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iPhone 3GS – Abschließendes Fazit

Dienstag, August 11th, 2009

Die drei Testwochen, in dem mich das iPhone 3GS im Rahmen der Mobileblogger.at-Aktion durch den Alltag begleitet hat, sind schneller vergangen als mir recht war. Kaum hat man sich an die vielen Vorzüge des neuen Modells gewohnt, schon muss man es wieder abgeben. Die kurze Zeit hat aber absolut ausgereicht, damit ich mir ein Bild des Geräts machen kann, vor allem, da mir die Software ja bereits größtenteils von meinem alten iPhone 3G bekannt ist und sich im Grunde nur das Innenleben verändert hat. Dieser Post soll einerseits als Zusammenfassung bzw. Inhaltsverzeichnis der Aktion dienen und andererseits nochmals ein abschließendes Fazit und meinen Gesamteindruck des iPhone 3GS zum Ausdruck bringen.

iphone_3gs

Das iPhone 3GS bietet vor allem eines: Mehr Speed! Geschwindigkeit steht absolut im Mittelpunkt dieses kleinen Hardware-Updates und das fällt auch schon in den ersten paar Minuten auf, als ich das Gerät in die Hände bekommen habe. Fast alle Programme starten mit sichtlich weniger Verzögerung – sogar das Kontaktverzeichnis öffnet sich fast ohne die gewohnte Ladezeit. Auch bei Ressourcenintensiven Spielen und im Javascript-Performance-Test gewinnt das iPhone 3GS klar gegen den iPod Touch 2G und das iPhone 3G.

Das zweite signifikante Upgrade des neuen Modells umfasst eine deutlich verbesserte Kamera, mit der Bilder nun mit 3 Megapixeln aufgenommen werden können. Im Vergleich zur Konkurrenz ist das zwar noch immer nicht das Gelbe vom Ei, aber immerhin schon einmal mehr als zwei. Der integrierte Autofokus lässt sich direkt über den Touchscreen bedienen und rundet die Kamerafunktionen angenehm ab. Mittels einem Fingertip auf den Bildschirm wird dabei genau der Bereich scharf gestellt, den man zuvor berührt hat.

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Als nettes Feature nebenbei kann man die Videoaufnahme und -bearbeitung sehen. Jailbreak-Benutzer kamen zwar bereits schon bei den Vorgängern in Genuss dieser Funktionen, eine offizielle Unterstützung kann man aber trotzdem nur begrüßen.

Über den elektronischen Kompass werden erstmals Augmented Reality-Apps mit dem iPhone möglich, auch wenn diese offiziell noch nicht im AppStore erlaubt sind. Im Programm “Maps” kann die Karte nun automatisch je nach Blickwinkel ausgerichtet werden. So fällt es sicherlich leichter sich zurecht zu finden. Leider wurde die Google Streetview-Ansicht vom T-Mobile G1 nicht ins iPhone übernommen.

iphone_3gs_maps

Für alle, die sich erst jetzt ein iPhone zulegen, würde ich auf alle Fälle raten ein paar Euro mehr zu zahlen und das iPhone 3GS auszuwählen. Auf den ersten Blick sind es zwar nur sehr wenig Unterschiede, die aber sehrwohl einiges ausmachen. Das Interface reagiert zackiger und macht die Benutzung intuitiver, weil die Eingaben schneller umgesetzt werden.

intro-iphone-everything-20090608

Um einen noch besseren Eindruck des Geräts zu bekommen, hier die Beiträge, die seit dem 20. Juni 2009 entstanden sind:

  1. Mein “Mobileblogger” iPhone 3GS ist da
  2. TwittARound bald im AppStore?
  3. Google Latitude endlich auch am iPhone (und warum es so lange gedauert hat)
  4. Das iPhone 3GS im Javascript-Performance-Test
  5. Doodle Jump: Kurzweiliger Spielspaß auf dem iPhone
  6. MobileMe iDisk-App endlich veröffentlicht
  7. Nike+ am iPhone 3GS

Mit diesem Blogpost endet meine Mobileblogger.at iPhone 3GS-Berichterstattung. Natürlich gibt es hier weiterhin viele Neuigkeiten rund um Apples Smartphone und den Mitbewerbern.

Zum Abschluss gibt es noch eine kleine Foto-Galerie mit Bildern meines iPhone-Duos, die so ganz nebenbei mal entstanden sind:

Nike+ am iPhone 3GS

Dienstag, August 4th, 2009

intro-iphone-nikeplus-20090608Vor schon fast 1 1/2 Jahren konnte ich mich durch Nike+, einem Service von Nike und Apple, der zu noch mehr Motivation im Laufsport führen soll, endlich für den Laufsport begeistern. Damit das Ganze funktioniert, sendet ein spezieller Sensor in der Laufschuh-Sohle während des Trainings aktuelle Daten kabellos auf den iPod und informiert dadurch über den zurückgelegten Weg, die Dauer und Geschwindigkeit sowie die verbrauchten Kalorien. Nebenbei wird der Fortschritt gespeichert und beim nächsten Synchronisieren auf die Onlineplattform von Nike+ übertragen, um sich gegen andere Personen bei globalen Herausforderungen zu messen oder einfach nur um sein persönliches Training zu überwachen. Natürlich werden die Anstrengungen der körperlichen Betätigung durch beliebige Klänge aus dem iPod-Musik-Sortiment aufgeheitert und ein vorher bestimmter Power-Song hilft beim Überdauern von jeglichen Müdigkeitsphasen. Zusätzlich wird der Fortschritt regelmäßig von einer digitalen Stimme direkt über die Kopfhörer mitgeteilt – einen Blick aufs Display kann man damit gerade bei schlechtem Wetter verhindern.

Mit dem iPhone 3GS kann man diesen Dienst erstmals auch von einem iPhone aus nützen – ein entsprechender Empfänger befindet sich bereits im Gerät und kann in den Einstellungen unter “Nike + iPod” aktiviert werden. Somit wird das iPhone nicht nur zum täglichen Begleiter, sondern auch zum Lauf-Companion und macht sich in der neuen Rolle ziemlich gut. Ich habe das Feature bereits ausprobiert und kann keine Nachteile im Gegensatz zu meinem iPod ausmachen. Leider werden die Eigenheiten des iPhones, wie zum Beispiel GPS, nicht genutzt, wodurch Apple eine noch bessere Erfassung der Daten erreichen könnte und dem Nutzer zusätzlich einen Grund gibt, vom iPod auf das iPhone 3GS umzusteigen.

Mir hat diese digitale Hilfe wahnsinnig viel gebracht, um die Motivation aufrecht zu erhalten und die Läufe selbst ein wenig interessanter zu gestalten. Wenn sich die gemütliche Couch also oftmals gegen das anstrengende Lauftraining durchsetzt, ist die Anschaffung des Gadgets allemal eine Überlegung wert. Vor allem mit ein paar Freunden oder der Teilnahme an weltweiten Herausforderungen steigt der Drang sich möglichst oft an die frische Luft zu begeben und spornt zu neuen Höchstleistungen an.

Eines muss jedoch klar sein, laufen muss man trotz neuester Technik weiterhin mit der eigenen Muskelkraft ;)

MobileMe iDisk-App endlich veröffentlicht

Donnerstag, Juli 30th, 2009

Für alle stolzen Besitzer einer MobileMe-Mitgliedschaft, die auch ein iPhone oder einen iPod Touch ihr Eigen nennen dürfen, gibt es ab sofort im AppStore das offizielle und kostenlose MobileMe iDisk MobileMe iDisk von Apple. Damit können alle Inhalte und Dateien, des Onlinespeicherdienstes direkt, die vom iPhone OS unterstützt werden abgerufen und verwendet werden. Darunter fallen zum Beispiel sämtliche Quicktime-Filme, Musik, Bilder, MS Office-Dokumente oder PDFs.

Im Grunde bietet das Programme ähnliche Möglichkeiten, wie die Web-Oberfläche von MobileMe. Es ist sogar möglich, seine Dateien für bestimmte Personen freizugeben und diese via Mail darüber zu benachrichtigen. Für regelmäßige Benutzer des Services bietet das offizielle App deswegen eine ausgezeichnete Möglichkeit diese Dinge auch unterwegs zu erledigen.

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Falls ihr noch kein MobileMe-Mitglied seid, könnt ihr es hier übrigens 60 Tage gratis testen.

Doodle Jump: Kurzweiliger Spielspaß auf dem iPhone

Dienstag, Juli 28th, 2009

doodle_jumpEigentlich bin ich ja nicht unbedingt derjenige, der (unsinnig) viel Geld im AppStore für alle möglichen Spielereien ausgibt. Vor allem die 1 Euro Programme und Spiele stellen sich dann nach einigen Tagen oft als langweilig und trist heraus. Doodle Jump Doodle Jump - BE WARNED: Insanely Addictive! (0,79 €) zeigt, dass Ausnahmen noch immer die Regel bestätigen, denn so lange, wie mich dieses App gefesselt hat, konnten mich noch fast kein Spiel auf dem iPhone motivieren.

Im Grunde ähnelt das Spielprinzip jenem von Papi Jump PapiJump (kostenlos) sehr, es bringt jedoch ein paar mehr Spiel-Elemente ein, die es zu einem noch spaßigeren Minispiel machen. Es geht darum, mit dem Spielcharakter möglichst weit über die Plattformen nach oben zu hüpfen und dabei allen möglichen Gefahren auszuweichen oder diese durch einen Fingertipp abzuschießen.

Zusätzlich verleiht die Facebook-Anbindung Doodle Jump via Facebook Connect einen sozialen Aspekt, wordurch man sich mit seinen Freunden auf der Highscore-Liste messen kann. Falls ihr zum Beispiel einmal längere Zeit alleine mit dem Zug unterwegs seid, könnt ihr bei Doodle Jump getrost zugreifen, um eurer Langeweile den Kampf anzusagen.

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Doodle Jump in Doodle Jump - BE WARNED: Insanely Addictive! (0,79 €)kaufen

Das iPhone 3GS im Javascript-Performance-Test

Sonntag, Juli 26th, 2009

Wie ich in meiner bisherigen Testzeit feststellen konnte, ist der Geschwindigkeitszuwachs einer größten Vorteile des neuen iPhone 3GS. Nicht nur die nativen Programme starten schnell und fast schon ohne Verzögerung, auch ganz gewöhnliche Internetseiten bauen sich zügiger auf. Ich habe heute am Nachmittag einen kleinen Javascript-Benchmark gestartet und das iPhone 3GS gegen das etwas ältere iPhone 3G und das T-Mobile G1 (HTC Dream) antreten lassen. Für den Test wurden die zwei Benchmarks Dormaeo und Sunspider verwendet, die sich als Standard bei modernen Browsern etabliert haben. Leider konnte ich weder die iPhones noch das T-Mobile G1 dazu bringen, Googles V8-Benchmark zu absolvieren.

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Bei beiden Testdurchläufen habe ich ähnliche Ergebnisse zur verbesserten Geschwindigkeit des iPhone 3GS erhalten, die sich ca. bei der von Apple angegebenen 2-fachen Performance einpendelt. Aber seht selbst:

Google Latitude endlich auch am iPhone (und warum es so lange gedauert hat)

Samstag, Juli 25th, 2009

google latitudeSchon seit geraumer Zeit arbeitet Google an der Umsetzung seines Lokalisierungs-Dienstes Latitude für das iPhone. Der Service, der übrigens bereits seit Februar auf anderen Geräten ohne Probleme funktioniert, kann dazu verwendet werden, die genaue Position via integriertem GPS zu ermitteln und diese für all seine Kontakte sichtbar zu machen. Natürlich lässt sich Funktion zum Schutz der Privatsphäre für einige Freunde auch in der Genauigkeit beschränken oder komplett deaktivieren, sodass man auf deren Karte nicht mehr erscheint. Damit hat Google auch meinen Kritikpunkt im Gegensatz zu Yahoos Fire Eagle ausgemerzt. Zuvor war es nämlich nicht möglich, die Änderungen pro Kontakt zu machen, sondern nur eine globale Einstellung zu tätigen.

latitude

Das WebApp erledigt im Grunde alle Aufgaben der nativen Pendants auf anderen Geräten – mit einer Ausnahme: Die Position wird nicht fortlaufend im Hintergrund aktualisiert. Der Browser muss immer geöffnet sein, um Daten an den Dienst senden zu können. Warum dies so ist, erklärt Google selbst im folgenden Blogpost:

We worked closely with Apple to bring Latitude to the iPhone in a way Apple thought would be best for iPhone users. After we developed a Latitude application for the iPhone, Apple requested we release Latitude as a web application in order to avoid confusion with Maps on the iPhone, which uses Google to serve maps tiles.

Sollte es bei der Einrichtung Probleme geben, findet ihr hier eine umfassende Hilfe-Datenbank. Gerade in der deutschsprachigen Version von Google Latitude scheint es noch ein kleines Problem mit der Darstellung der Menüleiste am unteren Displayrand zu geben: Hier werden nicht alle Einträge angezeigt.

TwittARound bald im AppStore?

Donnerstag, Juli 23rd, 2009

Durch den integrierten digitalen Kompass im neuen iPhone 3GS werden richtige Augmented Reality Programme erstmals auf einem Apple Smartphone möglich und somit ist auch der Weg für eine Heerschar interessanter Apps geebnet.

TwittARound ist ein Twitter-Client, der sich diese Möglichkeit zu Nutzen macht und Twitter-User in der näheren Umgebung auf dem Kamerabild einblendet. Je nachdem, in welche Richtung man mit seinem iPhone zeigt, werden die passenden Tweets und User nachgeladen und quasi über die Umgebung gelegt.

Leider ist es derzeit noch nicht sicher, ob wir diese Anwendung jemals im AppStore erblicken werden. Durch Apples restriktive SDK-Richtlinien ist der Zugriff auf das Kamera-Bild im Hintergrund offiziell (noch) nicht erlaubt und somit ist eine Veröffentlichung zu diesem Zeitpunkt mehr als fraglich.

Mein “Mobileblogger” iPhone 3GS ist da

Montag, Juli 20th, 2009

Pünktlich wie erwartet ist gerade eben mein iPhone 3GS Testgerät angekommen, das mich in den nächsten drei Wochen meiner Ferienzeit begleiten wird und ausführlich getestet wird. Ich freue mich schon auf die Testzeit und natürlich auch auf die vielen Berichte der 2. Gruppe auf Mobileblogger.at, wo ab sofort auch meine Berichte zum iPhone 3GS syndiziert werden.

Als früherer iPhone 3G Besitzer fällt für mich der (eigentlich sehr schöne) Moment des Einrichtens beim Nachfolgermodell fast weg. Man kann automatisch ein Backup vom alten Modell einspielen lassen und findet somit bereits kurz nach dem ersten Einstecken ein vollkommen eingerichtetes Telefon wieder. Weitere Berichte und ein kurzer Ausblick kommen dann in den nächsten Tagen.

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Jetzt doch dabei: iPhone 3GS Mobileblogger.at Testaktion

Samstag, Juli 11th, 2009

mobileblogger

Ganz ähnlich wie damals bei der Testaktion zum T-Mobile G1, bin ich nun auch diesmal in der 2. Runde doch noch dabei und kann das iPhone 3GS während der dreiwöchigen Testzeit auf Herz und Nieren testen. Neben mir haben es auch noch die österreichischen Blogger Dominik Leitner, Andreas Diendorfer, Christoph Lurz, Stephan Forcher, Vinzenz-Emanuel Weber, Daniel Gebhardt und Susanne Zöhrer in die Gruppe der “Auserwählten” geschafft.

Wir werden unsere Geräte voraussichtlich am 20. Juli bekommen und dann kräftig in die Tasten hauen, damit es schon bald neuen Lesestoff auf der Mobileblogger.at-Plattform gibt. Falls ihr spezielle Testwünsche habt, könnt ihr mir das natürlich ganz einfach im Kommentarbereich mitteilen.