Vergangenen August habe ich einen äußerst interessanten Videoclip über die Social Media Revolution gepostet, der vor ein paar Tagen endlich in einer überarbeiteten Version veröffentlicht wurde. Immerhin ändern sich die Gegebenheiten in dieser Branche monatlich – oder besser – täglich …
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Social Networks in Österreich: Die Facebook-Ära nimmt kein Ende
Anfang diesen Jahres war die Welt der Social Networks in Österreich noch in Ordnung: Die Nutzerschaft verteilte sich gleichmäßig auf die großen vier (oder fünf Seiten) und kein Portal war wirklich in der Übermacht. Anno dazumal war lediglich der Trend zu erkennen, dass traditionelle Netzwerke – wie MySpace und Szene1 – einem leichten Abwärtstrend folgten und Facebook sowie Netlog konstant neue Mitglieder verzeichnen konnten.

Knapp zehn Monate später sieht die Social Networking-Landschaft in Österreich nun schon ganz anders aus. Es ist ja bekanntlich kein Geheimnis, dass in einem halben Jahr gerade im Web-Business vieles passieren kann: Während MySpace und Szene1 wie erwartet den prognostizierten Abwärtstrend unaufhaltsam entlang geschlittert sind, konnte selbst Netlog die Nutzer-Zugewinne nicht beibehalten und muss sich jetzt auch mit abnehmenden Besucherzahlen zufrieden geben. Nur Facebook hat es geschafft, weiterhin an Fahrt zu gewinnen. Mittlerweile hat es laut eigenen Angaben in Österreich über 1,26 Millionen aktive Nutzer und setzt sich damit beachtlich vom Rest ab. Immerhin sind das bereits mehr als 15 % (!) der Bevölkerung. Wir können also gespannt sein, wie sich das Rennen um Österreich in Zukunft entwickelt. Derzeit ist das kleine Land im Herzen Europas jedoch fest in der Hand von Facebook.

Übrigen:, wer die aktuellen Zahlen rund um Facebook und Co ein wenig im Auge behalten will, der kann das entweder über Google Trends machen oder mein kleines Tool verwenden.
[Nachlese: Bericht vom Januar 2009, Bericht vom Mai 2009]
Die Veränderungen gehen weiter: Did You Know? 4.0
In der Videoreihe “Did You Know?” werden scheinbar wahllos Statistiken, Zahlen und Fakten aneinander gereiht. In der gestern erschienenen vierten Version geht es neuerdings um die Änderungen in der Medienlandschaft und der Technologiebranche. Regelmäßige Leser werden bereits bemerkt haben, dass ich ein fast nicht übersehbares Faible für solche Visualisierungen habe und deswegen hier gleich die neue Ausgabe:
Notwendiger Schritt für Microsoft und Bing: Expansion!
Der Suchmaschinen-Markt ist wohl eines der gefürchtetsten Gebiete für Neueinsteiger im Internet-Business. Um gegen den Giganten Google bestehen zu können genügen nicht nur technische Überlegenheit und solide Suchergebnisse weil der Mensch bekanntlich ein Gewohnheitstier ist und sich die schlichte Startseite von Google scheinbar unlöschbar in das Gehirn der Internet-Nutzer eingebrannt hat. Genau diesem Umstand hat sich Microsoft nach den zwei gescheiterten Versuchen (MSN und Live.com) nun bereits zum dritten Mal gestellt und scheint aktuell mehr richitg zu machen als erwartet. Begleitet von einer 100 Millionen teuren Marketing-Kampagne und im erstaunlichen Rückenwind von einigen Bloggern schickt der Softwarehersteller Bing in den Kampf um die wertvollen Marktanteile – mit Erfolg, wie die ersten Statistiken zeigen.
Leider sieht es global gesehen alles andere als rosig für Microsoft aus. Sowohl das hohe Werbebudget als auch die technischen Änderungen sind derzeit nur für den amerikanischen Markt verfügbar. In Europa erhält man beispielsweise weiterhin die Suchergebnisse der alten Live-Suche. Zwar wurde die Oberfläche an das Aussehen von Bing angepasst, die spannenden Features fehlen jedoch gänzlich. Da hilft es auch nicht, dass man über ein kleines Hintertürchen die amerikanische Version aufrufen kann – immerhin ist die Umstellung (zumindest bei mir) nicht von Dauer und revidiert sich von Zeit zu Zeit alleine. Wie das Statistk-Unternehmen comScore zeigt, ist das Interesse an Bing weltweit auch dementsprechend gering. Microsoft sollte alles daran setzen, die internationalen Portale schleunigst auf Vordermann zu bringen und die neue Technologie auch für andere Länder freizuschalten. Vielleicht schaffen sie es dann wenigstens keine Marktanteile zu verlieren!

[via TechCrunch]
Arbeitszeit für einen Big Mac im Ländervergleich
Bekanntlich wurde der Big Mac, das Aushängeschild von McDonald’s Burgerproduktion, bereits seit den 80er-Jahren für so manche volkswirtschaftliche Vergleiche herangezogen. Das britische Wochenmagazin The Economist hat auf Basis dieser Berechnungen eine weitere Statistik aufgestellt. Es handelt sich dabei um die durchschnittliche Arbeitszeit in Minuten, die Einwohner von verschiedenen Städten absolvieren müssen, um sich mit einem Big Mac den Bauch vollschlagen zu können.

[via boingboing.net]
Social Media/Networking in Zahlen ausgedrückt
Der Online Marketing Experte Erik Qualman (@equalman) sich in folgendem Video der Social Media Revolution angenommen und einige außergewöhnliche Statistiken zu diesem Phänomen gefunden. Am besten schaut ihr euch das Video selbst gleich an:
Eine komplette Auflistung der Daten und Fakten sowie deren Quellen gibt es hier!
[via Mashable]
Facebooks unaufhaltsames Wachstum visualisiert
Facebook entpuppt sich immer mehr als nicht aufzuhaltendes Internet-Phänomen und ist seinen Mitbewerbern unbestreitbar ein Dort im Auge. Das Social Network wächst von Monat zu Monat immer weiter und stiehlt der Konkurrenz User auf vielen Fronten. Dass nicht nur andere Social Networks darunter leiden und wie immens der Aufstieg des Web Services ist, zeigt diese kleine Visualisierung:
Facebook wächst weiter und weiter (und weiter) …
Während der alt eingesessene Social-Network-Riese MySpace derzeit mit einem Einbruch der Besucherzahlen zu kämpfen hat und sich selbst in einer Identitätskrise wiederfindet, hat Facebook, der neue Stern am Web-Himmel, immer mehr Grund sich zu freuen. Wie der CEO von Facebook – Mark Zuckerberg – in einem Blogpost bekannt gegeben hat, konnte das Social-Network zum ersten Mal die 250 Millionen Benutzer-Grenze erreichen. Eine wahrlich erstaunliche zahl, wenn man bedenkt, dass diese Zahl vor drei Monaten erst bei 200 Millionen und im Januar bei ca. 150 Millionen stand. Facebook scheint sich also weiterhin prächtig zu entwickeln – ich bin gespannt, wie lange das noch so weitergeht und auch Facebook wieder von einem Konkurrenten abgelöst wird?
Social Networks in Österreich: Die Facebook-Ära
Sowohl die heimischen Social Networks als auch die Konkurrenz-Dienste aus dem Ausland müssen sich auf dem österreichischen Markt nun sehr warm anziehen und sich auf einen neuen Mitbewerber einstellen, der vor einigen Monaten noch so gut wie keine Bedrohung war. Die Rede ist natürlich von Facebook, das innerhalb kürzester Zeit zum meistgenutzten Social Network in Österreich aufgestiegen ist und dessen Nutzerzahlen derzeit sprichwörtlich explodieren.

Obwohl die Statistiken bei Google Trends auf geschätzten Werten basieren und es in der Realität sicherlich Abweichungen gibt, bekommt man einen ziemlich guten Einblick in die derzeitige Entwicklung.
Es beginnt sozusagen gerade das Facebook-Zeitalter in der österreichischen Social-Networking-Geschichte. Der Beste hat sich - wie auch schon bei den Dinosauriern - gegen die Schwächeren durchgesetzt. Bleibt nur noch offen, wann und durch wen der Asteroiden-Einschlag ausgelöst wird und die Karten neu gemischt werden.

PS: Georg Holzer hat auf seinem Blog im März bereits eine ähnliche Entwicklung entdeckt, ich versuche in den kommenden Tagen sein Diagramm, das auf aktuellen Zahlen basiert, weiterzuführen und zu aktualisieren.
[Nachlese: Bericht vom Januar 2009]
Woopra – Ein Traum für Statistikfans
Woopra ist wohl eines der Tools, das die Herzen von Statistikfans höher schlagen lässt. Durch die Einbindung eines kleinen Javascript-Codes ist es möglich die eigenen Website -Besucher quasi in Echtzeit zu verfolgen und die gesamten Statistiken direkt auf den Desktop geliefert zu bekommen. Obwohl ich es schon für einen anderen Blog einsetze, hab ich jetzt endlich den Einlass in die Beta für diesen Blog bekommen. Grund genug den Statistik-Dienst Woopra hier mal genauer vorzustellen:

Wie bereits erwähnt ist die Kommandozentrale von Woopra direkt auf eurem Desktop: Ein Java-Programm, das auf allen gängigen Betriebssystemen läuft, bietet komfortablen Zugriff auf die Livedaten eurer Website.
Wer bereits Google Analytics oder ähnliche Dienste nützt, wird zwar vom reinen Statistik-Umfang keine großen Überraschungen erleben, kommt jedoch wegen der umfassenden Aktualität der Daten kaum aus dem Staunen heraus. Die Zugriffe werden schon Sekunden später angezeigt und ein aufpoppender Punkt markiert den Besucher auf einer Landkarte. Daneben werden alle Besucher der Seite angezeigt und browserbezogene Daten sowie die Seitenaufrufe chronologisch aufgelistet. Nützt man eines der bereitgestellten Plug-Ins für bekannte Blog- oder CM-Systeme, so werden angemeldete Nutzer direkt mit Avatar und Usernamen angezeigt. Kommt man auf die Idee mit einem Benutzer etwas herumquatschen zu wollen, genügt es den Punk “Start a conversation” anzuklicken und es erscheint ein Chatfenste am Desktop. Auf der anderen Seite bei dem User taucht direkt im Browser eine Anfrage zum Chat in einem Overlay auf Wird diese bestätigt, kann man loschatten. Neben diesen Special-Features gibt es natürlich fast alle Daten, die man schon von anderen Tools gewohnt ist, nur eben auch in Echtzeit. Mit Woopra bekommt jeder Seitenbetreiber wirklich eine sehr mächtige Überwachungs- und Statistikzentrale und je länger man sich mit den Features beschäftigt, desto unheimlicher erscheinen einem die gebotenen Möglichkeiten.
Leider ist das ganze noch in einer geschlossenen Beta-Phase. Ich hab mal versucht ein paar Invites zu bekommen und die Betreiber haben mir freundlicherweise 5 Codes zur Verfügung gestellt. Falls ihr den Service ausprobieren wollt, postet einfach einen Kommentar oder schreibt mir via Twitter!