Flipboard, das soziale iPad-Magazin

Die Print-Industrie erwartet sich vom iPad vor allen Dingen eine neue Einnahmequelle, um die stagnierenden Umsätze im Druck-Bereich wieder aufzufangen. Doch, was die Macher von Flipboard mit ihrem App auf das iPad zaubern, könnte sich als der größte Albtraum der Zeitungsmacher herausstellen. Flipboard aggregiert die beliebten Inhalte aus dem sozialen Umfeld des Users und erstellt danach ganz automatisch ein völlig bunt zusammengewürfeltes Magazin. Dabei wird auf die Daten von Facebook, Twitter und einigen anderen Social Media-Feeds zurückgegriffen, um dem Betrachter die wichtigsten News und Artikel schön aufbereitet direkt aufs iPad zu liefern.

Und das Beste kommt zum Schluss: Es ist völlig gratis ab heute im AppStore!

Der Printliminator macht ausgedruckte Internet-Seiten schön

printliminatorSelten, aber doch ab und zu kommt es vor, dass man eine Internetseite auf Papier bannen möchte, um sie jederzeit offline bei der Hand zu haben. Leider gibt es noch immer viele Website-Betreiber, die keine vernünftigen Print-Stylesheets verwenden und das Ausdrucken ihrer Inhalte damit zu einer qualvollen Tortur sowohl für den Leser als auch den Drucker wird. Störende Design-Elemente verschlingen unnötig teure Tintenreserven und stören außerdem gewaltig beim anschließenden Lesen.

Der Printliminator versucht all dem ein Ende zu bereiten und die Internetseiten endlich druckbarer zu machen. Hinderliche Inhalte können per Hand oder auch automatisch entfernt werden – Alles Andere wird über eine universell brauchbaren Stylesheet korrigiert.

Um diese durchaus nützliche Erweiterung zu benutzen, reicht es aus das Bookmarklet auf dieser Seite in den Browser-Favoriten abzuspeichern!

Red Bull will mit Red Bulletin Print 2.0 einläuten?

Das hauseigene Werbeblatt Monatsmagazin von Red Bull – “The Red Bulletin” genannt – hat mit der aktuellen Ausgabe ein ganz nettes Feature einführt, das mittels Augmented Reality Zusatzfeatures aus dem Internet nachlädt und anschließend direkt in das Magazin einbettet. Die Bedienung der selbsternannten Medienrevolution geht kinderleicht von der Hand: Einfach diesen Link im Web-Browser aufrufen und eine der speziell gekennzeichneten Seiten vor die Webcam halten. Sofort werden passende Videoclips als Overlay auf der eigentlichen Seite angezeigt und abgespielt. Das Magazin selbst kann währenddessen in alle Richtungen beliebig gedreht und geneigt werden – die Änderungen werden problemlos erkannt und passend verarbeitet

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Die Idee an sich ist wirklich gut und auch an der Umsetzung gibt es nichts zu meckern, jedoch zweifle ich daran, dass viele Nutzer mehr als einmal darauf zurückgreifen. Der Aufwand ist doch ziemlich groß und der Mehrwert in Relation gesehen zu klein. Für alle, denen diese Prozedur zu nervig ist aber dennoch nicht auf die zusätzlichen Videos verzichten wollen, gibt es optional noch einen Vollbild-Modus, bei dem das Magazin nicht dauerhaft in die Kamera gehalten werden muss.

[via @aportmann]

Die Kronen Zeitung: Ein österreichisches Phänomen

Diese Tage feiert eines der umstrittensten und gleichzeitig mächtigsten Pressemedien seinen 50. Geburtstag: Die Rede ist natürlich von der Kronen Zeitung. Mit einer Reichweite von knapp 3 Millionen Lesern ist sie die meistgelesene Tageszeitung auf der Welt, wenn man die Leserzahl zu der Einwohneranzahl in Relation setzt.

Der Dokumentarfilm “Kronen Zeitung – Tag für Tag ein Boulevardstück” von Nathalie Borgers zeigt das Phänomen “Krone” aus einer kritischen Perspektive. Ironischerweise macht der Medienkonzern gleichzeitig auch klar, welche Macht aus der marktführenden Position resultiert: Nach der Erstausstrahlung auf dem Fernsehsender ARTE wurde dieser auch gleich aus dem Programm der Boulevardzeitung verbannt. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass sich der ORF – obwohl er die Doku mitproduzierte – bis heute nicht zu einer Ausstrahlung überwinden konnte. Zum Glück gibt es noch YouTube:

Der Standard hat hier zum Film eine Transkription veröffentlicht.

[via ZurPolitik]