Buzz: Google’s Antwort auf Twitter, Facebook und Co

Mit Google Buzz will der Suchmaschinenbetreiber endlich auch ein Stück des populären Social Media-Kuchens abbekommen, den sich Twitter und Facebook und Co bisher geteilt haben. Der Dienst wird ab sofort direkt über ein Tab sowie über die Inbox von GMail erreichbar sein und ab sofort als soziales Herzstück von Googles Online-Strategie fungieren. Mal abwarten, ob jemand auf den Twitter-Klon umsteigt:

Neben dem Desktop-Client in GMail gibt es zusätzlich für alle Android- und iPhone-Benutzer eine Web-Anwendung, die auf den ersten Blick keine Wünsche offen lässt:

Frühe Reaktionen auf die heutigen Web-Giganten

Jeder hat mal klein angefangen – auch die Größten der Webdienste mussten sich die User in den Anfangsstadien hart erkämpfen und sich mit überzeugenden (Weiter)Entwicklungen gegen die Konkurrenz durchsetzen. Egal ob YouTube, Flickr, Google, oder Wikipedia, sie alle sind nicht direkt mit Millionen von Nutzern gestartet und hatten es mit ihren neuen Ideen sicherlich am Anfang nicht leicht, im früheren Internet-Business Fuß zu fassen.

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Royal Kingom, der Coporate Blog des Uptime Monitoring Services Pingdom, hat die allerersten Berichte und Reaktionen der Blogosphäre zu den neuen Services gesammelt: Es ist ziemlich interessant zu sehen, was die Blogs damals von den neuen Diensten gehalten und gepostet haben. Sie waren sich nicht immer komplett einig, es fällt jedoch unter all den Meinungen eine Gemeinsamkeit auf. Die heutigen Web-Giganten hatten durch die Bank von der ersten Minute an äußerst positive Rückmeldungen. Man konnte damals schon vermuten, dass die ehemals kleinen Dienste bei der breiten Masse Anklang finden werden und sich daraus etwas Größeres entwickeln wird. Vielleicht sollten sich neue Start-Ups in Zukunft mehr darauf konzentrieren herausragende Konzepte zu schmieden als mit der zehnten Umsetzung einer bereits bestehenden Idee Erfolg zu suchen?

[via Royal Pingdom]

Da würde ich auch gerne im “Regen” stehen

T-Mobile hat gestern wieder einmal gezeigt, wie man Aufmerksamkeit gezielt auf sich richtet. Dazu braucht man keine Horde an Promotion-Personal, die wie wild Flugzettel und Flyer verteilen – sondern einfach eine gute Idee. Diese wurde praktischerweise direkt vom aktuellen Werbespot selbst geliefert.

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Kurzerhand entschied man bei T-Mobile Austria also die Gunst der ersten Frühlingsgefühle zu nutzen und lies Rosenblätter vom Himmel regnen. Genauso skurril, wie dies beim Lesen wirkt, stell ich mir das auch in der realen Welt vor. Es muss sicherlich ein super Gefühl gewesen sein, direkt unter den Tausenden Rosenblüten-Blättern zu stehen und diese auf sich herabfallen zu lassen. Allein die Reaktionen der Leute auf den Bildern und den Videos sprechen Bände.

Weiteres Video: Cafe Puls Beitrag

Wer noch mehr von diesen Einfällen sehen will, sollte sich auch unbedingt die Foam City Werbung von Sony ansehen.

[Via Ambuzzador]

PopUrls: “The Dashboard for the Hive Mind”

popurls-logo“There’s no better way to watch the hive mind.” – So hat Kevin Kelly, seines Zeichens Mitbegründer des Technologie-Magazins Wired, den Webdienst PopUrls kurz nach dem Start im Jahr 2006 bezeichnet. Wer täglich bereits ein paar der populären Social Media Seiten, Video-Portale und Nachrichten-Dienste im Internet benutzt, weiß wie zeitfressend die Navigation durch die verschiedenen Dienste wie Twitter, Digg, Delicious, Youtube und Co. sein kann. PopUrls bietet endlich Abhilfe für gestresste Internet-User. Der Webdienst fängt den “Buzz” des Internets ein und stellt ihn anschließend auf einer einzigen Seite dar. Die Startseite bildet quasi die Schaltzentrale, auf der alle Links zu den interessantesten Webinhalten zusammenlaufen. Ein großer Teil davon stammt von Uservorschlägen und wird durch Voting-Systeme Gewichtet – deswegen auch der symbolische Vergleich des “Hive Minds”.

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Fährt man mit der Maus über einen Link, erscheint lediglich ein kurzer und prägnanter Ausschnitt des Inhalts. Für alle weiteren Informationen ist ein Besuch der Ursprungsseite notwendig, Videos von Youtube werden jedoch auf Wunsch direkt als Overlay eingebunden. Mir passiert es nahezu täglich, dass ich durch PopUrls auf neue Inhalte stoße, die mir anderenfalls sicherlich verborgen geblieben wären, weil ich die entsprechende Seite nicht regelmäßig besuche. Außerdem erhält man ganz nebenbei eine schöne Zusammenfassung über Links, die gerade in der Twittersphäre herumschwirren.

Ein weiteres Augenmerk setzt PopUrls auf die Verbindung und Einbindung von verschiedensten Services. Zur Anmeldung benötigt man entweder ein Facebook-Konto oder einen gültigen OpenID-Provider wie Google, Yahoo, etc. Einmal eingeloggt, können die gefundenen Links über die unterschiedlichsten Services weiterverbreitet werden. Ein Klick auf den Share-Button genügt und die Adresse wird an befreundete User gesendet.

Auf den ersten Blick könnte man fast meinen, dass PopUrls nur ein weitereres StartUp aus dem sonnigen Silicon Valley ist. Durch ein Interview von Helge mit dem Gründer von PopUrls wurde ich jedoch eines besseren belehrt: Der Mann dahinter – Thomas Marban – ist eigentlich ein Linzer und damit sogar aus meinem Heimat-Bundesland. Es freut mich als Österreicher besonders, international erfolgreiche Dienste wie PopUrls hier in Österreich aufzufinden und hoffe, dass diesem Beispiel noch einige weitere folgen werden.