Das Leben ist eine Suche

Anlässlich des Starts von Google Street View hat es sich der Suchgigant nicht nehmen lassen, uns an der emotionalen Ader zu packen und eine Liebesstory vom Feinsten zu präsentieren:

http://www.youtube.com/watch?v=tov8ebKbiTI

Was Steve Jobs an Android nicht gefällt …

… hat er heute ganz persönlich bei der Offenlegung der Geschäftszahlen des abgelaufenen Quartals zum Besten gegeben. Ich bin schon gespannt, welche Zahlen in ein paar Tagen dann von Google kommen …

http://www.youtube.com/watch?v=hUQVIqjkzD4

Google TV wird endlich konkreter

Bisher hat man Google TV nur aus einer vagen Ankündigung seitens des Suchmaschinengiganten und ein paar Demo-Videos von bereits fertigen Prototypen gekannt. Genaue Infos sowie eine komplette Featureliste fehlten ebenso, wie eine offizielle Website, die den Endkunden das Produkt ein wenig näher bringt. In diesen zwei Punkten hat Google jetzt endlich Fortschritte gemacht und eine Produktseite veröffentlicht. Zusätzlich wurden mit einem aufklärenden Blogbeitrag eine ganze Reihe von Partnern präsentiert, die ihre Inhalte mit dem Gerät in die Wohnzimmer bringen wollen. Ganz vorne dabei die amerikanischen Fernsehsender CNN, HBO und NBC, aber natürlich auch Streaming-Dienste wie Netflix, YouTube und Amazon Video on Demand. Google scharrt hier ganz bewusst eine Menge hochkarätige Partner um sich, immerhin geht es ja um die zukünftige Herrschaft über die Wohnzimmer – und dieses Feld könnte umkämpfter nicht sein. Microsoft hat mit den Media Center-PCs und der Xbox 360 zwei Konkurrenz-Produkte, Apple hat erst gerade sein Apple TV einer Generalüberholung unterzogen, Launch-Partner Sony hat ebenfalls noch das eigene Produkt, die Play Station 3, und dann gibt es noch viele andere Media-Center-Lösungen wie Boxee und Plex, die keinesfalls zu unterschätzen sind. Man darf also gespannt sein, wie sich die Lage vor unseren Fernsehern entwickelt …

Google Mobile mit Push-Notifications

Wie Google heute in ihrem Mobile-Blog angekündigt hat, ist das Google Mobile iOS-App ab heute in der Lage, Push-Notifications für Kalender-Einträge und neue Nachrichten in Gmail zu erhalten. Alle Nutzer des hervorragenden Gmail WebApps kommen damit in den Genuss von Echtzeit-Benachrichtigungen und könnten eigentlich Apples integriertes Mail-Programm komplett umgehen.

Außerdem werden nun Informationen über Flüge, Wetter, Aktien-Kurse und Währungs-Umrechnungen direkt angezeigt, ohne das man den Suche-Button benutzen muss.

Chrome Webstore: Google braucht gar kein Betriebsystem!

Schon seit Mai sind Googles Absichten bekannt, einen eigenen Store für WebApps aufzumachen, der direkt in Chrome – den hauseigenen Browser – eingebunden wird. Auf diese Weise sollen normale Anwendungen und sogar grafisch aufwändige Spiele direkt im Browser ausgeführt werden. Der Clou daran, es werden lediglich Links zu den Files im Internet angelegt, eine “echte” Installation, wie sie normalerweise auf der Festplatte üblich ist, wird nicht benötigt.

Auf der GDC Europe, eine Entwickler-Messe, die im Vorfeld der Gamescom in Köln stattfindet, haben Mark DeLoura und Michael Mahemoff von Google weitere Informationen über den Chrome Webstore veröffentlicht. Entwicklern wird komplette Freiheit über die Art und Technologie der WebApps gelassen. Ob die Programme und Spiele in HTML5 und Javascript oder Flash geschrieben werden ist komplett in der Hand der Publisher. Für Spiele könnten vor allem die Native Client und Web GL-Technologien interessant sein, die das Ausführen von nativen Maschinencode direkt im Browser erlauben und damit eine dementsprechend hohe Performance an den Tag legen. Aber auch Javascript schafft  in den heutigen Browser-Implementierungen bereits eine sehr hohe Leistung, immerhin hat Googles Web Toolkit-Team erst vor kurzem einen HTML5-Port von Quake II vorgestellt.

Nach der Entwicklung können die WebApps dann zusammen mit ein paar zusätzlich notwendigen Informationen (Meta-Daten, Icons, etc) in den Chrome Webstore hochgeladen werden. Einen Approval-Prozess wie bei Apples App Store soll es laut Google in der Regel nicht geben. Ebenfalls gibt es keine Umsatzbeteiligung von Google, lediglich eine Abwicklungs-Gebühr von ungefähr 5% behält sich der Suchmaschinen-Gigant. Bezahlen können Kunden wie auch schon im Android Market über Google Checkout, das eine einfache Transaktion ermöglicht. Neben kostenlosen und  kostenpflichtigen Programmen gibt es auch noch die Möglichkeit, gratis Test-Versionen anzubieten. Leider gibt es noch kein einheitliches In-App-Kauf-System, dieses soll jedoch später nachgereicht werden. Google erlaubt jedoch großzügigerweise die Einbindung von externen Plattformen.

Ich bin mir derzeit ziemlich sicher, dass Google mit dem Chrome Webstore den nächsten großen Wurf landen könnte. Wenn diese Technologie nämlich dann noch in das eigenen Chrome OS-Betriebssystem eingebunden wird, und davon gehe ich mal stark aus, dann hat Google eine Plattform für nahezu alle Computer dieser Welt geschaffen und so auf einen Schlag die größtmögliche Marktabdeckung erreicht. Immerhin lässt sich der Chrome-Browser auf  Windows-, Linux- und Mac-Computern installieren.

Weitere Screenshots findet ihr übrigens bei 1UP!

YouTube überarbeitet mobiles WebApp

YouTube hat heute in der Nacht die mobile Web-Seite für das iPhone und den iPod Touch komplett überarbeitet und damit einen weiteren Schritt weg von nativen Apps hin zu web-basierten Angeboten gemacht. Die Seite macht einen außerordentlich aufgeräumten Eindruckt und bietet nahezu alle Funktionen, die die YouTuber-Herzen begehren. Außerdem lassen sich Videos jetzt – im Gegensatz zu Apples installiertem App – auch in höherer Qualität anzeigen und wurden zudem in meinem kurzen Test um einiges schneller geladen.

Damit führt Google den in den vergangenen Monaten bereits gezeigten Trend zu Web-Applikationen fort und verbessert Schritt für Schritt sein mobiles Online-Angebot. Ich kann Googles Motivation hinter dem Ganzen jedoch sehr gut verstehen. Immerhin können WebApps schneller angepasst und verändert werden, brauchen keine zeitaufwändigen Updates und kommen gänzlich ohne eine Kontrolle bzw. Beschränkung seitens Apple aus.

[Screenshot by 9 to 5 Mac]

Das war die Google I/O 2010 (in Videos)

In den vergangenen zwei Tagen hat Google ein wahrhaftiges Ankündigungsfeuerwerk auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz Google I/O gezündet: Google App Engine for Business, Chrome Web Store, WebM, Google Font API, Öffentliches Google Wave, Google Latitude API, Google Storage for Developers, Google Buzz API und natürlich nicht zu vergessen Android 2.2 (FroYo) und  Google TV. Es war nicht leicht bei der Masse an neuen Informationen den Überblick zu bewahren. Wer abschließend noch eine “kleine” Zusammenfassung über die Neuigkeiten haben will, dem lege ich diese zwei Videos an Herz:

Mehr Material bzw. fast alle Videos von der Google I/O findet ihr natürlich auf der offiziellen YouTube-Seite von Google!

Googles unglaubliche Server-Ressourcen [Infografik]

Bereits Mitte des Jahres 2006 war Google – eigentlich bekannt durch die sehr erfolgreiche Suchmaschine – der weltweit viertgrößte Serverhersteller. Der Grund ist  ganz einfach, dass Google sich seine eigene Hardware für die zahlreichen Rechenzentren baut und dabei besonders kosteneffizient und redundant vorgeht. Zu dem Thema gibt es heute bei Gizmodo eine ziemlich erstaunliche Infografik über die unglaubliche Server-Anzahl bei Google – verglichen zu anderen Branchengrößen:

(auf das Bild klicken für die große Version)