Adium 1.4 Beta: Die Twitter-Integration im Test

adium_logoZugegeben, ich war Anfang März von Adiums Schritt Twitter in den bestehenden Messenger zu integrieren schon ziemlich angetan. Adium selbst hat in der Vergangenheit bisher fast alles richtig gemacht und sich zweifellos zum besten IM-Client auf dem Mac gemausert. Aus diesem Grund war ich auch sehr gespannt auf die Expansion ins Twitterversum.

Eine nahtlose Einbindung in die Adium-Umgebung wurde versprochen – und dieses Versprechen wurde auch gehalten: Die Twitter-Follower werden in einer eigenen Gruppe in der Kontaktliste angezeigt, Direct Messages erfolgen über das normale Chat-Fenster und Kontakte, die man von der Liste entfernt, werden automatisch entfollowed. Die normale Timeline wird laufend in einem eigenständigen Tab des Chat-Fensters aktualisiert und passt sich an das ausgewählte Theme an.

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Nach einer kurzen Testphase mit der aktuellen Beta-Version von Adium 1.4 muss ich gestehen, dass sich die komplette Integration von Twitter in der Theorie besser anhört, als sie in der Praxis funktioniert. Twitter ist einfach kein gewöhnlicher Kommunikations-Dienst, den man auf bestehende Strukturen hinbiegen kann. Eigenständige Clients – wie das kürzlich erschienene Tweetie – leisten in diesem Gebiet weitaus bessere Arbeit und bringen das Twitter-Gefühl wirklich auf den Desktop. Wer aber kein eigenständiges Programm im Hintergrund laufen lassen will und nur ab und zu einen Blick auf die Timeline wirft, könnte auch mit Adium zufrieden sein.

Espresso: Der Koffein-Boost für Webentwickler

bannericonIm offiziellen Entwicklerblog von Macrabbit, die sich auch für den ausgezeichneten CSS-Editor CSSEdit verantwortlich zeigen, wurde heute der Startschuss von Espresso 1.0 verkündet. Ganz im Stile von CSSEdit folgt auch der große Bruder den bekannten Grundregel der belgischen Entwickler:

“power editing, blazingly fast publishing, previewing and much more — all wrapped in a slick interface”

espresso

Eine wirklich hervorragende Idee ist die Möglichkeit, die Webentwicklungs-Suite durch verschiedene Plug-Ins, so genannte Sugars, erweitern zu können. Diese XML-Dateien können die zusätzliche Script- und Programmiersprachen in Espress einbinden und machen das Programm noch flexibler. Im Coffee House oder dem offiziellen Forum gibt es bereits einige Sugars zum kostenlosen Download, die Zahl wird sich hoffentlich bald um ein vielfaches steigern. Falls die gewünschte Erweiterung noch nicht verfügbar ist, kann diese einfach mit dem Sugar Development Kit selbst erstellt werden.

Im Grunde stellt Espresso eigentlich nur die Grundfunktionen zur Verfügung. Diese Aufgabe haben die Entwickler wunderbar erfüllt und bieten eine ansprechende und intuitive Oberfläche. Weitere Funktionen können mit dem ausgereiften Plug-In System nach Belieben hinzugefügt werden. Ich werde das Programm jedenfalls erst einmal 15 Tage testen und dann kann ich mir hoffentlich ein Bild darüber machen, ob es gegen Coda, dem direkten Konkurrenten, eine Chance hat.