Werbung Übermorgen: Gar keine Werbung mehr?

Nicht nur die Welt der Technik verändert sich stetig mit der Zeit, sondern auch der Werbewirtschaft könnte künftig eine kleine Revolution bevorstehen, wenn man dieser interessanten These glaubt. Klassische Werbung und Marketingetats weichen einer Nachfrageökonomie, wo Kunden bestimmen, welche Produkte von den Herstellern entwickelt werden. Milliardenausgaben für die Promotion werden dadurch in Rabatte und umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten umgewandelt:

[via @Luca]

Die Zukunft des Internets … ist unsere Zukunft!

Wie wird die Zukunft des Internets aussehen? Florian Hoppe stellt sich auf seinem Blog diese interessante Frage. Ich bin gespannt, wie sich die Dinge in der online Welt verändern werde. Denn wenn man sich die Vergangenheit ansieht, kommt man schnell zu dem Entschluss, dass die heutige Gegenwart nur sehr selten vorhersehbar war. Dinge, die als “nächstes großes Ding” angekündigt wurden, haben es nie wirklich geschafft am Massenmarkt Fuß zu fassen. Im Gegensatz dazu schaffen es technisch unterlegene Dienste und Technologien oft leichter, die Nutzer anzusprechen und setzen sich irgendwann durch. Zusätzlich arbeiten viele Firmen an geheimen Projekten, die vom einen auf den anderen Moment alles bisherige in den Schatten stellen und den Markt aufmischen. Hätte mich vor 3 Jahren jemand nach der Handy-Zukunft gefragt, hätte ich wohl kaum darauf geantwortet, ein Smartphone ohne Tasten, dafür mit Touchscreen und einem 35€-Vertrag haben zu wollen.

Was denkt ihr darüber? Kann man Fortschritte in der Technologie-Branche voraussehen?

Ein neues Kapitel im Leben aufschlagen

Jeder kennt sie, die Punkte, an denen es Zeit wird, ein neues Kapitel im Leben aufzuschlagen und den vorherigen Lebensabschnitt hinter sich zu lassen. Ganz egal, welche Situation: Die Schulzeit mit der Matura abzuschließen, in einen anderen Wohnort umzuziehen oder einfach nur den Arbeitgeber zu wechseln. Im Gepäck mit dabei ist immer ein Funken Wehmut und man fühlt sich einfach nicht wohl dabei, von alten Freunden Abschied zu nehmen oder die gewohnte Umgebung zu verlassen.

Das Wichtigste ist aber immer die Zukunft im Auge zu behalten und sich auf die Dinge zu konzentrieren, die als nächstes kommen. Wo, mit wem und wie auch immer!?

Das Video stammt übrigens von einem Team der Vancouver Film School und passt ganz gut zu den Gedanken, die ich mir schon ein paar Tage mache.

OnLive – Die Zukunft der Videospiele?

onlive1Um zu jederzeit die aktuellsten Spiele in der besten Auflösung und Grafikleistung genießen zu können, benötigt es einiges an Geldmittel und Mühe. Das ewige Aufrüsten des Computers mit High-End Grafikkarten oder Kaufen der aktuellsten Spielekonsole mit passendem FullHD-Fernseher kann mit der Zeit ganz schön auf den Geldbeutel schlagen. Das StartUp-Unternehmen OnLive  aus Paolo Alto präsentiert nun die simple Lösung all dieser Probleme. “The Future of Video Games”  heißt es protzig auf der Website. Die bei der Presseveranstaltung anwesenden Journalisten dürften in der Tat ziemlich erstaunt gewesen sein, als sie den ressourcen-intensiven Ego-Shooter Crysis auf einem gewöhnlichen, alten Macbook erblickt haben – genau das soll nämlich durch OnLive zu moderaten Preisen möglich gemacht werden!

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Doch wie funktioniert die scheinbare Zauberei? Das Stichwort lautet Videostreaming. Die Grafiken werden dabei nicht am Computer des Spielers berechnet, sondern über eine Internetverbindung direkt auf den Bildschirm gestreamt. Das Spiel läuft quase “in the Cloud” auf rechenstarken Servern und nimmt die Eingaben des Spielers entgegen. Durch eine leistungsstarke Videokompression soll die Übertragung von “Wii-ähnlicher” Auflösung bereits ab 1,5 Mbps möglich sein. HD-Inhalte funktionieren erst ab 4 oder 5 Mbps flüssig. Die Kommunikation erfolgt über die so genannte MicroConsole, ein kleines Gerät zum Preis von weniger als einer Wii-Konsole. An dieser werden dann die Ausgabegeräte sowie Gamepads und Headsets für Voice-Chat angeschlossen.

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Auch die Gaming-Industrie scheint an dem Konzept schon Blut geleckt zu haben: Electronic Arts, Ubisoft, Take-Two Interactive, Warner Bros. Interactive Entertainment, THQ, Epic Games, Eidos, Atari Interactive und Codemasters sind bereits mit OnLive im Gespräch und haben ihre Unterstützung zugesichert. Klarerweise sehen die Entwickler auch positive Aspekte in dem neuartigen Service. Die teuren Spieleproduktionen werden auf einen Schlag für eine sehr große Anzahl an Kunden zugänglich, die sich normalerweise keinen Computer um mehrere Tausend Euro leisten könnten/würden. Außerdem wird das Problem mit dem Kopierschutz gleich am Schopf gepackt und eliminiert – der Spieler kommt nämlich nie wirklich in Berührung mit den Installationsdateien. Der Service wird bequem über eine monatliche Gebühr abgerechnet.

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[via Engadget]

Apple’s nächster Schritt: Home Server

Es ist mal wieder soweit. Einige News- bzw Gerüchte-Seiten berichten, dass Apple am 24. März ein Presse-Event abhält. Dieses soll, ähnlich wie bei der Macbook-Präsentation letztes Jahr, nur der Produktvorstellung dienen. Eigentlich würde der Zeitpunkt ja in etwa zu den bisherigen Gerüchte passen, dass im Frühling der aktualisierte iMac veröffentlicht wird. Auch der Mac Mini benötigt schon dringend ein Update – die Verkaufszahlen bei dem Ding dürften auch nicht mehr das Gelbe vom Ei sein. Leider fehlt bislang eine offizielle Ankündigung seitens Apple damit wir die Gerüchte als glaubhaft einstufen können.

Ganz egal, ob und wann neue Produkte vorgestellt werden, habe ich hier meine persönliche Erwartung für die Vorstellung: Der Apple Home Server. (Die Twitter-Follower werden es wahrscheinlich schon erahnt haben, welches Apple-Produkt ich mir wünsche)

Im Stile der Time Capsule oder des Mac Minis stell ich mir unter dem Apple Home Server ein kompaktes Gerät vor, dass in etwa die dreifache Höhe der Time Capsule hat. Darin untergebracht sind mindestens eine Festplatte und weitere Slots für zwei Massenspeicher. Der Home Server, so wie ich ihn mir vorstelle, hat also primär die Aufgabe der Datenspeicherung. Wie der verfügbare Speicherplatz dann ausgenützt wird, soll dem User obliegen.

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Das meistbenutzte Feature wird sicherlich die Möglichkeit sein, die gesamte Medienbibliothek auf das Netzwerkgerät auszulagern. Neben der iTunes-Library, die sowohl Musik, Podcasts als auch Filme und Serien beinhaltet, soll auch die iPhoto-Bibliothek ihren Platz finden. Die Einbindung dieser Medieninhalte funktioniert zentral über ein Registerblatt in den Systemeinstellungen des Benutzer-Macs – ähnlich wie bei den MobileMe-Einstellungen in Mac OS X Leopard. Eine Netzwerkfestplatte bindet sich beim Start des Computers automatisch in das System ein und steht für die restlichen Daten zur Verfügung. Außerdem erlaubt der Home Server die Durchführung von Backups via Time Machine von beliebig vielen Macs. Bei der reinen Speicherfunktion im lokalen Netzwerk bleibt es jedoch nicht. Via MobileMe wird die Verbindung ins Internet geregelt und ähnlich wie bei der BackToMyMac-Funktion gibt es die Möglichkeit, von überall auf der Welt via Internet auf die lokalen Daten zuzugreifen. Auch über das MobileMe-Webinterface gelangt man zu den Daten auf dem Home Server. Wichtige Dinge können zusätzlich ohne Probleme auf dem Onlinespeicherplatz von MobileMe gespiegelt werden.

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Der Apple Home Server wird wie die meisten Server als so genanntes Headless Device - also ohne Bildschirm, Maus und Tastatur - betrieben. Die Einstellungen können entweder mit einem speziellen Programm oder über ein Web-Interface geändert werden. Somit funktioniert die Lösung auch in “gemischten” Netzwerken auf Windows-PCs. Windows-User bekommen übrigens die gleichen Features wie Mac-Nutzer präsentiert. Das Apple Home Server Controlpanel nimmt dafür alle Vorkehrungen in den Windows-Betriebsystemen für die Integration vor.

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Um den neuen Umweltansprüchen von Apple zu genügen, wird der Home Server zu einstellbaren Zeiten komplett in den Ruhezustand geschickt und am Morgen automatisch wieder gestartet. Möchte man außerhalb der regulären Betriebszeiten auf Daten zugreifen, wird der Computer automatisch aus dem Ruhezustand aufgeweckt. Da keine grafische Benutzeroberfläche berechnet wird und generell wenig Rechenpower zur Verfügung stehen muss, kann auf sehr stromsparende Technologien gesetzt werden. Ein ATOM-CPU von Intel wäre hier die ideale Lösung.

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Als letzter Punkt bleibt noch die Erweiterbarkeit. Im Gegensatz zu Apples eher verschlossenen Strategie beim iPhone und AppleTV, wird der Home Server auch Programme ausführen können, die im Hintergrund ihre Dienste verrichten. So kann beispielsweise ein netzwerkinternes Wiki-System oder ein Bittorrent-Tracker/Client betrieben werden. Die Möglichkeiten wären durch offene Schnittstellen quasi unendlich. Die Konfiguration dieser Programme erfolgt auch über ein Webinterface, das ebenso via MobileMe abrufbar ist.

Was sagt ihr zum Apple Home Server? Glaubt ihr, dass so ein Gerät Erfolg haben könnte?