Vergangenen August habe ich einen äußerst interessanten Videoclip über die Social Media Revolution gepostet, der vor ein paar Tagen endlich in einer überarbeiteten Version veröffentlicht wurde. Immerhin ändern sich die Gegebenheiten in dieser Branche monatlich – oder besser – täglich …
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Social Networks, IM-Dienste und Twitter auf dem Blackberry
Hat man erst die richtigen Programme über die App World oder direkt mit dem Browser heruntergeladen und installiert, verwandelt sich das kleine schwarze Business-Gerät zu einem echten Alleskönner was Kommunikation und Social Network-Dienste betrifft.

Wenn man sich nicht mit den ganzen URLs und Adressen im Blackberry Browser herumschlagen möchte, ist die App World wohl der komfortabelste Weg, um an die ganze Programm-Palette zu kommen. Vor allem der Menüpunkt “IM und Social Networking” ist hier der interessanteste – dieser beinhaltet im Grunde alle Apps, die das Netzwerker-Herz höher schlagen lassen. Hier noch eine Auswahl meiner kostenlosen Favoriten:
Twitter: Für den Microblogging-Dienst Nummer 1 gibt es ein paar ganz gute Programme, die den vollen Funktionsumfang der API ausnützen. Dazu gehören beispielsweise Übertwitter, Openbeak und Seesmic. Vor allem letzteres bevorzuge ich seit einigen Tagen, weil die Benutzeroberfläche aufgeräumter und somit das Programm besser zu bedienen ist.
Facebook: Wie auch auf dem iPhone ist das offizielle Facebook-App wahrscheinlich die beste Wahl, um auf das weltweit größte Social Network zuzugreifen. Es lässt im Grunde keine wichtigen Funktionen und Features vermissen, ist aber teilweise ein wenig umständlich zu bedienen. Lediglich der Chat-Support wäre noch eine Bereicherung.
MySpace: Der Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) bietet selbst eine MySpace-Anwendung an, die ebenso keine Wünsche offen lässt. Wer dort also noch immer regelmäßig unterwegs ist, sollte jedenfalls einen Blick wagen.
Flickr: Mit dem Flickr-Programm bekommt man eigentlich alles, was man für den Upload eigener Fotos auf das populäre Portal braucht. Die Bilder werden übrigens direkt über das integrierte GPS-Modul mit einem Geotag versehen und können somit einem bestimmten Ort zugeordnet werden.
Instant Messaging: Auch für die Benutzung von ICQ, AOL, Google Talk oder dem Yahoo bzw. Windows Live Messenger gibt es direkt Programme von RIM, die perfekt in die Blackberry-Welt passen und demnach ohne Einschränkungen zu empfehlen sind. Zusätzlich gibt es mit BeejiveIM, Palringo, IM plus und anderen noch die Möglichkeit, mehrere Netzwerke in einem App zu vereinen.
Blackberry Messenger: Kennt man mehrere Leute mit Blackberry-Handys, so ist der Blackberry Messenger abschließend noch eine wirklich nützliche Anwendung. Da weltweit jedes Gerät mit einer eindeutigen PIN versehen ist, reicht der Austausch dieser Nummer, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben und Nachrichten zu versenden.
Social Media/Networking in Zahlen ausgedrückt
Der Online Marketing Experte Erik Qualman (@equalman) sich in folgendem Video der Social Media Revolution angenommen und einige außergewöhnliche Statistiken zu diesem Phänomen gefunden. Am besten schaut ihr euch das Video selbst gleich an:
Eine komplette Auflistung der Daten und Fakten sowie deren Quellen gibt es hier!
[via Mashable]
Facebook und Twitter machen die Xbox 360 zur Social Console
Heute hat die jährlich stattfindende Electronic Entertainment Expo – kurz E3 – begonnen und Microsoft war der erste große Konsolenhersteller, der mit seiner Pressekonferenz die E3 eingeläutet hat.

Neben dem durchgehend abgefeuerten Spielefeuerwerk und einer neuen Steuerungsmöglichkeit, gab es zwei besonders interessante Ankündigungen zum Thema Social Networking:
Sowohl Facebook als auch Twitter werden direkt in das Userinterface der Spielekonsole integriert und vernetzen diese zusätzlich zum bestehenden Xbox Live Netzwerk noch weiter. Auf alle üblichen Features kann direkt vom Fernseher aus zugegriffen werden. Ein wirklich schlüssiger Schritt von Microsoft – es macht einfach Sinn die Social Networks auf die Konsole zu bringen und sie dabei noch massentauglicher zu machen. Ganz nebenbei haben die Entwickler von Microsoft auch noch Facebooks Connect Plattform auf die Konsole gebracht, wodurch die Spiele direkt mit dem Facebook Account verlinkt werden können. Neue Highscores oder Statusmeldungen lassen sich direkt Ingame (automatisch) versenden.


Dann gibt es noch die brandneue Integration von Last.fm als Musikstreaming-Service, der kostenlos für alle Gold-Member verfügbar ist. Auch wenn ich Last.fm seit dem Datenschutz-Problem nicht mehr aktiv verwende, bringt es eine riesen große Ausweitung der potenziellen Kunden und der Zielgruppe. Es ist einfach komfortabler mal schnell die Konsole einzuschalten, auf Play zu drücken und direkt in Genuss eines personalisierten Radiostreams zu kommen.
Eines muss man Microsoft lassen. In der Konsolenwelt sind sie eine der Richtungsweisenden Firmen und legen der Konkurrenz jährlich etwas vor!
[Photos, Engadget]
Flock 2.5 – Social Browser mit Twitter und Facebook Chat
Flock, der selbsternannte Social Web Browser, ist in der Version 2.5 erschienen und bringt einige interessante Neuerungen mit, die Flock noch weiter ins soziale Netz einbindet. Direkt nach der Installation bekommt man die Möglichkeit, sich in einige der über 20 unterstützen Dienste einzuloggen und die angebotenen Services damit direkt über das Browserinterface in Anspruch zu nehmen. In der aktuellen Version wurde die schon Twitter-Funktion weiter verbessert und ein globaler Facebook Chat zur Status-Leiste hinzugefügt. Besonders letzteres Feature ist für regelmäßige Nutzer von Facebook außerordentlich nützlich.

Technisch basiert Flock 2.5 immer noch auf der Gecko-Engine von Mozilla, die auch beim Firefox zum Einsatz kommt. Alle neuen HTML/CSS Spezifikationen werden daher ohne Probleme unterstützt. Obwohl der Browser einige interessante Ansätze im Bereich des Social Networkings bietet, konnte er trotzdem bisher nicht wirklich Fuß fassen. Von bisher 7,5 Millionen Downloads nützen Flock gerade einmal 1,1 Millionen User regelmäßig.