Blue Screen-Fehlermeldungen unter die Lupe genommen

Als mittlerweile zweifacher Mac-Besitzer kommen mir die in der Windows-Welt gefürchteten Blue Screens eher selten – und wenn, dann in der VMWare – unter. Das Apple-Equivalent, die Kernel panic, tritt zum Glück sehr sehr selten und in einigermaßen dezenten Farben auf. Außerdem wird der Benutzerfreundlichkeit wegen auf eine direkte Ausgabe von kryptische Fehlermeldungen und Error-Codes verzichtet. Diese werden beim Neustart in einer Logdatei abgespeichert und der unfachmännische Benutzer bekommt sie erst gar nicht zu Gesicht.

Ganz im Gegenteil der Blue Screen of Death von Windows-Betriebssystemen: Die schreckenerregende blaue Farbe mit einer weißen Fehlermeldung lassen den Benutzer schon beim ersten Anblick verzweifeln und helfen bei der Fehlersuche kein Stück weiter.

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Das Online-Magazin MaximumPC gibt einen kleinen Crash-Kurs zum Thema “Blue Screens” und deckt die wirklichen Ursachen hinter den Fehlermeldungen auf. Außerdem gibt’s Tipps für die Lösung der Probleme

Twouble in der Twittersphere

Passend zu der Twitter-Outage heute Nachmittag bin ich über einen Retweet von  @jkwmedia auf ein Video aufmerksam geworden, das die Situation ziemlich gut trifft:

Twitter hängt?

Geht es nur mir so, oder kommen bei Twitter nun seit einer Stunde keine neuen Updates mehr? Entweder es haben ab sofort alle Twitter-User ab sofort ihren Dienst eingestellt, oder Twitter hat mal wieder mächtig Probleme. Letzteres ist da wohl wahrscheinlicher. Sowohl auf der Twitter Hauptseite als auch zahlreichen Twitter-Clients sind die letzten Nachrichten über eine Stunde alt. Auch der offizielle Twitter-Search bringt keine neueren Ergebnisse.

Wo bleibt der Failwhale nur, wenn man ihn mal braucht

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Google klassifiziert das gesamte Internet als Malware

Seit ein paar Minuten scheint bei Google weltweit ein schwerer Fehler aufzutreten. Egal welcher Suchbegriff eingegeben wird, jedes Ergebnis wird mit einem Hinweis gekennzeichnet, dass die Seite den Computer beschädigen könnte. Damit fällt auch die direkte Verlinkung flach und eine manuelle Eingabe der Adresse ist nötig um zum Suchergebnis zu kommen.

Wie der Twitter-Aufruhr derzeit zeigt, scheinen wohl wirklich alle Nutzer diesen Fehler derzeit zu Gesicht zu bekommen.

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Derzeit ist noch nicht bekannt, wieso der Fehler auftritt. Für alle verzweifelten Googlenutzer bleibt nur folgende Adresse: at.search.yahoo.com ;)

 

EDIT: Das Problem scheint nach 40 Minuten behoben zu sein!

404-Fehlerseiten – So geht’s richtig!

168907_screenshotJeder Internet-Nutzer kennt sie: Die 404-Fehlerseiten, die genau immer dann auftauchen, wenn man gerade einem interessanten Link gefolgt ist und schon gespannt auf den Seiteninhalt wartet. Sie unterbrechen kurzzeitig den Arbeitsfluss und sind oftmals störend, weil sie keine Hilfestellungen bieten und den Besucher auf sich allein gestellt lassen. Der aktuelle Blogpost im SmashingMagazine zeigt, wie diese 404-Errorseiten auf unterschiedlichste visuelle Weisen gestaltet werden können. Angestoßen von diesem Artikel habe ich mich mal auf die Suche gemacht, welche Maßnahmen man nicht nur vom designtechnischen Aspekt für die Gestaltung der Fehlerseiten setzen soll, sondern auch welche Punkte für die User- und Bedienfreundlichkeit wichtig sind. Dabei bin ich auf zwei besonders interessante Artikel gestoßen:

Bei A List Apart wird besonders darauf hingewiesen, dass es immer einen realen Grund gibt, warum Benutzer auf Fehlerseiten geleitet werden. Diese Gründe, sei es nun ein falscher Suchmaschinen-Eintrag oder ein älterer Bookmark-Link, gehören getrennt behandelt, damit der User sein gewünschtes Ziel – auch ohne richtige Adresse – erreicht. Passende Codebeispiele, um diese Probleme zu beheben, werden natürlich im Artikel zur Verfügung gestellt. Im Idealfall wird der User sprichwörtlich bei der Hand genommen werden und zu seinem Ziel begleitet. Beim Design sollte möglichst auf Ablenkungen verzichtet werden, sogar eine gesamte Navigation kann wegfallen. Auch die Phrase “404-Error” oder ähnliches sollte man möglichst vermeiden, sie hilft dem User nicht sondern verwirrt ihn eher. Am besten ist es, diese Wörter durch eine kurze Einleitung zu ersetzen, den Sachverhalt kurz und prägnant zu erklären und weitere Schritte vorzuschlagen.

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Auch Coding Horror ist bei der Gestaltung von 404-Fehlerseiten ähnlich kritisch, geht aber einen Schritt weiter. Der Fehler soll direkt  im Hintergrund von der Seite erkannt beziehungsweise verarbeitet und in Lösungsvorschläge umgewandelt werden. Dies können zum Beispiel inhaltlich verwandte Seiten sein, die anhand der Adresse herausgefunden werden – So soll quasi die Benutzung einer Suchbox umgangen werden. Im Falle, dass kein passender Inhalt gefunden wird, kann versucht werden dem Besucher die Top-Einträge der Seite schmackhaft zu machen. Ein Onlineshop würde im besten Fall die meist gekauften Produkte anbieten und die Kunden doch noch zu einem Kauf bewegen. So wird sogar eine Fehlerseite zur Chance!

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Habt ihr noch weitere Vorschläge oder besonders herausstechende Beispiele? Dann schlagt diese bitte im Kommentarbereich vor.