Programme fürs Blackberry und die App World

Was auf dem iPhone der AppStore und bei den Android-Smartphones der Android Market ist, hört bei Blackberry auf den Namen App World und ist seit April 2009 in Betrieb. Während Programme von Drittanbietern bisher hauptsächlich über sogenannte OTA-Links (Over the air) verbreitet wurden, gibt es nun endlich auch eine zentrale Anlaufstelle für Programm-Downloads, -Updates und -Informationen. Die traditionelle Distribution wird aber derzeit weiterhin von vielen Entwicklern genutzt, weswegen bei weitem nicht alle verfügbaren Applikationen über die App World erhältlich sind. Google ist beispielsweise ein prominenter Vertreter diese Kategorie und bietet die eigenen Programme nur über ein spezielles Online-Portal an.

Das AppStore-Konzept hat sich bereits beim iPhone bewährt und wurde auch von RIM ordentlich umgesetzt. Es gibt sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Apps. Bezahlt wird über ein bestehendes PayPal-Konto, dessen Daten sich bequem in den Einstellungen hinterlegen lassen.

Leider lassen sich heruntergeladene Programme nur auf den geräteinternen Speicher und nicht auf eine Speicherkarte laden. Deswegen ist die Anzahl der installierbaren Apps je nach Gerät oft sehr gering. Beim Bold 9700 waren beispielsweise noch knapp über 110 MB frei. Komplexe 3D-Spiele können hier beispielsweise bald an die Grenzen stoßen.

Die bisherige Auswahl ist zwar ganz solide, lässt aber gerade im Vergleich zum AppStore von Apple noch ein wenig zu Wünschen übrig. Es sind sich zwar alle großen und wichtigen Social Networks sowie Instant Messaging-Dienste präsent, gerade aber kleinere Services fehlen bislang komplett. Positiv hervorzuheben ist abschließend noch die Tatsache, dass es, was Multi-Tasking und Hintergrundprozesse anbelangt, keine Einschränkung für die Programme gibt und man jederzeit am Stand der Dinge bleibt, auch wenn man gerade anderwertig beschäftigt ist.

Leider wird die App World nicht als fester Bestandteil des Systems ausgeliefert. Die Applikation selbst muss zuerst manuell von Blackberry.com heruntergeladen werden!

Blackberry Bold 9700: Frag den Mobileblogger!

Wie bereits gestern vage angekündigt, möchte ich diese Mobileblogger-Runde noch mehr auf Fragen und Hinweise eingehen und meine Berichterstattung in diese Richtung erweitern. Dafür werde ich formspring.me, das neue Lieblingsspielzeug der österreichischen Netzwerker, nutzen. Endlich einmal gute Gelegenheit, um den praktischen Nutzen des Dienstes endlich einmal auszuprobieren.

Falls es also Fragen zum Blackberry Bold 9700 gibt, euch irgendetwas interessiert oder ihr einfach etwas ergänzen wollt: Nicht schüchtern sein, mein formspring.me-Account steht jederzeit bereit:

Bisher gestellte Fragen:

Blackberry Bold 9700 im Mobileblogger-Test

Es ist ein weiteres mal soweit: Mobileblogger.at – das Smartphone-Portal “powered by T-Mobile” – geht in die nächste Runde und ich habe das Glück, ab sofort das brandneue Blackberry Bold 9700 ausprobieren zu dürfen. Es geht wie immer darum, genügend Buzz und Gesprächsmaterial zu liefern, um das neue Business-Handy bekannter zu machen. Deswegen werde ich mich hier in den nächsten drei Wochen hauptsächlich dem Blackberry widmen und das Gerät von allen Seiten so gut wie möglich durchleuchten.

Wie meine Twitter-Follower es wahrscheinlich schon mitbekommen haben, hatte ich in den ersten paar Tagen einige technische Probleme, die aber zusammen mit T-Mobile schnell gelöst wurden. Über die zwei Weihnachtsfeiertage hatte ich dann die Gelegenheit, alles an meine Wünsche einzurichten, damit die Tests nun losgehen können.

Ich bin gespannt, wie ich mit dem Handy in den nächsten drei Wochen zurecht kommen werde. Immerhin besitze ich nun schon seit 1,5 Jahren ein iPhone und bin nahezu ausschließlich an Touchscreens bei mobilen Geräten gewohnt. Die Umstellung wird sicherlich nicht leicht, aber es ist nie schlecht, immer wieder andere Dinge auszuprobieren ;)

Falls ihr Fragen an mich habt, könnt ihr diese gerne über meinen formspring.me-Account stellen:

Blackberry vs. Apple

RIM hat es mit diesem kreativen Werbespot vor zwei Wochen geschafft, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen …

… und Apple gleichzeitig eine Vorlage zur Produktion eines “Gegenangriffs” geboten. So sieht die virale Videoantwort von Apple aus:

Wenn ihr mich fragt, ist es den beiden Unternehmen durch diese Aktion gelungen buzz zu generieren. Obwohl immer eines die nicht so erfreuliche Rolle einnehmen muss, bringen sie sich beide ins Gespräch – und darum geht es!

[via iPhoneblog]