Facebooks unaufhaltsames Wachstum visualisiert

Facebook entpuppt sich immer mehr als nicht aufzuhaltendes Internet-Phänomen und ist seinen Mitbewerbern unbestreitbar ein Dort im Auge. Das Social Network wächst von Monat zu Monat immer weiter und stiehlt der Konkurrenz User auf vielen Fronten. Dass nicht nur andere Social Networks darunter leiden und wie immens der Aufstieg des Web Services ist, zeigt diese kleine Visualisierung:

Nintendo DSi: Soziales Firmware-Update 1.4 mit Facebook-Support

nintendo_dsi_facebookNintendo hat heute weltweit eine neues Firmware-Update für den Nintendo DSi veröffentlicht, das die Version von 1.3 auf 1.4 anhebt. Leider fallen die Aktualisierungen bei den Konsolen des japanischen Traditionsherstellers nicht ganz so üppig aus, wie man es zum Beispiel von Apple beim iPhone gewöhnt ist: Der doch recht große Sprung in der Versionsnummer bringt keine großen Änderungen, sondern hauptsächlich nur die auf der E3 angekündigte Integration von Facebook, durch die man Fotos direkt auf das Social Network hochladen kann.

Auch Microsoft hat auf der E3 dieses Jahr eine Facebook-Unterstützung (zusammen mit der von Twitter) groß angepriesen, die aber höchstwahrscheinlich deutlich umfangreicher wird, als jene von Nintendo. Diese Entwicklungen zeigen, dass der soziale Trend selbst an den Konsolenherstellern nicht spurlos vorbeizugehen scheint.

[via Nintendo-Online]

Doodle Jump: Kurzweiliger Spielspaß auf dem iPhone

doodle_jumpEigentlich bin ich ja nicht unbedingt derjenige, der (unsinnig) viel Geld im AppStore für alle möglichen Spielereien ausgibt. Vor allem die 1 Euro Programme und Spiele stellen sich dann nach einigen Tagen oft als langweilig und trist heraus. Doodle Jump Doodle Jump - BE WARNED: Insanely Addictive! (0,79 €) zeigt, dass Ausnahmen noch immer die Regel bestätigen, denn so lange, wie mich dieses App gefesselt hat, konnten mich noch fast kein Spiel auf dem iPhone motivieren.

Im Grunde ähnelt das Spielprinzip jenem von Papi Jump PapiJump (kostenlos) sehr, es bringt jedoch ein paar mehr Spiel-Elemente ein, die es zu einem noch spaßigeren Minispiel machen. Es geht darum, mit dem Spielcharakter möglichst weit über die Plattformen nach oben zu hüpfen und dabei allen möglichen Gefahren auszuweichen oder diese durch einen Fingertipp abzuschießen.

Zusätzlich verleiht die Facebook-Anbindung Doodle Jump via Facebook Connect einen sozialen Aspekt, wordurch man sich mit seinen Freunden auf der Highscore-Liste messen kann. Falls ihr zum Beispiel einmal längere Zeit alleine mit dem Zug unterwegs seid, könnt ihr bei Doodle Jump getrost zugreifen, um eurer Langeweile den Kampf anzusagen.

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Doodle Jump in Doodle Jump - BE WARNED: Insanely Addictive! (0,79 €)kaufen

Facebook wächst weiter und weiter (und weiter) …

Während der alt eingesessene Social-Network-Riese MySpace derzeit mit einem Einbruch der Besucherzahlen zu kämpfen hat und sich selbst in einer Identitätskrise wiederfindet, hat Facebook, der neue Stern am Web-Himmel, immer mehr Grund sich zu freuen. Wie der CEO von Facebook – Mark Zuckerberg – in einem Blogpost bekannt gegeben hat, konnte das Social-Network zum ersten Mal die 250 Millionen Benutzer-Grenze erreichen. Eine wahrlich erstaunliche zahl, wenn man bedenkt, dass diese Zahl vor drei Monaten erst bei 200 Millionen und im Januar bei ca. 150 Millionen stand. Facebook scheint sich also weiterhin prächtig zu entwickeln – ich bin gespannt, wie lange das noch so weitergeht und auch Facebook wieder von einem Konkurrenten abgelöst wird?

Das neue Facebook-Headquarter von Innen

Ich finde es ja immer wieder sehr interessant eine Führung durch die Büro-Räume der jungen Start-Ups in Form eines Videos zu bekommen. Wie Twitter vor ein paar Monaten sind auch die Mitarbeiter von Facebook jetzt in ein neues Gebäude umgezogen und haben nun mehr Platz sich bei der Arbeit – und zahlreichen Freizeit-Aktivitäten – so richtig auszutoben. TechCrunch hatte die Gelegenheit den Rundgang auf Video festzuhalten:

Flock 2.5 – Social Browser mit Twitter und Facebook Chat

flock-logoFlock, der selbsternannte Social Web Browser, ist in der Version 2.5 erschienen und bringt einige interessante Neuerungen mit, die Flock noch weiter ins soziale Netz einbindet. Direkt nach der Installation bekommt man die Möglichkeit, sich in einige der über 20 unterstützen Dienste einzuloggen und die angebotenen Services damit direkt über das Browserinterface in Anspruch zu nehmen. In der aktuellen Version wurde die schon Twitter-Funktion weiter verbessert und ein globaler Facebook Chat zur Status-Leiste hinzugefügt. Besonders letzteres Feature ist für regelmäßige Nutzer von Facebook außerordentlich nützlich.

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Technisch basiert Flock 2.5 immer noch auf der Gecko-Engine von Mozilla, die auch beim Firefox zum Einsatz kommt. Alle neuen HTML/CSS Spezifikationen  werden daher ohne Probleme unterstützt. Obwohl der Browser einige interessante Ansätze im Bereich des Social Networkings bietet, konnte er trotzdem bisher nicht wirklich Fuß fassen. Von bisher 7,5 Millionen Downloads nützen Flock gerade einmal 1,1 Millionen User regelmäßig.

Facebook Connect Integration schreitet vorran

Facebook PlatformKaum schraubt man mal einige Tage die Internet-Nutzung zurück, um genügend Zeit ins Lernen zu investieren, schon schaltet Digg die lange angekündigte Integration von Facebook Connect frei und ermöglicht es damit über 200 Millionen Facebook-Mitgliedern sich auf dem populären Social News Dienst ohne zusätzliche Registrierung anzumelden. Bereits registrierte User können ihren bestehenden Digg-Account mit dem Facebook-Pendant verbinden. Dies hat Kevin Rose am Mittwoch im offiziellen Blog bekannt gegeben.

Auch bei den deutschsprachigen Seiten gab es in den vergangenen Tagen/Wochen einige Integrationen von Facebook Connect zu vermelden. Neben Bild.de hat gestern auch das Wissensportal Wer-Weiss-Was.de die Anmeldung für Facebook-User freigeschaltet.

Es sieht also fast danach aus, als ob sich Facebook Connect zum Standard in Sachen Single Sign-On entwickelt. Die Unterstützung von OpenID sollte die restlichen Kritiker noch überzeugen. Doch was wir sein, wenn Facebook in ein oder zwei Jahren wieder von der Bildfläche verschwunden ist, wie schon zahlreiche andere Webdienste vorher?

Social Networks in Österreich: Die Facebook-Ära

Sowohl die heimischen Social Networks als auch die Konkurrenz-Dienste aus dem Ausland müssen sich auf dem österreichischen Markt nun sehr warm anziehen und sich auf einen neuen Mitbewerber einstellen, der vor einigen Monaten noch so gut wie keine Bedrohung war. Die Rede ist natürlich von Facebook, das innerhalb kürzester Zeit zum meistgenutzten Social Network in Österreich aufgestiegen ist und dessen Nutzerzahlen derzeit sprichwörtlich explodieren.

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Obwohl die Statistiken bei Google Trends auf geschätzten Werten basieren und es in der Realität sicherlich Abweichungen gibt, bekommt man einen ziemlich guten Einblick in die derzeitige Entwicklung.

Es beginnt sozusagen gerade das Facebook-Zeitalter in der österreichischen Social-Networking-Geschichte. Der Beste hat sich  - wie auch schon bei den Dinosauriern - gegen die Schwächeren durchgesetzt. Bleibt nur noch offen, wann und durch wen der Asteroiden-Einschlag ausgelöst wird und die Karten neu gemischt werden.

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PS: Georg Holzer hat auf seinem Blog im März bereits eine ähnliche Entwicklung entdeckt, ich versuche in den kommenden Tagen sein Diagramm, das auf aktuellen Zahlen basiert, weiterzuführen und zu aktualisieren.

[Nachlese: Bericht vom Januar 2009]

Facebook öffnet sich weiter: Zugriff auf den Activity Stream

Seit dem vorherigen Relaunch der neuer Home-Seite von Facebook wurde der Newsfeed und die darin enthaltenen Status Updates als zentrales Element positioniert, jedoch war es Entwicklern bis heute nicht möglich über die API darauf zuzugreifen. Genau aus diesem Grund sind Desktop-Programme oder auch Webservices für Facebook, die bei Twitter regelrecht wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, eher selten anzutreffen.

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Dieser Umstand soll sich jetzt aber schnellstens ändern: Wie Facebook gestern in einem Blogpost auf dem offiziellen Blog und gleichzeitig auf einem Entwickler-Event verkündet hat, wird sich das Social Network in Zukunft noch weiter für Drittentwickler öffnen. Die neue Facebook Stream Open API bietet für Entwickler nun die Möglichkeit auf das zentrale Element von Facebook – den Stream eines Benutzers – zuzugreifen, diesen zu filtern oder mit anderen Daten neu anzuordnen. Die Autorisierung funktioniert natürlich ohne erneute Eingabe des Passworts über die bekannte Facebook Connect API. Damit können die Funktionern der Home-Seite komplett auf den Desktop verlagert werden, wie es bei Twitter mit den zahlreichen Clients bereits üblich ist. Eine Demo-Applikation zum Ausprobieren auf Basis von Adobe AIR wurde im Anschluss an die Präsentation veröffentlicht. Außerdem ist der Facebook-Stream ab sofort in Seesmic Desktop integriert und kann somit parallel zum Twitter-Feed angezeigt werden.

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[via Netwertig]

Das neue Facebook – die Evolution von Twitter

Es gibt gewisse Dinge, die mich an Twitter bis heute stören. Das größte Problem davon ist zweifelsohne, dass man in San Francisco zu glauben scheint, ohne einer Weiterentwicklung des Services immer mehr User gewinnen zu können. Der Erfolg gibt ihnen zwar noch recht, aber über längere Zeit kann das nicht gut gehen. Viele der zusätzlichen Funktionen werden zwar schon von Dritt-Entwicklern angeboten, jedoch will ich das Webinterface von Twitter nützen und von den vielen Usability-Features profitieren. Die größte sichtbare Neuerung in der letzten Zeit war die Änderung des Designs und auch das waren nahezu nur kosmetische Eingriffe. Während Twitter zwar dauernd Verbesserung im Hintergrund durchführt und es mittlerweile gschafft hat einigermaßen stabil zu laufen, kann man sich nicht nur auf die Bereitstellung des Services konzentrieren, sondern muss den Usern auch von Zeit zu Zeit etwas neues geben.

Genau das hat Facebook gestern/heute ein weiteres mal gemacht und den nächsten Schritt im Kampf gegen Twitter und Friendfeed eingeleitet. Die vorgenommenen Änderungen würde ich als direkte Angriffe auf Twitter werten, da das ganze doch schon sehr an den Dienst erinnert. Obwohl sie bereits vorher mit dem Newsfeed und den Status Updates ähnliche Funktionen geboten haben, werden diese konsequent weitergedacht und in Richtung “instant communication” geändert.

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Wie man auf dem Preview-Bild erkennen kann, wurde die neue Home-Seite von Facebook sehr auf den Newsfeed und die Status Updates von den Freunden ausgerichtet und genau hier sieht Facebook seine stärken. Die starke Verbindung mit den richtigen Freunden im Leben. Mit einem prägnanten “What’s on your mind?” wurde das von Twitter eingeführte “What are you doing?” übernommen und passend umformuliert. Eigentlich antworten viele Twitter-User bereits mehr der Frage von Facebook und nicht der, die bei Twitter am Seitenanfang gestellt wird. Die Nachrichten können direkt im “Publisher” mit zusätzlichen Inhalten wie Bildern, Videos und Links angereichert werden und können so mehr Informationen übermitteln als der reine Text bei Twitter.

Die wohl wichtigste Funktion, die man bei Twitter noch immer vermisst, befindet sich bei Facebook ab sofort auf der linken Seite. Status-Nachrichten lassen sich nach Freundes-Gruppen filtern und einteilen. Man sieht nur jene Updates, die man zur Zeit anfordert und lesen möchte. Zusätzlich wurden die Application-Bookmarks von der unteren Leiste entfernt und direkt unter die Filteroptionen platziert. Die letzte große Änderung bezieht sich auf die Profile und Business Pages. Diese verbrachten bis vor kurzem ein getrenntes Dasein und hatten nicht viel gemeinsam. Diese werden miteinander verschmolzen und auch gewerbliche Nutzer kommen endlich in den Geschmack von Status Updates – ähnlich wie bei Twitter!

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Zusammen mit Facebook Connect, das ich übrigens als eine der größten Innovationen auf dem Markt in der letzten Zeit ansehe, könnte sich Facebook schön langsam wirklich als die Zentrale Stelle für Informationen über Freunde und Bekannte im Internet entwickeln. Man bekommt die Möglichkeit die Aktivitäten seiner Freunde nicht nur auf Facebook, sondern im gesamten Web, zu verfolgen und immer auf dem Laufenden zu sein. Natürlich nur sofern diese das wollen.