Opera 10.50 Beta für Mac veröffentlicht: Neuer Speed-King?

So ist das eben in der Welt der Browser, kaum ein Tag vergeht, ohne dass nicht ein neuer Alpha-, Beta- oder Nightly-Build eines Browsers oder dessen Rendering Engine veröffentlicht wird. Und jeder verspricht Performance-Verbesserungen und bessere Kompatibilität im Gegensatz zur Konkurrenz, die aber die Veränderungen wiederum auf Schritt und Tritt verfolgt und im nächsten Moment nachzieht.

Heute hat das norwegische Unternehmen Opera die aktuelle Beta-Version 10.50 des gleichnamigen Browsers für Mac OS X veröffentlicht. Erstmals setzt man hierbei nicht mehr auf das mittlerweile angestaubte Carbon-Framework, sondern nützt die neuere Cocoa-Technologie von Apple. Dazu kommen noch anscheinend massive Geschwindigkeits-Verbesserungen, mit Hilfe deren Opera den ehemaligen Speed-King WebKit vom Thron stoßt, und folgende Features:

  • Stabilization Improvements: You will find that this build is much more stable than the pre-alpha build.
  • More polished user interface: The whole UI is more polished now. We’re still not done yet, and expect more polishes and improvements in the builds to come.
  • Opera Unite: Opera Unite now works with this release. You can browse through and download unite apps through the Unite Apps Repository.
  • HTML5 <video>: This beta now supports the html5 <video> tag.
  • Widgets as standlone apps: We’ve already talked about widgets as standalone apps, but this functionality was till now, only available in windows builds. Now even in this build of 10.50 beta for mac, you can use widgets as standalone apps. Check out this ODIN post by Patrick Lauke on standalone widgets for more information.
  • New Developer Tools Menu: You can go to ‘View->Developer Tools’ Menu to access common and usefull tools for developers, such as Opera Dragonfly, cache information, the error console, the source code of the page, and more.

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Google bringt eigenen DNS-Service und will zunehmend das Internet neu erfinden

adwords_features_v2_lLet’s make the web faster” – genau diesen Ausspruch hat sich Google zum Hauptziel Nr. 1 gemacht, um das Internetsurfen für die Nutzer noch einfacher und damit interessanter zu gestalten. Der Suchmaschinengigant setzt hierbei gleich an einer Hand voll ziemlich unterschiedlicher Punkte an, die uns in ferner Zukunft ein schnelleres Internet bringen sollen:  Die Rede ist unter anderem von der Javascript-Performance in Googles eigenem Browser Chrome und dessen Open Source-Pendant Chromium sowie der Einführung von HTML5 - aber auch die komplette Neuerfindung des HTTP-Internetprotokolls in Form von SPDY und viele weitere gehören zu dieser Initiative …

Heute hat Google mit Public DNS einen weiteren Service ins Leben gerufen, der die oft sehr langsamen DNS Resolver der Internet-Provider ersetzen soll. Diese werden von uns allen benötigt, um Adressen wie wikipedia.org in die dazu passende IP-Adresse zu übersetzen. Da im Hintergrund also jedes Mal die IP-Adresse des Servers abgefragt werden muss, kommen so einige Hunderte Requests pro Tag und User zusammen. Genau dieser Vorgang kann sich als Flaschenhals herausstellen, falls der DNS-Server nicht schnell genug reagiert und damit die Ladezeit von allen anderen Komponenten einer Website hinauszögert.

Google Public DNS setzt genau an diesem Konzept an und ist im Grunde nichts anderes als ein stink normaler DNS-Service – wäre da nicht Googles massive Infrastruktur und Expertise in diesem Bereich. Durch ein intelligentes Caching-System und zahlreiche Tweaks kann Google eine deutlich höhere Geschwindigkeit erreichen, als vergleichbare Dienste der Internet-Provider. Zusätzlich soll der Nutzer durch erhöhte Sicherheitsmaßnahmen profitieren und niemals zu einem gefilterten oder blockierten Ergebnis weitergeleitet werden.

Obwohl es sich bei dem neuen Service um eines der Grundprinzipe des Internets handelt, könnte die Einrichtung nicht einfacher sein. Alles, was man dafür tun muss, ist die Umstellung der DNS-Adressen auf 8.8.8.8 und 8.8.8.4 in den Netzwerkeinstellung des Betriebssystems oder direkt im Admin-Interface des Routers und schon kann das neue Surf-Vergnügen starten. Falls es doch zu Problemen kommen sollte, hat Google hier einen Supportbereich inklusive genauer Beschreibung und sogar eine Telefon-Hotline eingerichtet. Wem sich bei Googles Datensammelwut schon des öfteren der Magen umgedreht hat, der sollte zusätzlich noch die Privacy Informationen konsultieren, die einen umfassenden Einblick in die gesammelten Daten geben.