Fast schon Kunst: RFID-Wellen sichtbar gemacht

Es gibt zweifellos eine ganze Reihe an unterschiedlichen und höchst nützlichen Einsatzmöglichkeiten für die RFID-Technologie, bei der Gegenstände und Lebewesen mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen identifiziert und kabellos lokalisiert werden können. Für die Entwicklung von RFID-basierten Anwendungen kann es aber unter Umständen ganz nützlich sein, die Wellen sichtbar zu machen und sich in weiterer Folge über das Aussehen des Magnetfeldes bewusst zu werden. Jack Schulze und Timo Arnall, zwei Forscher an der Oslo School of Architecture and Design, haben eine denkbar einfache Lösung zur Visualisierung der Wellen gefunden:

RFID-basierte Multimedia-Anwendungen auf dem iPhone

Eine Forschungsgruppe namens Touch, die Nutzungs-Möglichkeiten für Near Field Communication – kurz NFC – zur Verschmelzung von Realität und Technik entwickelt, hat nun eine Multimedia-Anwendung auf RFID-Basis für das iPhone vorgestellt. Diese erkennt selbstständig, welche Geräte und Objekte sich im Umfeld des iPhones befinden und führt anhand dieser Daten bestimmte Aktionen durch. Wird das iPhone beispielsweise in die Nähe des Star Wars Charakters R2D2 gehalten, beginnt ein kurzer Filmabschnitt des Science-Fiction Films. Die Entwicklung in diesem Bereich befindet sich derzeit noch in den Kinderschuhen, solche Projekte zeigen aber, welche Möglichkeiten aber bereits vorstellbar sind, sobald RFID-Lesegeräte eine größere Verbreitung erlangt haben.

[via iPhoneBlog]