ATV Am Punkt: Neues Diskussionsformat mit Internet-Anbindung erfolgreich gestartet
Mit der neuen ATV-Diskussionsrunde “Am Punkt” verbindet der österreichische Privatsender das alt eingesessene Fernseh-Medium mit der neueren Internet-Generation. Zuschauer werden eingeladen, über verschiedene Online-Kanäle, wie Twitter, Facebook oder dem offiziellen Blog, Fragen und Beiträge zu liefern, die dann Live in der Sendung eingespielt werden. Auch Videos, die auf der ATV-eigenen Plattform hochgeladen wurden, können in die laufende Sendung eingebunden werden und sollen den Studiogästen sprichwörtlich den Schweiß auf die Stirn treiben.
Heute ging quasi die Premiere des Formats über die Bühne und zum Glück passierten – bis auf ein nicht funktionierendes Video – keine größeren Patzer. Die Moderatorim Sylvia Saringer hat einen super Job geleistet und stets den Überblick in der Runde behalten – eine Tatsache, die auf Grund des sehr knappen Zeitrahmens nicht immer einfach war. Hier sind wir auch wahrscheinlich beim größten Kritikpunkt des neuen Formats angekommen.
Mir ist es bereits während der Sendung negativ aufgefallen, dass die Teilnehmer schon nach kurzer Redezeit wieder unterbrechen mussten, obwohl gerade einmal an der Oberfläche der Fragenthematik gekratzt wurde. Klarerweise sollten die Diskussionen nicht zu sehr ausufern, aber ein bisschen mehr Tiefgang würde dem Ganzen nicht schaden. Außerdem bleibt für die Zuschauer daheim kaum Zeit einen Kommentar zum aktuellen Geschehen abzugeben. Das ist oft schneller Geschichte als man auf den Senden-Knopf im Browser drucken kann.
Eine Ausdehnung der Sendezeit um eine halbe Stunde würde dem Format zweifellos gut tun und den Gesprächsverlauf gleichzeitig auflockern. Ich bin mir sicher es hätte noch einige Kommentare gegeben, die es wert gewesen sind erwähnt zu werden. Ganz zu schweigen von dem Analyse-Studio am Schluss, dass zwar anfangs groß angekündigt wurde, dann aber bereits nach ein paar Sätzen wieder ans richtige Studio abgegeben hat.
Ich bin gespannt, wie sich “Am Punkt” in den nächsten Monaten verändert. Beides, die Ansätze und die Umsetzung der Sendung sind ausgezeichnet und öffnen eine völlig neue Dimension im Talk-TV. Die verschiedene Social Networks bieten jedem die Möglichkeit seine Meinung einzubringen und es entwickeln sich Online Unterhaltungen zwischen den Sehern. Jetzt gilt es aber die Anregungen v0n den Social Networks und vom Internet aufzusaugen und in das Konzept integrieren.
Fabian Pimminger - geboren im Dezember 1989 - lebt in Inzersdorf im Kremstal, Österreich - Schüler, bald Student - süchtig nach Musik, Web Design, Internet - liebt Gadgets - verabscheut Spinnen, sonstige Krabbeltiere, Sonntage und Montage.
17. September 2009 um 13:06 Uhr
Hi Fabian
Danke für dein Feedback. Was wir jetzt schon sagen können, wir werden die Anregungen von den Social Networks aufzusaugen und die Sendung damit wachsen lassen. Wir sind dran! Danke
Die Am Punkt Redaktion!
23. September 2009 um 22:27 Uhr
Leider kein Livestream :-(
21. Oktober 2009 um 22:44 Uhr
schüler sollen mitbestimmen und nicht den launen der leider überforderten lehrer ausgesetzt sein. beide beteiligte sind arm.
aber druck erzeugt gegendruck, speziell wenn er auf schwachen beinen steht
4. November 2009 um 23:07 Uhr
die universität ist zum studieren da und nicht zum täglichen streiken. Mir geht das eweige gejammer der studenten schon auf die nerven. es kostet dem steuerzahler täglich viel geld. Andere leute müssen dafür schwer arbeiten, dass die studenten studieren können. die sollen erst mal etwas leisten für den staat und dann forderungen stellen.auserdem wenn die studenten glauben, dass es ihnen in unserem sozialstaat schlecht geht, sollen sie in andere länder gehen .