Facebook und Twitter machen die Xbox 360 zur Social Console

Heute hat die jährlich stattfindende Electronic Entertainment Expo – kurz E3 – begonnen und Microsoft war der erste große Konsolenhersteller, der mit seiner Pressekonferenz die E3 eingeläutet hat.

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Neben dem durchgehend abgefeuerten Spielefeuerwerk und einer neuen Steuerungsmöglichkeit, gab es zwei besonders interessante Ankündigungen zum Thema Social Networking:

Sowohl Facebook als auch Twitter werden direkt in das Userinterface der Spielekonsole integriert und vernetzen diese zusätzlich zum bestehenden Xbox Live Netzwerk noch weiter. Auf alle üblichen Features kann direkt vom Fernseher aus zugegriffen werden. Ein wirklich schlüssiger Schritt von Microsoft – es macht einfach Sinn die Social Networks auf die Konsole zu bringen und sie dabei noch massentauglicher zu machen. Ganz nebenbei haben die Entwickler von Microsoft auch noch Facebooks Connect Plattform auf die Konsole gebracht, wodurch die Spiele direkt mit dem Facebook Account verlinkt werden können. Neue Highscores oder Statusmeldungen lassen sich direkt Ingame (automatisch) versenden.

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Dann gibt es noch die brandneue Integration von Last.fm als Musikstreaming-Service,  der kostenlos für alle Gold-Member verfügbar ist. Auch wenn ich Last.fm seit dem Datenschutz-Problem nicht mehr aktiv verwende, bringt es eine riesen große Ausweitung der potenziellen Kunden und der Zielgruppe. Es ist einfach komfortabler mal schnell die Konsole einzuschalten, auf Play zu drücken und direkt in Genuss eines personalisierten Radiostreams zu kommen.

ms8-016jpgEines muss man Microsoft lassen. In der Konsolenwelt sind sie eine der Richtungsweisenden Firmen und legen der Konkurrenz jährlich etwas vor!

[Photos, Engadget]

Music in the Cloud – Spotify nun auch für Android

spotify_logoMit der zunehmenden Lizenzierungsproblematik und den immer größer werdenden Finanzierungslücken scheinen es Musikdienste im Internet heutzutage nicht gerade einfach zu haben. Um dem Druck der Musikindustrie stand zu halten werden die Angebote immer weiter eingeschränkt und die kostenlose Nutzung auf wenige Ausnahmen begrenzt.

Es scheint jedoch wie immer eine Ausnahme von der Regel zu geben: Der leider noch sehr unbekannte schwedische Musikdienst Spotify ist vom anhaltenden Erfolg beflügelt und expandiert gerade in alle Richtungen Europas. Immer mehr Länder kommen in den Genuss von dem kostenlosen Musik-Streaming Dienst, der nahezu ohne Bufferzeit auskommt und die Titel in erstaunlich guter Qualität überträgt. Auch die Musiklabels haben offenbar mit dem Angebot kein Problem und bieten zahlreich ihre Musiktitel an. Finanziert wird das Angebot übrigens über kurze Werbeeinschaltungen oder durch den Kauf eines Premium-Account.

Auf der Google I/O, der Entwicklerkonferenz des Suchmaschinenbetreibers, gibt es auch schon das nächste Schmankerl für Spotify-User: Es wurde erstmals der Android-Client vorgestellt, über den sich das gesamte Musikangebot direkt auf das Handy streamen lässt. Schaut euch dazu einfach das Preview-Video an:

Hoffentlich wird die überregionale Lizenzierung von Musikstücken bald in die Wirklichkeit umgesetzt, sodass wir auch schneller in den Genuss dieses Services kommen.