Ich möchte jetzt noch mal auf eine ganz tolle Initiative auf Flickr hinweisen, die aus einer Diskussion auf Twitter zwischen @digiom und @heckmueller entstanden ist:

I have killed monsters in Resident Evil
But I have never killed a monster in real life.
Not because there are no monsters.
There are no guns.
Not in my life.
http://www.flickr.com/groups/games-dont-kill/
Die Aussage/Aktion ist wirklich idiotisch. Vielleicht sogar noch idiotischer als die Killerspielediskussion.
Dass die Killerspieleverbote/-regulierungen nichtsbringend sind, genau wie Pornographieverbote und ähnlichem in anderen Ländern, wissen wir bereits. Aber anscheinend schützt dieses Wissen nicht davor, sich schnell einen anderen Schuldigen zu suchen und die zugeschriebene Schuld einfach weiterzuschieben. Ein schärferes Waffengesetz, genau wie eine stärkere Regulierung im Bereich "Killerspiele", wurden nach Erfurt, nach Emsdetten und werden wohl auch wieder nach Winnenden in D. eingeführt werden, haben aber weitere 'Amokläufe' nicht verhindert (und werden es auch weiter nicht tun). Bei der Schuldzuweisung geht es im Gegenteil zur Killerspielediskussion noch nicht einmal um die Ursache oder die Verhinderung von weiteren 'Amokläufen', sondern allenfalls um eine Schadensbegrenzung, und selbst dies ist zu bezweifeln, wenn man beachtet 1. wie der Schwarzmarkt mit Waffen in anderen Ländern nach einer Verschärfung des Waffengesetz aufgeblüht ist, 2. 'Amokläufe' auch mit selbstgebauten Flammenwerfern, Rohrbombe, Lanzen, etc. begangen wurden (und noch immer werden) und 3. die wirkliche Weiterentwicklung eines 'Psychopathen' nicht berechnet werden kann und er eventuell sogar zu einem Serienmörder oder -vergewaltiger werden würde; wir wissen es einfach nicht.
Jeder der diesen Einzelfall, und das sind auch die anderen Taten, für politischen Aktivismus jeglicher Ideologie missbraucht und behauptet er könne solche Taten verhindern, ist in meinen Augen einfach nur ein ekelhafter Populist hat keinen Respekt verdient.
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