Am 13. September 1985 ist Super Mario, der sympatische Nintendo-Held, den wir alle in den vielen Jahren lieben gelernt haben, zum ersten Mal in Super Mario Bros. über die Bildschirme. Seit dem sind schon 25. Jahre vergangen und ich denke es wird mal wieder Zeit, auf die vielen Spiele zurückzudenken, die uns das Maskottchen des japanischen Traditionsherstellers beschert hat:
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Nintendo DSi + Face Tracking + virtuelles 3D = Super Awesomeness
Eine der wirklich lästigen Tatsachen an der neuen 3D-Technologie, die angeheizt durch den Blockbuster Avatar jetzt auch unsere Wohnzimmer erobern soll, sind die obligatorischen 3D-Brillen, ohne die man nicht in den Genuss der dritten Dimension kommt. Innovative Entwickler zeigen aber zum Glück immer wieder, dass es auch anders geht:

Das Spiel Rittai Kakushi e Attakoreda für den Nintendo DSi geht komplett andere Wege und verwandelt den Handheld in ein virtuelles Puppenhaus, in das man aus den unterschiedlichsten Perspektiven hineinschauen kann. Die Front-Kamera erkennt dabei die Augen des Spielers und dessen Blickwinkel, woraus anschliessend ein passendes Bild berechnet werden kann. In Bewegung kommt so der 3D-Effekt zustande. Schaut euch aber am besten selbst das Video an:
Nintendo DSi XL: Größeres Modell für ältere Gamer vorgestellt

Wenn es um das Erweitern von Zielgruppen geht, kann Nintendo so schnell keiner etwas vormachen. Seit der Vorstellung des ursprünglichen Nintendo DS und der darauf folgenden Konsole Wii hat es der japanische Traditionshersteller geschafft, laufend neue Käufer für seine Produkte begeistern zu können – selbst wenn diese vorher noch nie etwas mit Videospielen zu tun hatten. Passende Software-Produkte, wie die Touch-Generation-Spiele, Wii Sports oder Wii Fit, sprechen sowohl junge als auch ältere Spieler an und obwohl Gaming früher als Männerdomäne bekannt war, entdecken neuerdings zunehmend auch Frauen diesen Bereich für sich.
Heute hat Nintendo abermals ein Produkt vorgestellt, das eine neue Zielgruppe für den Konsolenhersteller erschließen soll. Der Nintendo DSi XL sieht im Grunde wie ein vergrößertes DSi-Modell aus und scheint wie gemacht für die ältere Spielerschaft:
Gleich auf den ersten Blick stechen die zwei 4,2 Zoll Displays ins Auge, die um 93 % größer als jene des derzeitigen Modells sind. Zusätzlich zu dem normalen Stylus wird dem DSi XL ein größere Touchpen beigelegt, um eine noch komfortablere Bedienung zu ermöglichen. Außerdem werden – neben dem Web-Browser – die zwei bisher veröffentlichten Brain Training-Spiele und das Dictionary-Programm ab Werk auf dem Gerät gespeichert sein. Diese müsste man sich sonst als kostenpflichtige Version im DSiWare-Shop herunterladen.

Der Nintendo DSi XL kommt in drei verschiedenen Farben bereits nächsten Monat in Japan auf den Markt kommen und mit 20.000 Yen (ca. 150€) nur minimal mehr kosten als das kleinere Modell.
Mario AI Prototyp: Computer sind einfach die besseren Videospieler
Der Wettbewerb Mario AI Competition such schon seit geraumer Zeit nach einem perfekten virtuellen Videospieler zur Steuerung des allseits bekannten Spieleklassikers Super Mario Bros. Der Teilnehmer Robin Baumgartner hat sich dieser Herausforderung gestellt und auch prompt eine Antwort für das wahrscheinlich größte Problem der Videospielgeschichte mit seiner künstlichen Intelligenz parat.
Wer sich noch weiter für die Materie interessiert findet hier noch ein eher kurzes, aber dennoch interessantes Interview und hier weitere Videosbeispiele!
Erste Flash-Karte umgeht Nintendo DSi Update 1.4
Spiele-Piraterie ist zweifellos eines der größten Probleme mit denen Nintendo beim Nintendo DSi, der mobilen Plattform des japanischen Videospielherstellers, zu kämpfen hat. So genannte Flash-Karten lassen sich bequem über den Computer mit beliebig vielen Roms befüllen und bieten dem Spieler fast schon ein Rund-Um-Sorglos-Paket an. Ähnlich wie bei der Wii damals nützt Nintendo neuerdings auch beim DSi die Update-Funktion um diese zweifellos illegalen Aktionen zu unterbinden. Leider werden dabei auch eine ganze Menge an Homebrew-Apps ausgesperrt, die von unabhängigen Entwicklern und Hobby-Programmierern erstellt wurden. Diese Szene hat sich auf dem Handheld bisher prächtig entwickelt und versucht natürlich auch alles, dass die harte Arbeit nicht umsonst war. Durch die lange Lebenszeit der DS-Plattform gibt es bereits einige wirklich ausgezeichnete Projekte, die allesamt durch das Update nicht mehr verwendet werden können.
Der erste Flash-Karten Entwickler EZFlash hat rund zwei Wochen nach dem Update bereits einen Patch für sein Produkt parat, der die neuen Schutzmechanismen von Nintendo umgeht. Es bleibt wohl nur eine Frage der Zeit, bis Nintendo darauf abermals in Form eines neuen Firmware-Updates reagiert.
Nintendo DSi: Soziales Firmware-Update 1.4 mit Facebook-Support
Nintendo hat heute weltweit eine neues Firmware-Update für den Nintendo DSi veröffentlicht, das die Version von 1.3 auf 1.4 anhebt. Leider fallen die Aktualisierungen bei den Konsolen des japanischen Traditionsherstellers nicht ganz so üppig aus, wie man es zum Beispiel von Apple beim iPhone gewöhnt ist: Der doch recht große Sprung in der Versionsnummer bringt keine großen Änderungen, sondern hauptsächlich nur die auf der E3 angekündigte Integration von Facebook, durch die man Fotos direkt auf das Social Network hochladen kann.
Auch Microsoft hat auf der E3 dieses Jahr eine Facebook-Unterstützung (zusammen mit der von Twitter) groß angepriesen, die aber höchstwahrscheinlich deutlich umfangreicher wird, als jene von Nintendo. Diese Entwicklungen zeigen, dass der soziale Trend selbst an den Konsolenherstellern nicht spurlos vorbeizugehen scheint.
[via Nintendo-Online]
Live-Blog zur Nintendo Pressekonferenz auf der E3
Heute findet endlich die langersehnte Nintendo-Pressekonferenz im Rahmen der E3 statt. Da ich selbst bei Nintendo-Online.de am Live-Blog dabei bin, will ich euch den natürlich nicht vorenthalten. Die Pressekonferenz-Berichterstattung startet heute ab 17:45 Uhr.
Würde mich auf eure Anwesenheit freuen
Nintendo DSi: Nintendos neuer Handheld
Mit dem Nintendo DS “Phat”, wie ihn einige Fans liebevoll bezeichnen, läutete Nintendo im Jahre 2004 auf der amerikanischen Videospielmesse E3 eine neue Ära des mobilen Spielens ein. Zwei Displays – eines davon als Touchscreen -, ein eher leistungsschwacher Prozessor, wenig RAM und keine Möglichkeit, Multimedia Inhalte abzuspielen. Auf Grund dieser Umstände hätte sich wohl niemand den bahnbrechenden Erfolg der neuen Hardware-Serie im Vorhinein gedacht. Mit der leistungsstarken bzw. medientauglichen PSP und der zweifelnden Presse im Nacken, kam zweifellos auch Nintendo unter Zugzwang, blieb aber der neuen Linie treu. Der Nintendo DS ist quasi das erste Produkt nach dem Management-Wechsels 2002, im Zuge dessen der offene und innovationsfreudige Satoru Iwata zum neuen CEO von Nintendo ernannt wurde. Bei der Entwicklung von neuen Konsolen geht es fortan mehr um die Zielgruppenerweiterung und die Neuformierung des Videospielmarkts, als um die bloße technische Verbesserungen.

Genau aus diesem Grundsatz heraus, ist auch Nintendos neuestes Gadget entstanden – der Nintendo DSi. Er stellt das dritte Gerät in der DS-Serie dar und ist gleichzeitig der Nachfolger des Lite-Modells, das sich mit über 75 Millionen weltweit verkaufen Einheiten regelrecht zu einem Verkaufsschlager entwickelt hat. Seit dem 3. April ist nun der DSi endlich auch in Europa erhältlich und beschafft dem japanischen Traditionsunternehmen anhaltende Verkaufserfolge.

Bei der Gestaltung des Aussehens ist sich Nintendo größtenteils seinen neuen Prinzipien treu geblieben. Zum Verkaufsstart ist das Gerät in den Farben Schwarz oder Weiß erhältlich – die Farbauswahl sollte sich aber, wie von Nintendo gewohnt, in den kommenden Monaten weiter vergrößern. Im Gegesatz zum DS Lite ist die Oberfläche nun nicht mehr glatt und glänzend, sondern eher matt und ein bisschen rau. Dadurch sollten unästhetische Fingerabdrücke auf dem Gerät der Vergangenheit angehören. Die Abmessungen selbst wurden nur geringfügig verändert – Das Gehäuse ist um 12 Prozent dünner und ganze 4 Gramm leichter. Dafür musste die Breite und Höhe leicht angehoben werden, um die größeren Displays auf der Innenseite unterzubringen. Diese lassen sich nun durch fünf Helligkeitsstufen regeln und warten mit einem deutlich verbesserten Kontrastverhältnis auf. Leider wirkt sich das stark auf die Akkulaufzeit des kleinen Handhelds aus. Bei höchster Helligkeitsstufe muss der DSi schon nach drei bis vier Stunden wieder an die Steckdose. Hinzugekommen sind außerdem zwei 0,3 Megapixel Kameras (eine auf der Innen-, eine auf der Außenseite), erheblich verbesserte Lautsprecher und ein SD-Karten Slot zum Speichern von Musik und Bildern.

Auch die inneren Werte wurden gewaltig aufgebohrt: Statt der minimalistischen RAM-Ausstattung von 4 MB, kommen nun ordentliche 16 MB zum Einsatz. Der Prozessor taktet im neuen Modell mit 133 MHz. Leider kommt die zusätzliche Power nicht für normale/alte DS-Spiele zum Einsatz. Beim Abspielen dieser wird der Prozessor auf “DS Lite”-Niveau heruntergetaktet und der Arbeitsspeicher beschränkt. Lediglich Download-Spiele – DSiWare genannt – haben Zugriff auf die neuen Funktionen wie die Kameras oder die verbesserte Leistung. In Zukunft soll es aber auch Hybrid-Spiele geben, die von den neuen DSi-Features gebrauch machen und trotzdem abwärtskompatibel sind.

DSiWare ist somit quasi Nintendos Gegenstück zum AppStore von Apple. Kleine Programme und Spiele können über einen Online-Shop direkt auf den Nintendo DSi geladen werden und erscheinen dann als Programm-Icon im Hauptmenü. Alles was man dazu braucht, ist eine funktionierende WLAN-Verbindung (übrigens jetzt auch mit WPA2-Unterstützung) und das nötige Kleingeld in Form von Nintendo Points.

Standardmäßig wird der Nintendo DSi, neben dem Shop-Programm, ab Werk bereits mit vier vorinstallierten Anwendungen ausgeliefert, die sich im Hauptmenü beliebig anordnen lassen:
“DSi-Kamera” bringt alle Funktionen mit, die man sich im Zusammenhang mit den Kameras und Fotos vorstellen kann. Zehn Filter und Verzerrungs-Modi runden das Angebot ab und sorgen teilweise für einige Lacher. Die Fotos können anschließend auf der SD-Karte gespeichert werden.

Das Programm “DSi-Sound” fungiert als Player und Editor für Audiodateien bzw. Musikstücke. Leider werden nur .ACC-Dateien unterstützt. Wer seine ganze Musiksammlung als MP3 vorliegen hat, muss diese also zuerst umwandeln. Mit dem integrierten Mikrofon lassen sich außerdem kurze Aufnahmen erledigen.

Wie schon die Vorgängermodelle, hat auch der DSi das bekannte Chatprogramm PictoChat an Board. Damit können DS-Besitzer Nachrichten und Zeichnungen drahtlos miteinander austauschen. Spiele und Demos lassen sich wie gewohnt via DS-Download-Spiel auf den eigenen DSi laden.
Auch ans mobile Internetsurfen hat Nintendo natürlich gedacht. Der dazu benötigte Browser kann kostenlos über den DSi Shop heruntergeladen werden und basiert, genauso wie bei der Wii, auf Opera-Technologie. Leider unterstützt der Browser kein Flash und ist im Vergleich zum Safari auf dem iPhone relativ langsam.

Abschließend bleibt zu sagen, dass jeder für sich selbst abwiegen muss, ob sich die Anschaffung eines DSi lohnt. Jene mit einem Nintendo DS Lite werden wohl eher zögern das 169 Euro teure Gerät zu kaufen. Für alle, die noch keinen DS Lite besitzen, ist der DSi absolut eine Überlegung wert. Ich selbst hatte bis vor zwei Wochen nur den alten DS “Phat”. Hier fallen die Unterschiede besonders auf und schon allein die brillianten Displays sind Argument genug. Auch Spieler, die auf zukünftige DSiWare-Spiele nicht verzichten können, müssen zwangsbedingt zugreifen. Leider wurde die GBA-Kompatibilität zu Gunsten der Größe gestrichen. Dieser Umstand könnte vor allem für frühere GBA-Besitzer ein Problem darstellen, die kein zweites Gerät parallel verwenden wollen.
Vor einigen Wochen habe ich auf Youtube einen Promo-Trailer hochgeladen, in dem alle Features genau erklärt werden.
Happy Birthday, Game Boy!
Heute vor genau 20 Jahren ging der erste Game Boy von Nintendo in Japan über den Ladentisch. Bereits der erste Handheld von Nintendo war – genauso wie die heutigen Gegenstücke – nicht der Leistungsstärkste der damals verfügbaren Konkurrenz. Während Atari und Sega mit Farb-Displays aufwarteten, blieb Nintendo bei einer Schwarzweiß-Anzeige und sparte so ganz nebenbei Kosten und Akkulaufzeit. Genau diese Probleme brachen der Konkurrenz in den Folgejahren das Genick: Weder Atari, noch Sega sind heute noch als Handheld-Produzenten im Videospielgeschäft.
Die Stärke von Nintendo lag bereits vor 20 Jahren in der starken Softwareunterstützung von den eigenen Spieleentwicklern: Neben Tetris, das standardmäßig beim Kauf beilag, wurde Pokémon zum großen Renner und auch die alt-bekannten Charaktere ließen sich auf der ersten mobilen Konsole von Nintendo blicken. Bei über 120 Millionen verkauften Geräten ist es auch nicht verwunderlich, dass Nintendo dem Game Boy einige Nachfolgerkonsolen spendiert hat: Über sechs weiteren Modellen stand das Urmodell – liebevoll auch “grauer Klotz” genannt – als Namenspadron zur Seite.

Abgelöst im Jahre 2004 durch den Nintendo DS , verliert die eingebürgerte Marke immer mehr an Bedeutung und wird bald komplett von der Bildfläche verschwinden. Nintendo hat laut eigenen Aussagen keine Pläne, den Markennamen in weiteren Produkten einzusetzen.
Alles Gute, Game Boy! Und danke, dass du mir viele schöne Kindheitsmomente und Erinnerungen bereitet hast.
[via BasicThinking | Bilder: Wikipedia]
Wii MotionPlus: Totgesagte leben länger
Seit dem Wii MotionPlus letztes Jahr am 14. Juli auf der E3 Media & Business Summit angekündigt wurde, ist es erschreckend ruhig um die Erweiterung des Wii-Controllers geworden. Sogar die Existenz wurde bereits angezweifelt, nach dem Nintendo lange Zeit nichts davon hören lies. Fast ein Jahr später scheint das Schweigen endlich ein Ende zu haben: Wie Satura Iwata – seines Zeichens Präsident und CEO von Nintendo – höchstpersönlich bekannt gegeben hat, erscheint das Zubehör im kommenden Juni in Japan. Eine US-Veröffentlichung soll bereits im Juli folgen.

Wii MotionPlus ist die Hoffnung für einige Entwickler und viele Spieler, endlich 1:1 Bewegungserkennung in Echtzeit mit dem Wii-Controller möglich zu machen. Dazu genügt es die knapp 4cm lange Erweiterung in den hinteren Port der WiiMote zu stecken – ansonsten bleibt alles wie gewohnt. Diese beinhaltet zusätzliche Sensoren und zeichnet bisher fehlende Bewegungsinformationen auf. Entwickelt wurde das kleine Stück Technik in Zusammenarbeit mit AiLive, die in der Vergangenheit schon für einige Wii Development Tools verantwortlich waren und diese auch für Wii MotionPlus weiterentwickelten
Laut einer Aussage von TechRadar, ist die Verbesserung der Bewegungserkennung mit dem Qualitätssprung von VHS zu Blu-Ray vergleichbar. Neben der Eigenentwicklung “Wii Sports Resort” von Nintendo selbst, sind auch bei diversen Drittentwicklern schon Spiele in der Mache, die Bewegungen 1:1 erkennen und ins Spiel übertragen. Die Entwickler von EA geben in diesem Video einen kleinen Einblick in Tiger Woods PGA Tour 10 und zeigen, wie gut das Ganze bereits funktioniert:
Wii MotionPlus ist definitiv das Produkt, das zukünftige Wii Spiele noch einmal einen großen Schritt verbessert. Es liegt aber an Nintendo, für einen großen Verbreitungsgrad zu sorgen. Anderenfalls lohnt sich der Mehraufwand für die Entwickler kaum.