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Blackberry Internet Service 3.0 – endlich eine Lösung für das GMail-Sync-Problem

Montag, Februar 8th, 2010

Seit ich Anfang des Jahres die Ehre hatte für Mobileblogger.at das neue Blackberry Bold 9700 für einige Wochen zu testen, weiß ich mein iPhone erst richtig zu schätzen. Gerade die Geräte von RIM sind ja bekanntlich gerade dafür prädestiniert, mit allen erdenklichen Nachrichten-Diensten fertig zu werden. In der Realität scheitert man als “Neuling” aber schon bei der Benützung eines einfachen GMail-Accounts: Werden Mails nach dem Push auf’s Handy mit dem Computer gelesen, synchronisiert sich der Gelesen-Status nicht und die Nachricht bleibt am Blackberry als ungelesen markiert. Eine nerviges Problem, wenn man täglich öfters die Geräte wechselt und sich dann immer durch die bereits erhaltenen Mails wühlen muss. Nach mehreren Tagen intensiver Internet-Recherche hatte ich mit dem offiziellen GMail-Programm zwar eine akzeptable Lösung gefunden – optimal war es trotzdem nicht.

Für alle ähnlich Leidgeplagten scheint es schon bald Abhilfe zu geben. Mit dem Blackberry Internet Service (BIS) 3.0 – ein Dienst der sozusagen als Mittelglied zwischen Handy und Internet fungiert – soll laut nun aufgetauchten Support-Dokumenten endlich die komplette Synchronisation der GMail-Konten unterstütz werden. Zusätzlich dazu gibt es noch Unterstützung für WMA-Dateien.

Freudentränen sind aber jetzt (noch) nicht angebracht: Immerhin muss der BIS vom Netzbetreiber aktualisiert werden und das kann bekanntlich dauern. Hoffen wir, dass T-Mobile sich hier nicht lumpen lässt und schnellstmöglich nachbessert sobald die Software verfügbar ist.

[Gizmodo via BB Leaks]

Ubuntu One verlagert Daten in die Cloud

Mittwoch, Mai 13th, 2009

ubuntu_oneCanonical, das Unternehmen hinter der populären Linux-Distribution Ubuntu, hat mit Ubuntu One ein neues Projekt zur Datenspeicherung übers Internet gestartet. 2GB bekommt jeder angemeldete Nutzer kostenlos zur Verfügung gestellt, um Daten online speichern und diese anschließend mit mehreren Computern synchronisieren zu können. Natürlich gibt es um 10$ pro Monat auch eine kostenpflichtige Version, bei der 10 GB Speicherplatz verfügbar ist.

Mit diesem Schritt steigt der Sponsor des Open Source Betriebssystems in die Liga der Cloud-Services auf und bietet ähnliche Features wie Apples iDisk (in MobileMe enthalten) und Microsofts SkyDrive. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Integration des Services genauso gut funktioniert und die Synchronisation auf weitere Einsatzgebiete ausgebaut wird.

Da sich das Produkt noch in der Testphase befindet, ist der Zugang durch Invites beschränkt. Man kann sich aber schon jetzt dafür anmelden.