Bereits ein paar Tage nach der Veröffentlichung von Tweetie 2
findet sich der Twitter-Client an der Spitze der einträglichsten iPhone-Apps im AppStore wieder. Ein Umstand der nicht weiter verwunderlich ist wenn man sich die Erfolge des Vorgängers auf dem iPhone und dem Mac ansieht: Ersteres hat dem Entwickler Loren Brichter erst kürzlich den Apple Design Award 2009 als eines der besten iPhone-Programme eingebracht.
Tweetie 2 wurde einem kompletten Code-Rewrite unterzogen und nützt nun – genauso wie die Mac-Version – das Projekt Bigbird als Fundament für die Verbindung zu Twitter. Mit Bigbird soll sowohl die Erweiterbarkeit verbessert als auch Platz für neue Features geschaffen werden. Diese werden wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen und sich damit noch einfacher in das Programm integrieren lassen, als zuvor.
Der Entwickler erklärt einem kurzen Blogpost nun, was wir uns genau von zukünftigen Updates erwarten können. Immerhin wurden bis auf die sehnlichst erwarteten Push-Notifications bereits nahezu alle Features der Konkurrenzprodukte in das Twitter-App integriert. Bei den geplanten Aktualisierungen handelt es sich höchstwahrscheinlich um die angekündigten Erweiterungen von Twitter: Geo-Tagging der einzelnen Tweets gehört genauso dazu, wie die ReTweet-Funktion und die Follower-Listen. Zusätzlich wird die Synchronisation zwischen den Mac- und iPhone-Versionen noch besonders hervorgehoben.
Einziger Wermutstropfen an der ganzen Geschichte: Besitzer von Tweetie 1 erhalten die Applikation nicht, wie vielleicht erwartet, über die Software-Aktualisierung des AppStores – Sie müssen wie die restlichen Käufer erneut 2,39 € hinblättern. Wer also in Genuss der neuen Features kommen will, kommt um den Kauf des aktualisierten Programms nicht herum. Es lohnt sich aber auf alle Fälle!
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Ich habe vor einigen Tagen eine Beta-Version von Tweetie für Mac OS X erhalten und konnte schon einige Eindrücke sammeln: Während viele Mac-Twitter-Clients (wie
Leider bietet Tweetie nicht den Funktionsumfang der größeren Clients. Mehrere gleichzeitige Listenansichten, Gruppierungen und andere Extras fehlen. Dafür kann der Newcomer mit einem aufgeräumten Interface punkten und integriert sich wunderbar in die Mac-Welt. Besonders auf die Mac-Integration wurde anscheinend besonderes Augenmerk gelegt. Zum Hochladen eines Bildes auf Twitpic – oder einem anderen unterstützen Bildhoster – genügt es, das Bild in das Eingabefenster zu ziehen. Alle weiteren Schritte erledigt der Client im Hintergrund. Bereits getwitterte Bilder werden nach Aufruf direkt in einem QuickLook-ähnlichen Fenster angezeigt werden.
Fast jede Funktion von Tweetie lässt sich mit einem dazupassenden Shortcut aufrufen – viele davon sind wiederum mit Standard-Shortcuts belegt, die man bereits aus anderen Mac OS X-Programmen kennt. CMD + N bringt beispielsweise das Fenster zum Erstellen eines neuen Tweets zum Vorschein, mit CMD + R schreibt man eine Reply. Auf diese Weise geht die schnelle und intuitive Bedienung schnell ins Blut über und man navigiert innerhalb kürzester Zeit in Windeseile durch die Twitterspähre. Ein besonderes Schmankerl stellt die Möglichkeit für gloable Shortcuts dar: Durch eine beliebige Tastenkombination kann zu jedem Zeitpunkt – also auch wenn das Programm nicht aktiv ist – ein Tweet abgeschickt werden.
Tweetie ist der erste Twitter-Client für den Mac, der mich dazu bewogen hat, die Web-Oberfläche zu Gunsten eines Desktop-Programms aufzugeben. Das ansprechende User-Interface und die beispielhafte Bedienung tragen ihren erheblichen Teil dazu bei. Tweetie ist als