Obwohl es Twitter noch gar nicht so lange gibt und selbst in dieser kurzen Zeitspanne Probleme über Probleme aufgetreten sind, hat der Microblogging-Shootingstar eine phänomenale Entwicklung hinter sich und es hat nicht den Anschein, dass das Wachstum in Zukunft stagnieren wird. Muhammad Saleem hat für den amerikanischen Blog Mashable eine wirklich interessante Grafik zusammengebastelt, die einige nennenswerten Tatsachen zu Tage bringt:
Sind wir mal alle froh, dass unsere Tweets dann im Endeffekt doch über die Internet-Leitung versendet werden. So würde Twittern wahrscheinlich in der elektronikfreien Harry Potter-Welt aussehen ;)
Der Community-Effekt kommt heutzutage vielen aufstrebenden Web-Startups zu Gute und verhilft nach einer anfänglichen Durstphase zu überdurchschnittlichem Erfolg. Twitter selbst hat so eine Entwicklung durchgemacht und ist in nur wenigen Jahren vom kleinen Messaging-Dienst zum allgegenwärtigen Internet-Phänomen gewachsen. Infoshots hat für den amerikanischen Blog Manolith die Geschichte von Twitter in bildlicher Form zusammengefasst.
Kaum schraubt man mal einige Tage die Internet-Nutzung zurück, um genügend Zeit ins Lernen zu investieren, schon schaltet Digg die lange angekündigte Integration von Facebook Connect frei und ermöglicht es damit über 200 Millionen Facebook-Mitgliedern sich auf dem populären Social News Dienst ohne zusätzliche Registrierung anzumelden. Bereits registrierte User können ihren bestehenden Digg-Account mit dem Facebook-Pendant verbinden. Dies hat Kevin Rose am Mittwoch im offiziellen Blog bekannt gegeben.
Auch bei den deutschsprachigen Seiten gab es in den vergangenen Tagen/Wochen einige Integrationen von Facebook Connect zu vermelden. Neben Bild.de hat gestern auch das Wissensportal Wer-Weiss-Was.de die Anmeldung für Facebook-User freigeschaltet.
Es sieht also fast danach aus, als ob sich Facebook Connect zum Standard in Sachen Single Sign-On entwickelt. Die Unterstützung von OpenID sollte die restlichen Kritiker noch überzeugen. Doch was wir sein, wenn Facebook in ein oder zwei Jahren wieder von der Bildfläche verschwunden ist, wie schon zahlreiche andere Webdienste vorher?