Kommentare wesentlich und es ist nicht mehr unbedingt notwendig, die Links in dem E-Mails zu öffnen.

Foursquare öffnet sich für den Rest der Welt. Endlich weltweite Check-Ins!

Foursquare und Gowalla sind die zwei Geo-Dienste, um die sich seit kurzem alles im location-based Web dreht. Während man sich bei Gowalla schon immer von jedem beliebigen Ort auf der Welt anmelden und die so genannten Check-Ins durchführen konnte, war Foursquare bisher auf einige wenige Städte beschränkt. In Österreich war das beispielsweise nur Wien und selbst dieses gibt es noch nicht allzu lange als Auswahlmöglichkeit. Das Match um die Krone der Location-Services dürfte nach der aktuellen Ankündigung von Foursquare nochmals um einiges interessanter werden: Laut CNET wird der Dienst nämlich schon bald für alle Orte geöffnet und damit löst sich das Alleinstellungsmerkmal von Gowalla – dem Erzrivalen quasi in Luft auf.

Das Update soll in der nächsten Zeit (Tage?) für alle User in Kraft treten. Damit könnte Foursquare vor allem in ländlicheren Gebieten oder den anderen Landeshauptstädten einige User gewinnen.

Jetzt wird auch auf Deutsch getwittert

Seit Anfang Oktober setzt Twitter nun schon auf die eigenen User, um die Website endlich auch in anderen Sprachen zur Verfügung zu stellen und damit die Reichweite des Services beachtlich zu erhöhen. Facebook hat eine ähnliche Strategie vorgemacht und quasi das Crowdsourcing zur Übersetzung salonfähig gemacht. Jetzt ist es auch für uns deutsche Nutzer soweit – Twitter.com ist ab sofort in unserer Sprache verfügbar!

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Deutsch ist eine der weitverbreitetsten Sprachen der EU und ist die letzte Sprache, die wir im Jahr 2009 auf Twitter.com einführen.

Mit der unentbehrlichen Hilfe unserer vielen fantastischen Übersetzer und Übersetzerinnen, haben wir fünf neue Sprachen in weniger als zwei Monate eingeführt – eine riesen Leistung für unsere Internationalisierungsgruppe. Umso schneller wir Twitter für Leute überall auf der Welt zugänglich machen, desto schneller die verschiedenen Kulturen der Welt den globalen Gespräch auf Twitter beeinflussen können.

Hier sind ein paar deutschsprachige Benutzer, die sich schon aktiv auf Twitter engagieren und Dich vielleicht interessieren:

@SPIEGEL_Eil—deutsche Zeitschrift
@Paulvandyk—Grammy nominierter DJ aus Berlin
@silenttiffy—deutsche Schriftstellerin
@Dieternuhr—Kabarettist und Moderator
@Calmund—langjähriger Bundesliga-Manager

Um Deine Sprachpräferenzen einzustellen, besuche Deine Einstellungsseite und wähle Deutsch im Aufklappmenü “Sprache” aus. Die ganze Web-Oberfläche wird sich sofort übersetzen! Als nächster Schritt, besuche und folge dem offizielen “Twitter auf Deutsch” Profil, @Twitter_De. So können unsere deutsche Benutzer sich über Neuigkeiten bei Twitter auf dem Laufenden halten. Zuletzt, sag Deinen Freunden Bescheid und geh voran und twittere!