Notwendiger Schritt für Microsoft und Bing: Expansion!

bing_logoDer Suchmaschinen-Markt ist wohl eines der gefürchtetsten Gebiete für Neueinsteiger im Internet-Business. Um gegen den Giganten Google bestehen zu können genügen nicht nur technische Überlegenheit und solide Suchergebnisse weil der Mensch bekanntlich ein Gewohnheitstier ist und sich die schlichte Startseite von Google scheinbar unlöschbar in das Gehirn der Internet-Nutzer eingebrannt hat. Genau diesem Umstand hat sich Microsoft nach den zwei gescheiterten Versuchen (MSN und Live.com) nun bereits zum dritten Mal gestellt und scheint aktuell mehr richitg zu machen als erwartet. Begleitet von einer 100 Millionen teuren Marketing-Kampagne und im erstaunlichen Rückenwind von einigen Bloggern schickt der Softwarehersteller Bing in den Kampf um die wertvollen Marktanteile – mit Erfolg, wie die ersten Statistiken zeigen.

Leider sieht es global gesehen alles andere als rosig für Microsoft aus. Sowohl das hohe Werbebudget als auch die technischen Änderungen sind derzeit nur für den amerikanischen Markt verfügbar. In Europa erhält man beispielsweise weiterhin die Suchergebnisse der alten Live-Suche. Zwar wurde die Oberfläche an das Aussehen von Bing angepasst, die spannenden Features fehlen jedoch gänzlich. Da hilft es auch nicht, dass man über ein kleines Hintertürchen die amerikanische Version aufrufen kann – immerhin ist die Umstellung (zumindest bei mir) nicht von Dauer und revidiert sich von Zeit zu Zeit alleine. Wie das Statistk-Unternehmen comScore zeigt, ist das Interesse an Bing weltweit auch dementsprechend gering. Microsoft sollte alles daran setzen, die internationalen Portale schleunigst auf Vordermann zu bringen und die neue Technologie auch für andere Länder freizuschalten. Vielleicht schaffen sie es dann wenigstens keine Marktanteile zu verlieren!

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[via TechCrunch]

Bing: “The better way to Google”

Die amerikanische Videoportal CollegeHumor ist bekannt dafür, populäre Themen aufzugreifen und diese dann gewaltig aufs Korn zu nehmen. Als eines der letzten “Opfer” hat es auch die neue Microsoft-Suchmaschine Bing erwischt. Die Macher des Videos haben dabei das Problem der Suchmaschine-Konkurrenzprodukte auf den Punkt gebracht und zeigen, warum es für den Service so schwierig wird, am Massenmarkt erfolgreich zu sein. Obwohl die Suchergebnisse und Features teilweise als besser und umfangreicher empfunden werden, kann es in der Tat noch eine ganze Weile dauern, bis Bing wirklich Marktanteile von Google abjagt und “Bingen” endlich das “Googlen” ablöst.

Google-Suchergebnisse: Nicht besser als der Rest?

In der Marktforschung oder Medizinstudien sind Blind-Tests gang und gäbe um die Wirksamkeit eines Produktes zu messen, ohne dabei die Tester durch Image oder Marke zu beeinflussen. Genau in diese Richtung geht das Projekt BlindSearch, bei dem die Suchergebnisse der drei führenden Suchmaschinen – Google, Yahoo und Bing – mit einander verglichen werden. Dabei werden die anonymen Suchergebnisse in drei Spalten zur Abstimmung bereit gestellt. Erst im Nachhinein erfährt man, von welchen Betreibern die Ergebnissen stammen.

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Geht es nach den Marktanteilen der Suchmaschinen, dürften eigentlich nahezu nur Googles Ergebnisse von den Probanden ausgewählt werden. Ganz so ist es jedoch nicht. Erstaunlich oft kommt mir bei meiner Auswahl Microsofts Bing unter – auch Yahoo hat es des einige Male geschafft, meine Präferenz zu ergattern. Vielleicht sollten wir bei der Internetsuche in Zukunft ein wenig offener sein? Welche Ergebnisse hattet ihr?

Erster Werbespot zu Microsofts Bing.com

Der Suchmaschinen-Gigant Google scheint zum ersten mal wirklich ernsthaft Konkurrenz zu bekommen. Nicht wie erwartet das im Vorfeld sehr gehypte Wolfram Alpha bereitet dem Marktführer Kopfschmerzen, sondern Bing, Microsofts neuer Versuch Google Paroli zu bieten. Bing, das sich selbst als Decision-Engine vermarktet, findet derzeit vor allem wegen den verschiedenen Darstellungsformen, der Gliederung und den guten Suchergebnissen enormen Anklang und Zuspruch. Die Besucherzahlen scheinen täglich zu wachsen und in den kommenden Monaten wird das Produkt zusätzlich von einer 100 Millionen Dollar teuren Marketingkampagne unterstützt.

Heute wurde der erste Werbespot dieser Kampagne veröffentlicht, der dem Marketing-Team durchaus gelungen ist. Es ist zweifellos positiv, dass endlich mal wieder ein frischer Wind bei den Suchmaschinen weht und Google vielleicht auch bald wieder einmal in Zugzwang kommt.

Für Benutzer außerhalb Amerikas ist es unbedingt notwendig die Sprache auf United States (English) umzustellen. Nur dann kommt man in Genuss der neuen Suchergebnisse und Features.