TwittARound bald im AppStore?

Durch den integrierten digitalen Kompass im neuen iPhone 3GS werden richtige Augmented Reality Programme erstmals auf einem Apple Smartphone möglich und somit ist auch der Weg für eine Heerschar interessanter Apps geebnet.

TwittARound ist ein Twitter-Client, der sich diese Möglichkeit zu Nutzen macht und Twitter-User in der näheren Umgebung auf dem Kamerabild einblendet. Je nachdem, in welche Richtung man mit seinem iPhone zeigt, werden die passenden Tweets und User nachgeladen und quasi über die Umgebung gelegt.

Leider ist es derzeit noch nicht sicher, ob wir diese Anwendung jemals im AppStore erblicken werden. Durch Apples restriktive SDK-Richtlinien ist der Zugriff auf das Kamera-Bild im Hintergrund offiziell (noch) nicht erlaubt und somit ist eine Veröffentlichung zu diesem Zeitpunkt mehr als fraglich.

Frühe Reaktionen auf die heutigen Web-Giganten

Jeder hat mal klein angefangen – auch die Größten der Webdienste mussten sich die User in den Anfangsstadien hart erkämpfen und sich mit überzeugenden (Weiter)Entwicklungen gegen die Konkurrenz durchsetzen. Egal ob YouTube, Flickr, Google, oder Wikipedia, sie alle sind nicht direkt mit Millionen von Nutzern gestartet und hatten es mit ihren neuen Ideen sicherlich am Anfang nicht leicht, im früheren Internet-Business Fuß zu fassen.

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Royal Kingom, der Coporate Blog des Uptime Monitoring Services Pingdom, hat die allerersten Berichte und Reaktionen der Blogosphäre zu den neuen Services gesammelt: Es ist ziemlich interessant zu sehen, was die Blogs damals von den neuen Diensten gehalten und gepostet haben. Sie waren sich nicht immer komplett einig, es fällt jedoch unter all den Meinungen eine Gemeinsamkeit auf. Die heutigen Web-Giganten hatten durch die Bank von der ersten Minute an äußerst positive Rückmeldungen. Man konnte damals schon vermuten, dass die ehemals kleinen Dienste bei der breiten Masse Anklang finden werden und sich daraus etwas Größeres entwickeln wird. Vielleicht sollten sich neue Start-Ups in Zukunft mehr darauf konzentrieren herausragende Konzepte zu schmieden als mit der zehnten Umsetzung einer bereits bestehenden Idee Erfolg zu suchen?

[via Royal Pingdom]

Die Geschichte von Twitter visualisiert

Der Community-Effekt kommt heutzutage vielen aufstrebenden Web-Startups zu Gute und verhilft nach einer anfänglichen Durstphase zu überdurchschnittlichem Erfolg. Twitter selbst hat so eine Entwicklung durchgemacht und ist in nur wenigen Jahren vom kleinen Messaging-Dienst zum allgegenwärtigen Internet-Phänomen gewachsen. Infoshots hat für den amerikanischen Blog Manolith die Geschichte von Twitter in bildlicher Form zusammengefasst.

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The Next Big Thing: Google Wave

wave_logoDerzeit gibt es eine menge Buzz über Google Wave, das neue Kommunikations- und Kollaborations-Tool des kalifornischen Suchmaschinenbetreibers, das gestern auf der Entwicklerkonferenz Google I/O vorgestellt wurde.

Die ausführlichen Textberichte der Konferenzteilnehmer konnten mich anfangs noch nicht wirklich von dem unbegreiflichen Enthusiasmus überzeugen – dies hat jetzt erst der Live-Mittschnitt der Präsentation gemacht. Das 80 Minuten lange Video gibt einen umfassenden Einblick in die Funktionsweise des Tools. Google hat es seit langem wieder geschafft, mich für etwas zu begeistern. Wave stellt alles bisherige in den Schatten und wenn es beim Launch auch nur annähernd so gut funktioniert, dann könnte das schon bald das Ende von Twitter oder anderen Kommunikationsmitteln einläuten. Ich bin gespannt!

Spam-Alarm auf Tweetmeme/Twitter

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Huch – Was ist denn da los? Als ich heute um ca. halb 1 in der Nacht einen letzten Blick auf meinen neuen Lieblings Twitter-Aggregator geworfen habe, war ich schwer verblüfft, welche Themen sich da auf den ersten sechs Plätzen befinden. Ausschließlich Spam-Links befinden sich unter den sechs Top-Positionen – danach kommen zum Glück wieder interessantere Themen. Da Tweetmeme für das Ranking ja vorrangig Twitters Datenstream benützt, scheint es generell ein schweres Problem bei der Spambekämpfung zu geben. Ein Blick in die Twitter-Suchergebnisse bestätigt das.

Bleibt zu hoffen, dass die Anti-Spam-Crew das Problem bald in den Griff bekommt und Tweetmeme endlich wieder als Quelle für nützliche Linktipps verwendet werden kann.

Flock 2.5 – Social Browser mit Twitter und Facebook Chat

flock-logoFlock, der selbsternannte Social Web Browser, ist in der Version 2.5 erschienen und bringt einige interessante Neuerungen mit, die Flock noch weiter ins soziale Netz einbindet. Direkt nach der Installation bekommt man die Möglichkeit, sich in einige der über 20 unterstützen Dienste einzuloggen und die angebotenen Services damit direkt über das Browserinterface in Anspruch zu nehmen. In der aktuellen Version wurde die schon Twitter-Funktion weiter verbessert und ein globaler Facebook Chat zur Status-Leiste hinzugefügt. Besonders letzteres Feature ist für regelmäßige Nutzer von Facebook außerordentlich nützlich.

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Technisch basiert Flock 2.5 immer noch auf der Gecko-Engine von Mozilla, die auch beim Firefox zum Einsatz kommt. Alle neuen HTML/CSS Spezifikationen  werden daher ohne Probleme unterstützt. Obwohl der Browser einige interessante Ansätze im Bereich des Social Networkings bietet, konnte er trotzdem bisher nicht wirklich Fuß fassen. Von bisher 7,5 Millionen Downloads nützen Flock gerade einmal 1,1 Millionen User regelmäßig.

Adium 1.4 Beta: Die Twitter-Integration im Test

adium_logoZugegeben, ich war Anfang März von Adiums Schritt Twitter in den bestehenden Messenger zu integrieren schon ziemlich angetan. Adium selbst hat in der Vergangenheit bisher fast alles richtig gemacht und sich zweifellos zum besten IM-Client auf dem Mac gemausert. Aus diesem Grund war ich auch sehr gespannt auf die Expansion ins Twitterversum.

Eine nahtlose Einbindung in die Adium-Umgebung wurde versprochen – und dieses Versprechen wurde auch gehalten: Die Twitter-Follower werden in einer eigenen Gruppe in der Kontaktliste angezeigt, Direct Messages erfolgen über das normale Chat-Fenster und Kontakte, die man von der Liste entfernt, werden automatisch entfollowed. Die normale Timeline wird laufend in einem eigenständigen Tab des Chat-Fensters aktualisiert und passt sich an das ausgewählte Theme an.

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Nach einer kurzen Testphase mit der aktuellen Beta-Version von Adium 1.4 muss ich gestehen, dass sich die komplette Integration von Twitter in der Theorie besser anhört, als sie in der Praxis funktioniert. Twitter ist einfach kein gewöhnlicher Kommunikations-Dienst, den man auf bestehende Strukturen hinbiegen kann. Eigenständige Clients – wie das kürzlich erschienene Tweetie – leisten in diesem Gebiet weitaus bessere Arbeit und bringen das Twitter-Gefühl wirklich auf den Desktop. Wer aber kein eigenständiges Programm im Hintergrund laufen lassen will und nur ab und zu einen Blick auf die Timeline wirft, könnte auch mit Adium zufrieden sein.

qTweeter – einfach und schnell auf dem iPhone twittern

qtweeter-logoEines der größten Probleme der überaus funktionsreichen und gut aussehenden Twitter-Apps auf dem iPhone erben sie direkt durch die Beschränkungen, die Apple im Rahmen des AppStores festlegt. Tweetie mag zwar zu den besten Twitter-Programmen auf dem iPhone gehören, einen einfachen Weg, um mal schnell einen Link vom Browser oder das gerade gehörte Lied zu Twittern gibt es nicht. Da Apple mehrere paralell laufende Programme untersagt, muss das aktuelle Programm zuerst geschlossen und die Twitter-Anwendung gestartet werden. Nur, um nach einer kurzen 140-Zeichen-Nachricht gleich wieder in das ursprüngliche Programm zu wechseln.

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qTweeter scheint dieses Problem jetzt sehr effektiv zu bekämpfen und bietet die Möglichkeit, aus jedem Programm heraus eine Nachricht zu schreiben und diese direkt zu Twitter (oder Facebook) zu senden. Dazu genügt es, den Finger vom oberen Bildschirmrand nach unten zu ziehen, um ein Eingabefenster über dem eigentlichen Programm zum Vorschein zu bringen. Die Status-Updates können nebenbei auch noch mit Informationen der geöffneten Anwendung, wie zum Beispiel die Adresse einer Website, versehen werden.

Leider ist qTweeter derzeit nur als Donationware erhältlich. Eine kostenlose Testversion, bei der maximal 15 Nachrichten versendet werden können, gibt es in Cydia. Ein Jailbreak des iPhone ist daher eine zwingende Vorraussetzung.

Tweetmeme Live: Retweets in Echtzeit (!) verfolgen

Tweetmeme hat sich innerhalb weniger Tage/Wochen zu meinem Liehlings-Tool zur Beobachtung der Twittersphäre gemausert. Brisante Themen und Links werden durch einen Algorithmus anhand mehrerer Kriterien bewertet und ähnlich wie bei der Social-News Website Digg in einem Ranking dargestellt.

Gestern wurde endlich die seit einiger Zeit angekündigte Live-Version des Memetrackers freigeschaltet. Neue Einträge kommen – je nach Filteroption – mehr oder weniger schnell in einem durchgehenden Datenstrom und verdrängen gleichzeitig ältere Nachrichten. Laut Tweetmeme-Gründer Nick Halstead wird für den Live-Modus die selbe Technologie verwendet, die Friendfeed seit kurzem in Zusammenarbeit mit Twitter testet, um Tweets in Echtzeit in das System einzuspeisen. Dabei bekommen die Web-Services nicht mehr wie von Twitter anfangs angedacht einen XMPP-Stream, sondern setzen auf eine HTTP-basierte Methode, die eine bessere Performance bietet.

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Zusätzlich zu der Einteilung in Kategorien, gibt es seit neuestem auch die Möglichkeit Tweets nach Channels zu sortieren. Diese spezialisieren sich auf aktuelle Ereignisse, wie zum Beispiel den Earth Day oder die TheNextWeb-Konferenz .