Kinect hat sich in den letzten Wochen sicherlich als eines der heißesten und nützlichsten Komponenten für Modder entwickelt. Neue Anwendungsfälle und Integrationen schießen quasi wie Pilze aus dem Boden und erzeugen zumindest bei mir eine große Menge an erstaunen! Der letzte Einsatz für Kinect: Also “Seh-Sinn” für einen Quadrocopter:
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Xbox 360 Kinect gehackt
So schnell kann’s gehen. Aam 4. November wurde ein Open Source-Wettbewerb zum “Öffnen” von Microsofts neuem Xbox 360 Kinect Zubehör eröffnet und bereits sieben Tage später gibt es einen Gewinner. Ein Hacker, der in der Szene unter dem Namen Hector auftritt und sich bereits durch andere Projekte einen ausgezeichneten Ruf schaffen konnt, hat sich an die Arbeit gemacht, einen PC-Treiber für die Sensor-Leiste zu entwickeln. Genau dieser steht jetzt auf GitHub als Open Source-Code zur Verfügung und kann von jedermann in weiteren Projekten verwendet werden. Damit stehen ihm die 3000 USD Preisgeld zu, die von Adafruit ausgeschrieben wurden.
Mit dem Treiber stehen vielen interessanten Projekten nun Tür und Tor offen, denn die Kinect-Hardware bietet einzigartige Funktionen zum kleinen Preis und ist damit äußerst erschwinglich für Hobby-Entwickler. Von kompletter 3D-Körper- und Gesichts- und Stimmerkennung über Positionierung einer Geräusch-Quelle im 3D-Raum bis hin zur Hintergrundgeräuschunterdrückung. Möglich machen das ein Mikrofonarray, ein Tiefensensor und eine RGB-Kamera, die im Zusammenspiel mit der richtigen Software beeindruckende Ergebnisse erzielen können. Man kann gespannt sein, was findige Entwickler aus dem Code herausholen können …
Die Evolution von Videospiel-Controllern …
Microsoft Office 2010 Public Beta gestartet
Über zwei einhalb Jahre sind mittlerweile seit der Veröffentlichung von Microsoft Office 2007 vergangen und es wird schön langsam Zeit für eine neue Version, um wieder kräftig Geld in die Kriegskassen des Redmonder Softwaregiganten zu spülen. Immerhin ist das Geschäft mit der Office-Suite ein lukratives Standbein, das sich Microsoft auch in Zukunft gerne beibehalten und am besten sogar ausbauen möchte: Immerhin entfällt aktuell über ein Drittel des Umsatzes und 60% des Gewinnes auf den Verkauf von Microsoft Office 2007.
Statt totaler Geheimhaltung, wie man es von Apple zum Beispiel gewöhnt ist, schlägt Microsoft mit Office 2010 ähnlich der Windows 7 Veröffentlichung eine komplett andere Richtung ein und stellt ein weiteres mal eine kostenlose Beta-Version zum ausführlichen Testen zur Verfügung. Nach der Technical Preview-Version, die nur einem eingeschränkten Personenkreis zugänglich war, kann bei der Microsoft Office Professional Plus 2010 Beta jeder Benutzer mit einer Live-ID (Hotmail, Live.com) teilnehmen.
Im Produktumfang der Professional Plus-Version kommen zusätzlich zu den allseits bekannten Programmen (Word, PowerPoint, Outlook, Excel) noch einige Weitere hinzu, die wohl dem einen oder anderen bisher noch kein Begriff sein dürften. Sozusagen kann man es auch als Möglichkeit sehen, einmal die komplette Produktpalette auszuprobieren. Mit dabei sind:

Über diesen Link geht es direkt zur Beta-Anmeldung. Ich würde mich über eure Erfahrungs-Berichte freuen!
[via Early Adopter]
Windows 7 Burger mit 7 Fleischschichten endlich besiegt (und auf Video festgehalten)
Zum Launch von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 7 gibt es bei der Fastfood-Kette Burger King in Japan eine ganz besondere Spezialität, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Der Windows 7 Whopper mit unfassbaren sieben Schichten Fleisch-Pattys bringt ganze 770 Gramm auf die Waage und schlägt mit 2120 Kalorien zu Buche. Das entspricht ungefähr dem durchschnittlichen Tagesverbrauch einer Frau. (Mit entsprechenden Beilagen und einem Getränk dürfte dann auch der Tagesverbrauch eines Mannes gedeckt sein)
CheapAssGamer hat einen kleinen Abstecher in das japanische Elektronikviertel Akihabara gemacht, um sich den Whopper mal von der Nähe anzuschauen. Schon allein bei folgendem Video läuft mir das Wasser im Mund zusammen:
Notwendiger Schritt für Microsoft und Bing: Expansion!
Der Suchmaschinen-Markt ist wohl eines der gefürchtetsten Gebiete für Neueinsteiger im Internet-Business. Um gegen den Giganten Google bestehen zu können genügen nicht nur technische Überlegenheit und solide Suchergebnisse weil der Mensch bekanntlich ein Gewohnheitstier ist und sich die schlichte Startseite von Google scheinbar unlöschbar in das Gehirn der Internet-Nutzer eingebrannt hat. Genau diesem Umstand hat sich Microsoft nach den zwei gescheiterten Versuchen (MSN und Live.com) nun bereits zum dritten Mal gestellt und scheint aktuell mehr richitg zu machen als erwartet. Begleitet von einer 100 Millionen teuren Marketing-Kampagne und im erstaunlichen Rückenwind von einigen Bloggern schickt der Softwarehersteller Bing in den Kampf um die wertvollen Marktanteile – mit Erfolg, wie die ersten Statistiken zeigen.
Leider sieht es global gesehen alles andere als rosig für Microsoft aus. Sowohl das hohe Werbebudget als auch die technischen Änderungen sind derzeit nur für den amerikanischen Markt verfügbar. In Europa erhält man beispielsweise weiterhin die Suchergebnisse der alten Live-Suche. Zwar wurde die Oberfläche an das Aussehen von Bing angepasst, die spannenden Features fehlen jedoch gänzlich. Da hilft es auch nicht, dass man über ein kleines Hintertürchen die amerikanische Version aufrufen kann – immerhin ist die Umstellung (zumindest bei mir) nicht von Dauer und revidiert sich von Zeit zu Zeit alleine. Wie das Statistk-Unternehmen comScore zeigt, ist das Interesse an Bing weltweit auch dementsprechend gering. Microsoft sollte alles daran setzen, die internationalen Portale schleunigst auf Vordermann zu bringen und die neue Technologie auch für andere Länder freizuschalten. Vielleicht schaffen sie es dann wenigstens keine Marktanteile zu verlieren!

[via TechCrunch]
Erster Werbespot zu Microsofts Bing.com
Der Suchmaschinen-Gigant Google scheint zum ersten mal wirklich ernsthaft Konkurrenz zu bekommen. Nicht wie erwartet das im Vorfeld sehr gehypte Wolfram Alpha bereitet dem Marktführer Kopfschmerzen, sondern Bing, Microsofts neuer Versuch Google Paroli zu bieten. Bing, das sich selbst als Decision-Engine vermarktet, findet derzeit vor allem wegen den verschiedenen Darstellungsformen, der Gliederung und den guten Suchergebnissen enormen Anklang und Zuspruch. Die Besucherzahlen scheinen täglich zu wachsen und in den kommenden Monaten wird das Produkt zusätzlich von einer 100 Millionen Dollar teuren Marketingkampagne unterstützt.
Heute wurde der erste Werbespot dieser Kampagne veröffentlicht, der dem Marketing-Team durchaus gelungen ist. Es ist zweifellos positiv, dass endlich mal wieder ein frischer Wind bei den Suchmaschinen weht und Google vielleicht auch bald wieder einmal in Zugzwang kommt.
Für Benutzer außerhalb Amerikas ist es unbedingt notwendig die Sprache auf United States (English) umzustellen. Nur dann kommt man in Genuss der neuen Suchergebnisse und Features.
Facebook und Twitter machen die Xbox 360 zur Social Console
Heute hat die jährlich stattfindende Electronic Entertainment Expo – kurz E3 – begonnen und Microsoft war der erste große Konsolenhersteller, der mit seiner Pressekonferenz die E3 eingeläutet hat.

Neben dem durchgehend abgefeuerten Spielefeuerwerk und einer neuen Steuerungsmöglichkeit, gab es zwei besonders interessante Ankündigungen zum Thema Social Networking:
Sowohl Facebook als auch Twitter werden direkt in das Userinterface der Spielekonsole integriert und vernetzen diese zusätzlich zum bestehenden Xbox Live Netzwerk noch weiter. Auf alle üblichen Features kann direkt vom Fernseher aus zugegriffen werden. Ein wirklich schlüssiger Schritt von Microsoft – es macht einfach Sinn die Social Networks auf die Konsole zu bringen und sie dabei noch massentauglicher zu machen. Ganz nebenbei haben die Entwickler von Microsoft auch noch Facebooks Connect Plattform auf die Konsole gebracht, wodurch die Spiele direkt mit dem Facebook Account verlinkt werden können. Neue Highscores oder Statusmeldungen lassen sich direkt Ingame (automatisch) versenden.


Dann gibt es noch die brandneue Integration von Last.fm als Musikstreaming-Service, der kostenlos für alle Gold-Member verfügbar ist. Auch wenn ich Last.fm seit dem Datenschutz-Problem nicht mehr aktiv verwende, bringt es eine riesen große Ausweitung der potenziellen Kunden und der Zielgruppe. Es ist einfach komfortabler mal schnell die Konsole einzuschalten, auf Play zu drücken und direkt in Genuss eines personalisierten Radiostreams zu kommen.
Eines muss man Microsoft lassen. In der Konsolenwelt sind sie eine der Richtungsweisenden Firmen und legen der Konkurrenz jährlich etwas vor!
[Photos, Engadget]
Zune HD Benutzeroberfläche: Schlicht, Simpel, … Langweilig?!
Microsoft versucht es ein weiteres mal mit dem neuen Zune HD, sich die Krone der portablen Mediaplayer aufzusetzen und Apple in die Schranken zu weisen. Die Leute unter J Allard schaffen es immer wieder Hardware und Software zu eine, Gesamtprodukt zu verschmelzen und ein ansprechendes Benutzer-Interface zu gestalten, das durchaus überzeugen kann – etwas, das dem Rest von Microsofts Produktentwicklern zweifellos fehlt. Beim aktuellen Zune frage ich mich aber, ob es nicht schon ein bisschen zu simpel und fast schon steril geworden ist. Ein paar bunte Icons und Farbtupfer – à la iPhone – würden dem Ganzen den letzten Schliff verpassen.
[Via GeeksAreSexy]
Musik-Abo: Microsofts neue Zune Werbespots
Die neue Werbekampagne von Microsoft stellt in der Blogosphäre derzeit ein sehr brisantes Thema dar. Während die meisten Stimmen ganz einfach einen Musik-Abo Dienst ablehnen und die bezahlten Musik-Dateien direkt besitzen wollen, stört mich viel eher die Aufmachung und Argumentation der Werbung. Der Zune-Pass oder andere Subscription-Modelle sind grundsätzlich - auch wenn das Angebot auf dem Markt nicht angenommen wird - gar keine schlechte Idee. Warum muss ich die bezahlte Musik unbedingt besitzen? Solange man regelmäßig Musik hört, der Geschmack häufig wechselt und man stets aktuelle Titel auf der Festplatte haben will, könnte sich ein Musik-Abo sogar rentieren.
Auch der relative junge Musikdienst Spotify geht in eine ähnliche Richtung – jedoch setzt das schwedische Unternehmen komplett auf Streaming und unterstützt keinen Download der Musiktitel. Leider hat weder Microsoft noch einer der anderen Dienste bisher Abonnentenzahlen veröffentlicht, Spotify soll sich aber zumindest in der werbefinanzierten Version ziemlich gut schlagen.
Am Schluss muss sich jeder Konsument selbst fragen, welche Variante für ihn besser ist und das Modell an die eigenen Gewohnheiten anpassen. Von vornherein jedoch das Abo-Modell abzulehnen, halte ich für die falsche Vorgehensweise. Vor allem in Zukunft wird es sicherlich immer weniger wichtig, die eigentlichen Dateien selbst zu besitzen, sondern überall darauf zugreifen zu können. Jeder muss sich jedoch vor Augen halten, dass die heruntergeladene Musik nur während der Abolaufzeit abgespielt werden kann. Zusätzlich kann eine Einstellung des Services zur Folge haben, dass man auf seine Lieblingstitel verzichten muss.
