Nokia X7: Videos von Asphalt 5 HD und Galaxy on Fire

Vor nicht allzu langer Zeit hat mir Nokia wieder einmal ein Testgerät zu einem aktuellen Smartphone zur Verfügung gestellt, um es hier für euch auf Herz und Nieren zu testen. Genau genommen handelt es sich dabei um das Nokia X7, das neue Multimedia und Entertainment-Handy des finnischen Unternehmens. Da sich im Lieferumfang bereits zwei (auch von iOS) bekannte Spiele befinden, habe ich gleich mal die Videokamera angeworfen, damit ihr euch selbst vom Geschehen überzeugen könnt. Den Ton habe ich diesmal übrigens direkt vom Handy abgezapft.

10 unglaubliche Fakten über Facebook Social-Games

In Zeiten, wo FarmVille mehr Spieler als das populäre Onlinespiel WoW anlockt und sich das Social-Game-Entwickler Zynga traditionelle Videospielentwicklungs-Studios einverleibt, ist das neue Social Gaming-Genre nicht mehr so einfach zu ignorieren, wie früher in dessen Anfangszeiten. Die Integration mit Facebook und anderen Netzwerken hat den meist recht einfachen Spielen zu einen so großen Schub verholfen, dass sie sogar traditionelle Spiele teilweise meilenweit überflügeln. All Facebook hat hierzu eine Reihe von interessanter Fakten zusammengestellt und visualisiert – ziemlich bemerkenswert, oder?

Crysis auf dem iPad? Cloud Gaming macht’s möglich

Nein, das ist jetzt kein verspäteter Aprilscherz. Crysis, ein vor allem wegen seiner phänomenalen Grafik hochgelobtes Performancemonster, wird in diesem Video direkt auf dem iPad gespielt. Naja nicht komplett auf dem iPad. Moderne Cloud Gaming-Technologie von OTOY macht das Wunder möglich. Alle Berechnungen finden ausschließlich auf entfernten Hochleistungsrechnern statt und es werden lediglich Steuerbefehle hin- und das gerenderte Videomaterial zurückübertragen.

Ein ziemlich anderer Ansatz von Gaming, aber wenn es funktioniert, dann lasse ich mir auch das als Zukunft der Spieleindustrie einreden. Es müssten halt noch unsere Handynetze so schnell werden, dass diese Zauberei auch mobil möglich ist.

Nintendo DSi: Nintendos neuer Handheld

Mit dem Nintendo DS “Phat”, wie ihn einige Fans liebevoll bezeichnen, läutete Nintendo im Jahre 2004 auf der amerikanischen Videospielmesse E3 eine neue Ära des mobilen Spielens ein. Zwei Displays – eines davon als Touchscreen -, ein eher leistungsschwacher Prozessor, wenig RAM und keine Möglichkeit, Multimedia Inhalte abzuspielen. Auf Grund dieser Umstände hätte sich wohl niemand den bahnbrechenden Erfolg der neuen Hardware-Serie  im Vorhinein gedacht. Mit der leistungsstarken bzw. medientauglichen PSP und der zweifelnden Presse im Nacken, kam zweifellos auch Nintendo unter Zugzwang, blieb aber der neuen Linie treu. Der Nintendo DS ist quasi das erste Produkt nach dem Management-Wechsels 2002, im Zuge dessen der offene und innovationsfreudige Satoru Iwata zum neuen CEO von Nintendo ernannt wurde. Bei der Entwicklung von neuen Konsolen geht es fortan mehr um die Zielgruppenerweiterung und die Neuformierung des Videospielmarkts, als um die bloße technische Verbesserungen.

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Genau aus diesem Grundsatz heraus, ist auch Nintendos neuestes Gadget entstanden – der Nintendo DSi. Er stellt das dritte Gerät in der DS-Serie dar und ist gleichzeitig der Nachfolger des Lite-Modells, das sich mit über 75 Millionen weltweit verkaufen Einheiten regelrecht zu einem Verkaufsschlager entwickelt hat. Seit dem 3. April ist nun der DSi endlich auch in Europa erhältlich und beschafft dem japanischen Traditionsunternehmen anhaltende Verkaufserfolge.

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Bei der Gestaltung des Aussehens ist sich Nintendo größtenteils seinen neuen Prinzipien treu geblieben. Zum Verkaufsstart ist das Gerät in den Farben Schwarz oder Weiß erhältlich – die Farbauswahl sollte sich aber, wie von Nintendo gewohnt, in den kommenden Monaten weiter vergrößern. Im Gegesatz zum DS Lite ist die Oberfläche nun nicht mehr glatt und glänzend, sondern eher matt und ein bisschen rau. Dadurch sollten unästhetische Fingerabdrücke auf dem Gerät der Vergangenheit angehören. Die Abmessungen selbst wurden nur geringfügig verändert – Das Gehäuse ist um 12 Prozent dünner und ganze 4 Gramm leichter. Dafür musste die Breite und Höhe leicht angehoben werden, um die größeren Displays auf der Innenseite unterzubringen. Diese lassen sich nun durch fünf Helligkeitsstufen regeln und warten mit einem deutlich verbesserten Kontrastverhältnis auf. Leider wirkt sich das stark auf die Akkulaufzeit des kleinen Handhelds aus. Bei höchster Helligkeitsstufe muss der DSi schon nach drei bis vier Stunden wieder an die Steckdose. Hinzugekommen sind außerdem zwei 0,3 Megapixel Kameras (eine auf der Innen-, eine auf der Außenseite), erheblich verbesserte Lautsprecher und ein SD-Karten Slot zum Speichern von Musik und Bildern.

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Auch die inneren Werte wurden gewaltig aufgebohrt: Statt der minimalistischen RAM-Ausstattung von 4 MB, kommen nun ordentliche 16 MB zum Einsatz. Der Prozessor taktet im neuen Modell mit 133 MHz. Leider kommt die zusätzliche Power nicht für normale/alte DS-Spiele zum Einsatz. Beim Abspielen dieser wird der Prozessor auf “DS Lite”-Niveau heruntergetaktet und der Arbeitsspeicher beschränkt. Lediglich Download-Spiele – DSiWare genannt – haben Zugriff auf die neuen Funktionen wie die Kameras oder die verbesserte Leistung. In Zukunft soll es aber auch Hybrid-Spiele geben, die von den neuen DSi-Features gebrauch machen und trotzdem abwärtskompatibel sind.

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DSiWare ist somit quasi Nintendos Gegenstück zum AppStore von Apple. Kleine Programme und Spiele können über einen Online-Shop direkt auf den Nintendo DSi geladen werden und erscheinen dann als Programm-Icon im Hauptmenü. Alles was man dazu braucht, ist eine funktionierende WLAN-Verbindung (übrigens jetzt auch mit WPA2-Unterstützung) und das nötige Kleingeld in Form von Nintendo Points.

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Standardmäßig wird der Nintendo DSi, neben dem Shop-Programm, ab Werk bereits mit vier vorinstallierten Anwendungen ausgeliefert, die sich im Hauptmenü beliebig anordnen lassen:

DSi-Kamera” bringt alle Funktionen mit, die man sich im Zusammenhang mit den Kameras und Fotos vorstellen kann. Zehn Filter und Verzerrungs-Modi runden das Angebot ab und sorgen teilweise für einige Lacher. Die Fotos können anschließend auf der SD-Karte gespeichert werden.

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Das Programm “DSi-Sound” fungiert als Player und Editor für Audiodateien bzw. Musikstücke. Leider werden nur .ACC-Dateien unterstützt. Wer seine ganze Musiksammlung als MP3 vorliegen hat, muss diese also zuerst umwandeln. Mit dem integrierten Mikrofon lassen sich außerdem kurze Aufnahmen erledigen.

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Wie schon die Vorgängermodelle, hat auch der DSi das bekannte Chatprogramm PictoChat an Board. Damit können DS-Besitzer Nachrichten und Zeichnungen drahtlos miteinander austauschen. Spiele und Demos lassen sich wie gewohnt via DS-Download-Spiel auf den eigenen DSi laden.

Auch ans mobile Internetsurfen hat Nintendo natürlich gedacht. Der dazu benötigte Browser kann kostenlos über den DSi Shop heruntergeladen werden und basiert, genauso wie bei der Wii, auf Opera-Technologie. Leider unterstützt der Browser kein Flash und ist im Vergleich zum Safari auf dem iPhone relativ langsam.

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Abschließend bleibt zu sagen, dass jeder für sich selbst abwiegen muss, ob sich die Anschaffung eines DSi lohnt. Jene mit einem Nintendo DS Lite werden wohl eher zögern das 169 Euro teure Gerät zu kaufen. Für alle, die noch keinen DS Lite besitzen, ist der DSi absolut eine Überlegung wert. Ich selbst hatte bis vor zwei Wochen nur den alten DS “Phat”. Hier fallen die Unterschiede besonders auf und schon allein die brillianten Displays sind Argument genug. Auch Spieler, die auf zukünftige DSiWare-Spiele nicht verzichten können, müssen zwangsbedingt zugreifen. Leider wurde die GBA-Kompatibilität zu Gunsten der Größe gestrichen. Dieser Umstand könnte vor allem für frühere GBA-Besitzer ein Problem darstellen, die kein zweites Gerät parallel verwenden wollen.

Vor einigen Wochen habe ich auf Youtube einen Promo-Trailer hochgeladen, in dem alle Features genau erklärt werden.

Happy Birthday, Game Boy!

360px-gameboyjpgHeute vor genau 20 Jahren ging der erste Game Boy von Nintendo in Japan über den Ladentisch. Bereits der erste Handheld von Nintendo war – genauso wie die heutigen Gegenstücke – nicht der Leistungsstärkste der damals verfügbaren Konkurrenz. Während Atari und Sega mit Farb-Displays aufwarteten, blieb Nintendo bei einer Schwarzweiß-Anzeige und sparte so ganz nebenbei Kosten und Akkulaufzeit. Genau diese Probleme brachen der Konkurrenz in den Folgejahren das Genick: Weder Atari, noch Sega sind heute noch als Handheld-Produzenten im Videospielgeschäft.

Die Stärke von Nintendo lag bereits vor 20 Jahren in der starken Softwareunterstützung von den eigenen Spieleentwicklern: Neben Tetris, das standardmäßig beim Kauf beilag, wurde Pokémon zum großen Renner und auch die alt-bekannten Charaktere ließen sich auf der ersten mobilen Konsole von Nintendo blicken. Bei über 120 Millionen verkauften Geräten ist es auch nicht verwunderlich, dass Nintendo dem Game Boy einige Nachfolgerkonsolen spendiert hat: Über sechs weiteren Modellen stand das Urmodell – liebevoll auch “grauer Klotz” genannt – als Namenspadron zur Seite.

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Abgelöst im Jahre 2004 durch den Nintendo DS , verliert die eingebürgerte Marke immer mehr an Bedeutung und wird bald komplett von der Bildfläche verschwinden. Nintendo hat laut eigenen Aussagen keine Pläne, den Markennamen in weiteren Produkten einzusetzen.

Alles Gute, Game Boy! Und danke, dass du mir viele schöne Kindheitsmomente und Erinnerungen bereitet hast.

[via BasicThinking | Bilder: Wikipedia]

OnLive – Die Zukunft der Videospiele?

onlive1Um zu jederzeit die aktuellsten Spiele in der besten Auflösung und Grafikleistung genießen zu können, benötigt es einiges an Geldmittel und Mühe. Das ewige Aufrüsten des Computers mit High-End Grafikkarten oder Kaufen der aktuellsten Spielekonsole mit passendem FullHD-Fernseher kann mit der Zeit ganz schön auf den Geldbeutel schlagen. Das StartUp-Unternehmen OnLive  aus Paolo Alto präsentiert nun die simple Lösung all dieser Probleme. “The Future of Video Games”  heißt es protzig auf der Website. Die bei der Presseveranstaltung anwesenden Journalisten dürften in der Tat ziemlich erstaunt gewesen sein, als sie den ressourcen-intensiven Ego-Shooter Crysis auf einem gewöhnlichen, alten Macbook erblickt haben – genau das soll nämlich durch OnLive zu moderaten Preisen möglich gemacht werden!

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Doch wie funktioniert die scheinbare Zauberei? Das Stichwort lautet Videostreaming. Die Grafiken werden dabei nicht am Computer des Spielers berechnet, sondern über eine Internetverbindung direkt auf den Bildschirm gestreamt. Das Spiel läuft quase “in the Cloud” auf rechenstarken Servern und nimmt die Eingaben des Spielers entgegen. Durch eine leistungsstarke Videokompression soll die Übertragung von “Wii-ähnlicher” Auflösung bereits ab 1,5 Mbps möglich sein. HD-Inhalte funktionieren erst ab 4 oder 5 Mbps flüssig. Die Kommunikation erfolgt über die so genannte MicroConsole, ein kleines Gerät zum Preis von weniger als einer Wii-Konsole. An dieser werden dann die Ausgabegeräte sowie Gamepads und Headsets für Voice-Chat angeschlossen.

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Auch die Gaming-Industrie scheint an dem Konzept schon Blut geleckt zu haben: Electronic Arts, Ubisoft, Take-Two Interactive, Warner Bros. Interactive Entertainment, THQ, Epic Games, Eidos, Atari Interactive und Codemasters sind bereits mit OnLive im Gespräch und haben ihre Unterstützung zugesichert. Klarerweise sehen die Entwickler auch positive Aspekte in dem neuartigen Service. Die teuren Spieleproduktionen werden auf einen Schlag für eine sehr große Anzahl an Kunden zugänglich, die sich normalerweise keinen Computer um mehrere Tausend Euro leisten könnten/würden. Außerdem wird das Problem mit dem Kopierschutz gleich am Schopf gepackt und eliminiert – der Spieler kommt nämlich nie wirklich in Berührung mit den Installationsdateien. Der Service wird bequem über eine monatliche Gebühr abgerechnet.

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[via Engadget]