YouTube öffnet mit VEVO neue Plattform für Musikvideos

Mit dem heutigen Tage bricht eine neue Ära der Musikvideos auf YouTube an. In Zukunft sollen 85 % der Musikstücke direkt über VEVO – der neuen Plattform des Musiklabels Universal und YouTube selbst – gestreamt werden. Darunter befinden sich neben Universal-Inhalten auch Videos von EMI, Sony Music und anderen Labels, die über Werbeeinblendungen finanziert und direkt von dem Joint-Venture gemanaged werden. Als nettes Gimmick gibt es zusätzlich die Option, synchronisierte Songtexte direkt auf der Seite anzeigen zu lassen und damit immer den passenden Text zum Mitsingen bei der Hand zu haben. Im Gegenzug wurden dafür leider die HD-Versionen gestrichen. Diese sollen erst nächstes Jahr wieder aktiviert werden.

Hier gibt schonmal einen kleinen Vorgeschmack auf die Musikauswahl.

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Wie es derzeit aussieht, wurden die regionalen Beschränkungen der VEVO-Videos auf YouTube selbst aufgehoben – die VEVO-Hauptseite ist aber nicht für Österreicher erreichbar. Ob es sich dabei nur um einen Fehler handelt, kann man derzeit nicht sagen. Ich schätze aber, dass die Videos auf YouTube schon bald nur  mehr für User aus den USA erreichbar sind.

Mathematik leicht gemacht: Wolfram|Alpha gibt “Schritt für Schritt”-Anleitung

wolfram_alphaZugegebenerweise war Mathematik nicht wirklich mein Lieblingsfach in der Schule. Das größte Problem war meistens, dass man mit modernen Hilfsmitteln zwar schnell an die Ergebnisse jeder noch so verzwickten Rechnung kommt, das Herausfinden der Lösungsschritte dazwischen dafür aber umso kniffliger ist. Was hätte ich für Lösungshefte gegeben, die mir einfach Schritt für Schritt die Rechnung vorkauen und mir das Leben damit ein wenig einfacher gemacht hätten.

Zukünftige Generationen werden sich wohl über dieses alltägliche Schulproblem nicht mehr die Köpfe zerbrechen: Der Internetdienst Wolfram|Alpha – bekannt durch die schier unvorstellbare Anzahl gespeicherter Informationen und gleichzeitige Aufbereitung dieser – zeigt ab sofort  zusätzlich zum Ergebnis die Lösungswege vieler mathematischen Rechnungen an. Über den Button “Show steps” werden nun die einzelnen Schritte inklusive einer Anleitung zur richtigen Lösung angezeigt. Millionen Schüler und tausende Mathegeplagte werden in diesem Moment in Freudentränen ausbrechen – der Traum von einer kostenlosen Rechenhilfe mit kompletten Lösungswegen ist in Erfüllung gegangen … DANKE!

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Happy Birthday, Firefox! Eine fünfjährige Erfolgsgeschichte …

Firefox_3.5_logoUnglaublich, aber wahr: Vor ein bisschen mehr als fünf Jahren kannte die breite Masse keine wirkliche Alternative zu Microsofts Internet Explorer 6, denn erst damals erblickte der Mozilla Firefox das Licht der Web-Welt. Moderne Webstandards waren für die IE6-Benutzer oftmals genauso ein Fremdwort, wie RSS, CSS und schnelle Javascript-Engines, die den Weg zu GMail und Co. geebnet haben. Was liegt also näher, als dieses Jubiläum gebührend zu Feiern und die richtungsweisende Zeit Revue passieren zu lassen:

[weiterlesen: History of Mozilla Firefox]

Social Networks in Österreich: Die Facebook-Ära nimmt kein Ende

Anfang diesen Jahres war die Welt der Social Networks in Österreich noch in Ordnung: Die Nutzerschaft verteilte sich gleichmäßig auf die großen vier (oder fünf Seiten) und kein Portal war wirklich in der Übermacht. Anno dazumal war lediglich der Trend zu erkennen, dass traditionelle Netzwerke – wie MySpace und Szene1 – einem leichten Abwärtstrend folgten und Facebook sowie Netlog konstant neue Mitglieder verzeichnen konnten.

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Knapp zehn Monate später sieht die Social Networking-Landschaft in Österreich nun schon ganz anders aus. Es ist ja bekanntlich kein Geheimnis, dass in einem halben Jahr gerade im Web-Business vieles passieren kann: Während MySpace und Szene1 wie erwartet den prognostizierten Abwärtstrend unaufhaltsam entlang geschlittert sind, konnte selbst Netlog die Nutzer-Zugewinne nicht beibehalten und muss sich jetzt auch mit abnehmenden Besucherzahlen zufrieden geben. Nur Facebook hat es geschafft, weiterhin an Fahrt zu gewinnen. Mittlerweile hat es laut eigenen Angaben in Österreich über 1,26 Millionen aktive Nutzer und setzt sich damit beachtlich vom Rest ab. Immerhin sind das bereits mehr als 15 % (!) der Bevölkerung. Wir können also gespannt sein, wie sich das Rennen um Österreich in Zukunft entwickelt. Derzeit ist das kleine Land im Herzen Europas jedoch fest in der Hand von Facebook.

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Übrigen:, wer die aktuellen Zahlen rund um Facebook und Co ein wenig im Auge behalten will, der kann das entweder über Google Trends machen oder mein kleines Tool verwenden.

[Nachlese: Bericht vom Januar 2009, Bericht vom Mai 2009]

3,5 Prozent von Google Wave erklärt

wave_logoDurch die Freigabe von 100.000 Google Wave Beta-Einladungen hat der amerikanische Suchmaschinengigant aufs Neue einen genialen Marketing-Coup gelandet und damit seinen Kommunikations-Dienst wieder zurück in den Mittelpunkt der Gespräche katapultiert. Wave sichert sich beispielsweise schon seit einigen Tagen einen festen Platz unter den Trending Topics bei Twitter und auch die Blogosphäre ist nicht weniger davon erfasst.

Für all jene, an denen Google Wave bislang spurlos vorbei gegangen ist, habe ich ein kurzes und vor allem kompaktes Video gefunden. Man sollte sich dabei aber immer im Hintergrund behalten, dass das Gezeigte gerade mal einem winzigen Bruchteil von dem wirklichen Funktionsumfang entspricht. Google Wave lebt von Erweiterungen und der Community bzw. den Entwicklern, die den Service immer weiterentwickeln und ihn als Baustein für zukünftige Anwendungen nützen. Einen besseren Einblick in das doch recht komplexe Gebilde gibt die ursprüngliche Präsentation von Google.

Notwendiger Schritt für Microsoft und Bing: Expansion!

bing_logoDer Suchmaschinen-Markt ist wohl eines der gefürchtetsten Gebiete für Neueinsteiger im Internet-Business. Um gegen den Giganten Google bestehen zu können genügen nicht nur technische Überlegenheit und solide Suchergebnisse weil der Mensch bekanntlich ein Gewohnheitstier ist und sich die schlichte Startseite von Google scheinbar unlöschbar in das Gehirn der Internet-Nutzer eingebrannt hat. Genau diesem Umstand hat sich Microsoft nach den zwei gescheiterten Versuchen (MSN und Live.com) nun bereits zum dritten Mal gestellt und scheint aktuell mehr richitg zu machen als erwartet. Begleitet von einer 100 Millionen teuren Marketing-Kampagne und im erstaunlichen Rückenwind von einigen Bloggern schickt der Softwarehersteller Bing in den Kampf um die wertvollen Marktanteile – mit Erfolg, wie die ersten Statistiken zeigen.

Leider sieht es global gesehen alles andere als rosig für Microsoft aus. Sowohl das hohe Werbebudget als auch die technischen Änderungen sind derzeit nur für den amerikanischen Markt verfügbar. In Europa erhält man beispielsweise weiterhin die Suchergebnisse der alten Live-Suche. Zwar wurde die Oberfläche an das Aussehen von Bing angepasst, die spannenden Features fehlen jedoch gänzlich. Da hilft es auch nicht, dass man über ein kleines Hintertürchen die amerikanische Version aufrufen kann – immerhin ist die Umstellung (zumindest bei mir) nicht von Dauer und revidiert sich von Zeit zu Zeit alleine. Wie das Statistk-Unternehmen comScore zeigt, ist das Interesse an Bing weltweit auch dementsprechend gering. Microsoft sollte alles daran setzen, die internationalen Portale schleunigst auf Vordermann zu bringen und die neue Technologie auch für andere Länder freizuschalten. Vielleicht schaffen sie es dann wenigstens keine Marktanteile zu verlieren!

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[via TechCrunch]

Facebooks unaufhaltsames Wachstum visualisiert

Facebook entpuppt sich immer mehr als nicht aufzuhaltendes Internet-Phänomen und ist seinen Mitbewerbern unbestreitbar ein Dort im Auge. Das Social Network wächst von Monat zu Monat immer weiter und stiehlt der Konkurrenz User auf vielen Fronten. Dass nicht nur andere Social Networks darunter leiden und wie immens der Aufstieg des Web Services ist, zeigt diese kleine Visualisierung:

iGoogle ab sofort mit Social Gadgets

igoogle-logoMit Social Gadgets versucht Google ein weiteres Mal seine personalisierte HomepageiGoogle genannt – attraktiver für die Nutzer zu machen. Durch anfangs 19 neue Gadgets werden verschiedenste Interaktionen zwischen Usern ermöglicht. Dazu zählen zum Beispiel Spiele, die zentrale Highscore-Listen bieten oder zu einer Multiplayer-Partie einladen und Gadgets zum Informations-Austausch.

Mehr Informationen zu Social Gadgets gibt es auf dieser Support-Page!

Für einen ausgewogenen Medien-Konsum …

Die Ernährungspyramide ist ein wichtiges Hilfsmittel, um die mengenmäßigen Verhältnisse der verschiedenen Lebensmittel für eine gesunde und ausgewogene Ernährung darzustellen. Ähnlich wie bei der Nahrungsaufnahme geht es auch beim Medien-Konsum darum, die Zeit in einem passenden Verhältnis auf die verschiedenen Aktivitäten aufzuteilen. Die durchschnittlich 9 Stunden, die wir alle vor dem Bildschirm verbringen, gliedern sich im optimalsten Fall so auf:

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[via WIRED]

Endlich: Instapaper bekommt Ordner-Funktion

instapaper_logoUrsprünglich bin ich auf Instapaper – einem Service zum Speichern von Links für’s spätere Lesen – wegen der einfachen Funktionalität und Unkompliziertheit aufmerksam geworden. Rein nach dem Motto “ich brauch es nur für diese eine Sache”, genügten mir die Features anfänglich noch, aber schon kurze Zeit später fehlten dann doch einige Dinge, damit man die Links besser organisieren und einteilen konnte. Die Unübersichtlichkeit nimmt nämlich mit vielen gespeicherten Links sehr schnell um ein Vielfaches zu.

Dieses Manko wurde nun scheinbar mit einer neuen Version behoben. Ohne recht viel am schlichten Layout zu verändern, gibt es nun endlich Ordner, mit deren Hilfe die Links kategorisiert werden können. Fehlt nur noch, dass mit verschiedenen Bookmarklets die Links gleich unterschiedlich abgespeichert werden. Außerdem wurde zusammen mit der Ordner-Funktion auch die Möglichkeit geschaffen, die favorisierten Bookmarks anderer User zu abonnieren und direkt im Web-Interface anzusehen. Dadurch bekommt der Dienst endlich ein paar Social-Features. Liebes Instapaper-Team, bitte bringt mehr davon!

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