Social Networks in Österreich: Die Facebook-Ära nimmt kein Ende

Anfang diesen Jahres war die Welt der Social Networks in Österreich noch in Ordnung: Die Nutzerschaft verteilte sich gleichmäßig auf die großen vier (oder fünf Seiten) und kein Portal war wirklich in der Übermacht. Anno dazumal war lediglich der Trend zu erkennen, dass traditionelle Netzwerke – wie MySpace und Szene1 – einem leichten Abwärtstrend folgten und Facebook sowie Netlog konstant neue Mitglieder verzeichnen konnten.

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Knapp zehn Monate später sieht die Social Networking-Landschaft in Österreich nun schon ganz anders aus. Es ist ja bekanntlich kein Geheimnis, dass in einem halben Jahr gerade im Web-Business vieles passieren kann: Während MySpace und Szene1 wie erwartet den prognostizierten Abwärtstrend unaufhaltsam entlang geschlittert sind, konnte selbst Netlog die Nutzer-Zugewinne nicht beibehalten und muss sich jetzt auch mit abnehmenden Besucherzahlen zufrieden geben. Nur Facebook hat es geschafft, weiterhin an Fahrt zu gewinnen. Mittlerweile hat es laut eigenen Angaben in Österreich über 1,26 Millionen aktive Nutzer und setzt sich damit beachtlich vom Rest ab. Immerhin sind das bereits mehr als 15 % (!) der Bevölkerung. Wir können also gespannt sein, wie sich das Rennen um Österreich in Zukunft entwickelt. Derzeit ist das kleine Land im Herzen Europas jedoch fest in der Hand von Facebook.

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Übrigen:, wer die aktuellen Zahlen rund um Facebook und Co ein wenig im Auge behalten will, der kann das entweder über Google Trends machen oder mein kleines Tool verwenden.

[Nachlese: Bericht vom Januar 2009, Bericht vom Mai 2009]

Nintendo DSi: Soziales Firmware-Update 1.4 mit Facebook-Support

nintendo_dsi_facebookNintendo hat heute weltweit eine neues Firmware-Update für den Nintendo DSi veröffentlicht, das die Version von 1.3 auf 1.4 anhebt. Leider fallen die Aktualisierungen bei den Konsolen des japanischen Traditionsherstellers nicht ganz so üppig aus, wie man es zum Beispiel von Apple beim iPhone gewöhnt ist: Der doch recht große Sprung in der Versionsnummer bringt keine großen Änderungen, sondern hauptsächlich nur die auf der E3 angekündigte Integration von Facebook, durch die man Fotos direkt auf das Social Network hochladen kann.

Auch Microsoft hat auf der E3 dieses Jahr eine Facebook-Unterstützung (zusammen mit der von Twitter) groß angepriesen, die aber höchstwahrscheinlich deutlich umfangreicher wird, als jene von Nintendo. Diese Entwicklungen zeigen, dass der soziale Trend selbst an den Konsolenherstellern nicht spurlos vorbeizugehen scheint.

[via Nintendo-Online]

Social Networks in Österreich: Die Facebook-Ära

Sowohl die heimischen Social Networks als auch die Konkurrenz-Dienste aus dem Ausland müssen sich auf dem österreichischen Markt nun sehr warm anziehen und sich auf einen neuen Mitbewerber einstellen, der vor einigen Monaten noch so gut wie keine Bedrohung war. Die Rede ist natürlich von Facebook, das innerhalb kürzester Zeit zum meistgenutzten Social Network in Österreich aufgestiegen ist und dessen Nutzerzahlen derzeit sprichwörtlich explodieren.

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Obwohl die Statistiken bei Google Trends auf geschätzten Werten basieren und es in der Realität sicherlich Abweichungen gibt, bekommt man einen ziemlich guten Einblick in die derzeitige Entwicklung.

Es beginnt sozusagen gerade das Facebook-Zeitalter in der österreichischen Social-Networking-Geschichte. Der Beste hat sich  - wie auch schon bei den Dinosauriern - gegen die Schwächeren durchgesetzt. Bleibt nur noch offen, wann und durch wen der Asteroiden-Einschlag ausgelöst wird und die Karten neu gemischt werden.

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PS: Georg Holzer hat auf seinem Blog im März bereits eine ähnliche Entwicklung entdeckt, ich versuche in den kommenden Tagen sein Diagramm, das auf aktuellen Zahlen basiert, weiterzuführen und zu aktualisieren.

[Nachlese: Bericht vom Januar 2009]

Facebook öffnet sich weiter: Zugriff auf den Activity Stream

Seit dem vorherigen Relaunch der neuer Home-Seite von Facebook wurde der Newsfeed und die darin enthaltenen Status Updates als zentrales Element positioniert, jedoch war es Entwicklern bis heute nicht möglich über die API darauf zuzugreifen. Genau aus diesem Grund sind Desktop-Programme oder auch Webservices für Facebook, die bei Twitter regelrecht wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, eher selten anzutreffen.

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Dieser Umstand soll sich jetzt aber schnellstens ändern: Wie Facebook gestern in einem Blogpost auf dem offiziellen Blog und gleichzeitig auf einem Entwickler-Event verkündet hat, wird sich das Social Network in Zukunft noch weiter für Drittentwickler öffnen. Die neue Facebook Stream Open API bietet für Entwickler nun die Möglichkeit auf das zentrale Element von Facebook – den Stream eines Benutzers – zuzugreifen, diesen zu filtern oder mit anderen Daten neu anzuordnen. Die Autorisierung funktioniert natürlich ohne erneute Eingabe des Passworts über die bekannte Facebook Connect API. Damit können die Funktionern der Home-Seite komplett auf den Desktop verlagert werden, wie es bei Twitter mit den zahlreichen Clients bereits üblich ist. Eine Demo-Applikation zum Ausprobieren auf Basis von Adobe AIR wurde im Anschluss an die Präsentation veröffentlicht. Außerdem ist der Facebook-Stream ab sofort in Seesmic Desktop integriert und kann somit parallel zum Twitter-Feed angezeigt werden.

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[via Netwertig]